Ludwigshafen:
Hol die Oberbürgermeisterin


[18.10.2018] Inspiriert von der Stadt Heidelberg startet die Stadt Ludwigshafen die Aktion #HolDieOberbürgermeisterin. Auf einer eigens dafür eingerichteten Internet-Seite können Bürger Projekte vorschlagen, die, bei entsprechender Zustimmung anderer Bürger, von der Oberbürgermeisterin besucht werden.

Welche Projekte die Oberbürgermeisterin der Stadt Ludwigshafen einmal besuchen sollte, können die Bürger via Internet öffentlich anregen. Projekte für und aus Ludwigshafen können die Bürger jetzt über ein eigenes Portal ins Licht der Öffentlichkeit rücken. Wie die Stadt in Rheinland-Pfalz mitteilt, können sie auf der Plattform etwa ein Projekt aus dem Umweltschutz, ein soziales Anliegen oder eine Idee für die Entwicklung oder Verbesserung ihres Umfelds in einen virtuellen Stadtplan eintragen, womit das Vorhaben öffentlich wird. Erhält es in einem bestimmten Zeitraum viel Zuspruch und Unterstützung, komme Oberbürgermeisterin Jutta Steinbruck persönlich vorbei und sorge so unter anderem dafür, dass auch kleinere Initiativen in den öffentlichen Fokus rücken. „Mit der Aktion #HolDieOberbürgermeisterin möchten wir bürgerschaftliches Engagement würdigen und Bürgerbeteiligung weiter stärken“, erklärt Steinbruck. „Wir möchten gute und gemeinwohlorientierte Initiativen unterstützen und damit auch öffentlich wertschätzen. Wo wir unterstützen können, suchen wir nach Möglichkeiten, und wo wir vermitteln können, bringen wir uns gerne ein. Ich bin sehr gespannt, welche Vorschläge eingehen und freue mich schon auf die Besuche.“ Besonderen Dank richtet die OB an die Stadt Heidelberg und deren Oberbürgermeister Eckart Würzner. „Die Idee der Aktion #HolDenOberbürgermeister stammt aus Heidelberg (wir berichteten) und wurde und wird dort erfolgreich umgesetzt. Wir haben bei den Initiatoren Nicole Huber und Christian Behrendt, angefragt, ob wir diese tolle Idee auch für Ludwigshafen umsetzen dürften und haben dort breite Unterstützung erfahren“, berichtet Oberbürgermeisterin Steinbruck. „Wir freuen uns sehr, dass die Stadt Ludwigshafen unser Portal #HolDenOberbürgermeister aufgreift“, sagt Stadtdirektorin Nicole Huber, Koordinatorin der digitalen Aktivitäten der Stadt Heidelberg. „Mit dieser völlig neuen Form der Bürgerbeteiligung wird eine ganz andere Zielgruppe angesprochen als über andere Wege: die junge und digitale Generation.“ Auch per Post können laut der Stadt Ludwigshafen Projekte vorgeschlagen werden. Dafür steht ein Formular zur Verfügung, das ausgefüllt an die Stadtverwaltung geschickt wird. Diese stelle das Projekt dann online zur Abstimmung. Einmal im Monat werde die Stadt die Personen mit dem Projekt, das die meisten Stimmen bekommen hat, kontaktieren und den Besuch der Oberbürgermeisterin vereinbaren. Um zu sehen, welche Projekte die OB besucht hat, können Interessierte der Stadtverwaltung auf Facebook und Twitter folgen oder den Blog der Website begleiten. Wie viele Projekte besucht werden und wie lange der Zeitraum der Aktion ist, sei offen und macht sich an den Erfahrungen fest. (ve)

www.holdieob-ludwigshafen.de

Stichwörter: E-Partizipation, Ludwigshafen, Bürgerbeteiligung, Heidelberg

Bildquelle: www.holdieob-ludwigshafen.de

Druckversion    PDF     Link mailen


ekom21
Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich E-Partizipation
jugend.beteiligen.jetzt: Website bündelt Erfahrungen
[2.11.2018] Wie sich die digitale Partizipation von Jugendlichen umsetzen lässt, zeigt eine neue Online-Plattform. Sie richtet sich unter anderem an Entscheidungsträger etwa vom Bund, der Länder oder Kommunen. mehr...
Kreis Soest: Mängelmelder für Rad- und Fußwege
[18.10.2018] Im Kreis Soest können Mängel an Rad- und Fußwegen ab sofort online über einen Mängelmelder mitgeteilt werden. mehr...
Kreis Soest: Oberflächenschäden können Rad- und Fußgänger ab sofort online melden.
Mannheim: Digitalisierung mit Bürgerbeteiligung
[16.10.2018] Mannheim arbeitet an einer Digitalisierungsstrategie. Nach den Mitarbeitern der Verwaltung sind nun die Bürger gefragt, sich online einzubringen. mehr...
Wiesbaden: Feedback zu Bürgerbeteiligung
[10.10.2018] Wie die städtische Online-Beteiligungsplattform dein.wiesbaden.de ankommt, was gelungen und was verbesserungswürdig ist, will die hessische Landeshauptstadt jetzt von ihren Bürgern wissen. mehr...
krz: Anliegerbeteiligung im Straßenbau
[1.10.2018] Nachdem die Gemeinde Kirchlengern mit der ergebnisoffenen Anliegerbeteiligung im Straßenbau gute Erfahrungen gemacht hat, soll die Präsentationssoftware im Kommunalen Rechenzentrum Minden-Ravensberg/Lippe (krz) implementiert werden. mehr...
Präsentationssoftware des krz erleichtert Beteiligung der Anlieger bei Straßenbauprojekten.
Weitere FirmennewsAnzeige

SIMSme Business mit neuen Funktionen: Via News-Kanal direkter Draht zum Bürger und Mitarbeiter
[30.10.2018] Den SIMSme Business Messenger können Kommunen jetzt auch als News-Kanal für die Kommunikation mit Mitarbeitern und Bürgern nutzen. mehr...
Suchen...
Ausgewählte Anbieter aus dem Bereich E-Partizipation:
wer denkt was GmbH
64293 Darmstadt
wer denkt was GmbH
Aktuelle Meldungen