Beverstedt:
Neues DMS von der KDO


[26.11.2018] Als neues Dokumenten-Management-System führt die Gemeinde Beverstedt die Lösung der Kommunalen Datenverarbeitung Oldenburg (KDO) ein. Das DMS soll unter anderem Bearbeitungszeiten verkürzen und die Auskunftsfähigkeit gegenüber den Bürgern und Unternehmen verbessern.

Die Gemeinde Beverstedt besiegelt ihre Zusammenarbeit mit der Kommunalen Datenverarbeitung Oldenburg (KDO). Die niedersächsische Gemeinde Beverstedt wird das Dokumenten-Management-System (DMS) der Kommunalen Datenverarbeitung Oldenburg (KDO) einführen. Wie der IT-Dienstleister mitteilt, soll dieses nicht nur die Mitarbeiter in der elementaren digitalen Aktenführung und Archivierung unterstützen. Mit Workflows sollen beispielsweise auch Postein- und Verwaltungsvorgänge digital bearbeitet sowie vereinfacht werden.
Die Entscheidungsfindung für ein neues DMS habe sich die Gemeinde nicht leicht gemacht. „Wir haben uns unterschiedlichste Lösungen angeschaut und diese bis ins Detail verglichen“, berichtet Guido Dieckmann, Erster Gemeinderat der Kommune. KDO-DMS&more ist speziell für die öffentliche Verwaltung entwickelt worden. „Es bildet genau die Prozesse ab, die wir benötigen und ist mit wenig Aufwand direkt an unsere Bedürfnisse anpassbar“, sagt Christine Böschen, Fachdienstleitung Allgemeine Verwaltung, die das Projekt federführend begleitet. Dies komme auch bei den Kollegen gut an. „Wir erfahren überall großen Zuspruch und viele Ideen, wie das Dokumenten-Management-System unsere Arbeit nachhaltig positiv verändern wird.“ Für Ulrich van Gerrisheim, IT-Administrator in der Gemeinde Beverstedt, hat die Entscheidung noch eine weitere Dimension: „Wir legen mit dem System gleichzeitig den Grundstein für einen verbesserten Bürger- und Unternehmensservice. Durch das DMS werden sich Bearbeitungszeiten und Auskunftsfähigkeit deutlich verbessern. Viele Antragsprozesse werden in einigen Jahren für die Bürgerinnen und Bürger online mit ein paar Mausklicks möglich sein. Für diese Entwicklung sind wir mit unserer neuen Lösung auch verwaltungsintern gerüstet.“
Der Startschuss für die Einführung von KDO-DMS&more soll Anfang 2019 fallen, heißt es vonseiten der KDO weiter. „Wir starten in einem einzelnen Fachbereich und rollen die Lösung schrittweise aus“, erklärt Guido Dieckmann. „Dazu gehört beispielsweise auch die Einführung digitaler Fachakten und eines digitalen Rechnungsworkflows, mit dem wir auf einen Schlag auch den Grundstein für die Erfüllung der gesetzlichen Anforderungen im Kontext der E-Rechnung legen.“
Die KDO ist für Beverstedt laut Dieckmann bereits seit vielen Jahren ein verlässlicher Partner. „So können wir sicher sein, dass auch unsere Fachverfahren sauber an das DMS angebunden werden – das ist wesentlich für unsere Arbeit. Zudem wird die Lösung auch künftig mit dem Fokus auf die Bedürfnisse der öffentlichen Verwaltung weiterentwickelt. Hierauf können wir in speziellen Arbeitskreisen der Anwendergemeinschaft aktiv Einfluss nehmen.“ (ve)

http://www.beverstedt.de
http://www.kdo.de

Stichwörter: Dokumenten-Management, Kommunale Datenverarbeitung Oldenburg (KDO), Beverstedt

Bildquelle: Thorsten Ritzmann Foto- und Videoproduktionen Oldenburg

Druckversion    PDF     Link mailen


ekom21
Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Dokumenten-Management
Dillenburg: Aktenberge sind Geschichte Bericht
[23.10.2019] Rund ein Jahr nach der Einführung sind digitaler Rechnungsworkflow und elektronische Aktenführung in der Finanzabteilung der Stadt Dillenburg zur Routine geworden. Dass die Umstellung so reibungslos verlief, ist auf eine akribische Planung zurückzuführen. mehr...
Dillenburg: Finanzabteilung arbeitet digital.
Marburg: Verwaltungsweites Paket Bericht
[16.10.2019] Das Unternehmen codia Software hat die Lösung d.3ecm bei der Universitätsstadt Marburg implementiert. Dabei wurden ein Anordnungsworkflow und die E-Akte als verwaltungsweites Gesamtpaket realisiert. mehr...
Marburg macht Schluss mit analogen Akten.
Dokumenten-Management: E-Akte als Standard Bericht
[15.10.2019] In der Landesverwaltung Rheinland-Pfalz hat die flächendeckende Einführung der E-Akte im zweiten Anlauf gute Chancen auf Erfolg. Der Beitrag beschreibt, welche Lehren aus dem ersten Projekt gezogen wurden, und welche Bedeutung der Standardisierung zukommt. mehr...
Rheinland-Pfalz erhält landeseinheitliche E-Akte.
Breidenbach: Hinterland vorne dabei Bericht
[14.10.2019] Breidenbach liegt zwar im hessischen Hinterland, ist bei der Digitalisierung aber vorne dabei. Bereits vor 15 Jahren hat die Gemeinde ein Dokumenten-Management-System eingeführt, Anfang 2018 wurde dann vollständig auf die E-Akte umgestellt. mehr...
Breidenbach sagt Papierwelt ade.
Wassenberg: Zum DMS mit regio iT
[4.9.2019] Innerhalb von vier Monaten hat die Stadt Wassenberg auf die datenbankgestützte Verwaltung und Archivierung von Dokumenten umgestellt. Unterstützt wurde sie dabei von regio iT. mehr...
Suchen...
Aktuelle Meldungen