Thüringen:
Land und Kommunen kooperieren


[17.10.2018] Die Thüringer Landesregierung, der Thüringische Landkreistag sowie der Gemeinde- und Städtebund Thüringen haben eine Rahmenvereinbarung über die Zusammenarbeit in den Bereichen E-Government und Informationstechnik unterzeichnet.

Thüringens Gemeinden, Städte und Landkreise wollen beim E-Government künftig stärker mit dem Land zusammenarbeiten. Eine entsprechende „Rahmenvereinbarung über die Zusammenarbeit in den Bereichen E-Government und Informationstechnik“ haben jetzt das Thüringer Finanzministerium, der Gemeinde- und Städtebund Thüringen sowie der Thüringische Landkreistag unterzeichnet. Ziel der Vereinbarung ist laut den Kooperationspartnern die Ebenen übergreifende Zusammenarbeit zwischen dem Land und den Kommunen unter Berücksichtigung der Maßgaben des Thüringer E-Government-Gesetzes beim aufgabenorientierten Auf- und Ausbau von E-Government-Strukturen in der Landes- und Kommunalverwaltung. „Kommunale Selbstverwaltung und enge Zusammenarbeit zwischen Kommunen und Land müssen kein Widerspruch sein“, sagt Michael Brychcy, Präsident des Gemeinde- und Städtebunds Thüringen. „Mit der Umsetzung der Rahmenvereinbarung erwarten wir die gemeinsame Erfüllung einer anspruchsvollen Aufgabe – zukunftsfeste E-Government-Entwicklung – auf Augenhöhe.“ Landrätin Martina Schweinsburg, Präsidentin des Thüringischen Landkreistags, ergänzt: „Dies ist eine wichtige Weichenstellung für Kommunen und Land beim E-Government. Mit der Rahmenvereinbarung schaffen wir Klarheit; auch bei der Finanzierung. Auf dieser Grundlage können wir vor Ort die digitale Verwaltung weiter voranbringen.“ Finanzstaatssekretär und Landes-CIO Hartmut Schubert sieht in der Vereinbarung ein wichtiges Zeichen dafür, dass das Thema E-Government in allen Kommunen des Freistaats angekommen ist. „Ich erlebe eine starke Motivation in Thüringen, die Digitalisierung der Verwaltung gemeinsam nach vorne zu treiben. Ein bürgerfreundliches E-Government ist nur im Verbund zu erreichen. Gleichzeitig ist im Hinblick auf wichtige Fragen wie der IT-Sicherheit, aber auch des effizienten Verwaltungshandelns, Abstimmung zwischen den Verwaltungsebenen dringend geboten.“ (ve)

http://www.thueringen.de
http://www.th-landkreistag.de
http://www.gstb-thueringen.de

Stichwörter: Politik, Thüringen, Gemeinde- und Städtebund Thüringen, Thüringischer Landkreistag



Druckversion    PDF     Link mailen


Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Politik
Thüringen: Zwischenfazit zum OZG
[13.1.2022] Thüringens CIO Hartmut Schubert ermuntert die Kommunen im Freistaat, bestehende digitale Verwaltungsservices für Bürger und Unternehmen jetzt online zu stellen. Im Kabinett zog er ein Zwischenfazit zur OZG-Umsetzung im Land, das den Kommunen bei der Umsetzung weiterhin zur Seite stehen will. mehr...
Gemeinde Hille: Digitalisierungsstrategie erarbeitet
[12.1.2022] Das kommunale Rechenzentrum Minden-Ravensburg/Lippe (krz) hat jetzt eine Digitalisierungsstrategie für die nordrhein-westfälische Gemeinde Hille erarbeitet. Der Abschlussbericht wurde am 1. Dezember an den Hiller Bürgermeister überreicht. mehr...
Mit Abstand eine erfolgreiche Übergabe der Digitalisierungsstrategie.
Brandenburg: Entwurf zum Digitalprogramm 2025
[17.12.2021] Die Landesregierung Brandenburgs hat die Entwurfsfassung ihres neuen Digitalprogramms 2025 vorgestellt. Das Programm setzt die Zukunftsstrategie Digitales Brandenburg von 2018 fort. Die Landesregierung lädt Interessierte zum Online-Beteiligungsverfahren zum Entwurf ein. mehr...
IT-Planungsrat: Hamburg übergibt Vorsitz an den Bund
[14.12.2021] Die Freie und Hansestadt Hamburg zieht ein positives Resümee ihres Vorsitzjahres im IT-Planungsrat. Bei der Verwaltungsdigitalisierung seien wichtige Fortschritte erreicht worden. Im kommenden Jahr liegt der Vorsitz in dem Gremium turnusgemäß wieder beim Bund. mehr...
OZG-Umsetzung: Fehlende Perspektive Bericht
[13.12.2021] Fast 700 Millionen Euro haben die Bundesländer für OZG-Umsetzungsprojekte beantragt. Damit werden allerdings nur Front-End-Lösungen entwickelt. Wie die Anbindung der Fachverfahren finanziert wird, ist völlig unklar. mehr...
Suchen...

Aktuelle Information des Verlags


In Zeiten der Corona-Pandemie werden wir aktuelle Ausgaben von Kommune21 allen Interessierten bis auf weiteres kostenfrei digital zur Verfügung stellen. Weisen Sie bitte auch Ihre Kolleginnen und Kollegen im Homeoffice auf diese Möglichkeit hin.

Wir haben an dieser Stelle eine Bitte an Sie:
Die gegenwärtige Situation macht einmal mehr deutlich, wie wichtig das Thema Digitalisierung auch in Ihrer Verwaltung, Behörde oder Schule ist. Kommune21 berichtet seit 20 Jahren über alle wichtigen Themen der IT-gestützten Verwaltungsmodernisierung und hilft, die Digitalisierung im Public Sector transparent und besser zu gestalten. Bitte prüfen Sie über Ihre Buchhaltung, ob Sie bereits ein reguläres Abonnement von Kommune21 haben. Wenn nicht, dann freuen wir uns, wenn Sie gerade in diesen Zeiten ein Abonnement in Betracht ziehen. Danke!

Kommune21, Ausgabe 1/2022
Kommune21, Ausgabe 12/2021
Kommune21, Ausgabe 11/2021
Kommune21, Ausgabe 10/2021

Aktuelle Meldungen