Niedersachsen:
Ausbau der Geodateninfrastruktur


[1.2.2019] Im Jahr 2005 hat die niedersächsische Landesregierung den Aufbau einer Geodateninfrastruktur, die GDI-NI beschlossen. Über den Sachstand und die weitere Koordination des Vorhabens, haben jetzt der Lenkungsausschuss und die Koordinierungsstelle der GDI informiert.

Der Lenkungsausschuss Geodateninfrastruktur in Niedersachsen (GDI-NI) soll weiterhin den Ausbau in diesem Bereich (wir berichteten) koordinieren. Das hat jetzt die Landesregierung beschlossen. Im Lenkungsausschuss sind laut Ministeriumsangaben alle Ressorts und die kommunalen Spitzenverbände vertreten. Die Leitung liege bei dem für Geobasisdaten zuständigen Ministerium für Inneres und Sport. Vor dem Beschluss haben der Lenkungsausschuss und die Koordinierungsstelle der GDI-NI einen Bericht für die Jahre 2006 bis 2017 vorgelegt. Demnach ist beispielsweise, wie geplant, ein Geodatenportal Niedersachsen eingerichtet worden. Es dient als zentrale Informationsplattform, über die auf die verschiedenen Geodaten des Landes zugegriffen werden kann. Bürger, Verwaltung und Wissenschaft können sie gleichermaßen nutzen. Wie die Daten verarbeitet werden zeige sich beispielsweise beim Kartenviewer der Umweltdaten, beim Energieatlas Niedersachsen und dem Niedersächsischen Bodeninformationssystem, dem NIBIS-Kartenserver. Die Geodaten stelle das Landesamt für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen (LGLN) bereit. Mit dem Niedersächsischen Geodateninfrastrukturgesetz (NGDIG) habe die niedersächsische Landesregierung außerdem die rechtliche Grundlage für die GDI-NI geschaffen. (ve)

www.geodaten.niedersachsen.de
www.umweltkarten-niedersachsen.de
www.energieatlas.niedersachsen.de
www.nibis.lbeg.de/cardomap3

Stichwörter: Geodaten-Management, GDI-NI, Niedersachsen



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