Sachsen-Anhalt:
Positive Zwischenbilanz zur Digitalen Agenda


[6.12.2018] Die Digitale Agenda für das Land Sachsen-Anhalt ist seit einem Jahr in Kraft. Wirtschaftsminister Willingmann hat jetzt eine positive Zwischenbilanz gezogen und die Fortschritte beim Breitband-Ausbau hervorgehoben.

Ein Jahr nach Inkrafttreten der Digitalen Agenda für das Land Sachsen-Anhalt (wir berichteten) hat Wirtschaftsminister Armin Willingmann eine positive Zwischenbilanz gezogen: „Zwei Drittel der 155 Maßnahmen aus der Digitalen Agenda werden bereits umgesetzt, bei den übrigen laufen die Planungen – die Bilanz zeigt, dass das Thema Digitalisierung inzwischen in allen Ministerien eine wichtige Rolle spielt.“
Erfreut zeigte sich Willingmann laut einer Pressemeldung der Staatskanzlei darüber, dass der Breitband-Ausbau inzwischen zügiger vorangeht. Die Versorgung mit schnellem Internet konnte 2018 um neun Prozentpunkte auf 59,5 Prozent gesteigert werden. „Im Bundesvergleich belegt Sachsen-Anhalt als schwerer zu erschließendes Flächenland zwar immer noch den letzten Platz, doch wir verzeichnen mittlerweile Fortschritte, weil neben dem privatwirtschaftlichen Breitband-Ausbau auch der geförderte Ausbau Fahrt aufnimmt“, so Willingmann.
Neben dem Infrastrukturausbau umfasst die Digitale Agenda eine ganze Reihe von Themen- und Aufgabenfeldern, in denen im Laufe des Jahres Fortschritte erzielt werden konnten, heißt es in der Pressemitteilung. So sei etwa der Ausbau von WLAN- und Freifunknetzen weiter vorangeschritten. Für den Ausbau von schnellem WLAN in den Kommunen habe das Wirtschaftsministerium über die WLAN-Richtlinie insgesamt zwei Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Bislang wurden für zwölf Projekte insgesamt rund 450.000 Euro bewilligt. (ba)

digital.sachsen-anhalt.de

Stichwörter: Politik, Sachsen-Anhalt, Digitale Agenda, Breitband, WLAN



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