Delbrück:
IoT mit regio iT


[27.3.2019] Mit Unterstützung von IT-Dienstleister regio iT will die Stadt Delbrück das Internet of Things (IoT) in ihre Verwaltungsprozesse einbinden. Die ersten drei LoRaWAN-Gateways eines flächendeckenden Netzes sind installiert.

Die in der digitalen Modellkommune Ostwestfalen-Lippe (wir berichteten) gelegene Stadt Delbrück will mit flächendeckendem LoRaWAN das Internet der Dinge (Internet of Things – IoT) in ihre Verwaltungsprozesse einbinden. Laut IT-Dienstleister regio iT legte die Kommune beim Ausbau des funkbasierten IoT-Netzes großen Wert auf Nachhaltigkeit. Zudem sollte das Konzept bereits konkrete Anwendungsfälle beinhalten, die Verwaltung, Bürger, Industrie, Gewerbe, Landwirtschaft und Dienstleistungsbetriebe gleichermaßen beteiligen.
Nach gewonnener Ausschreibung Ende 2018 nahm regio iT eigenen Angaben zufolge die Umsetzung mit der Installation von drei LoRaWAN-Gateways direkt in Angriff. Die Energieeffizienz-Lösung e2watch des IT-Dienstleisters diene der Visualisierung von Energieverbräuchen und Sensorwerten. In Delbrück würde über das IoT-Netz künftig der Grundwasserpegel gemessen, Energiemonitoring betrieben und das Glatteis überwacht. Außerdem soll die neue Vernetzung laut regio iT dabei helfen, Gebäudeauslastungen auszuwerten sowie Kleinkläranlagen, Regenrückhaltebecken und Grundwasser zu kontrollieren und somit besser zu steuern.
„Wenn alles passt, kann die Förderung als Modellkommune fortgeführt und die zweite Phase schon bald in Angriff genommen werden“, erläutert Peter Fischer, Projektleiter bei regio iT. Dabei werde unter anderem die Skalierbarkeit einzelner Anwendungsfälle sowie deren Übertragbarkeit auf andere Kommunen stärker in den Fokus rücken ebenso wie Fragen zu Verantwortlichkeiten und Betreiber- wie Geschäftsmodellen. (ba)

http://www.stadt-delbrueck.de
http://www.regioit.de

Stichwörter: Smart City, Delbrück, Ostwestfalen-Lippe, e2watch, LoRaWAN



Druckversion    PDF     Link mailen


ekom21
Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Smart City
Smart City: Emden zählt zu den Vorreitern
[22.11.2019] Emden platziert sich erneut unter den Top 20 im Smart City Ranking „Digitales Deutschland“ des Unternehmens Haselhorst Associates. Punkten konnte die ostfriesische Hafenstadt beispielsweise mit dem Ausbau des Glasfasernetzes und mit smarten Projekten zu den Themen Elektromobilität, intelligenter Energieverbrauch und Stadt-App. mehr...
Rheinland-Pfalz: Erfolgreiche Digitale Dörfer
[18.11.2019] Seit 2015 konnten verschiedene Gemeinden in Rheinland-Pfalz als Digitale Dörfer neue elektronische Lösungen für Bürger und Verwaltung testen. Aufgrund der positiven Projektbilanz werden die Digitalen Dörfer weiter unterstützt, die Anwendungen sollen deutschlandweit verfügbar werden. mehr...
Herne: 300. Mitglied der FIWARE Foundation
[7.11.2019] Als 300. Kommune ist die Stadt Herne der FIWARE Foundation beigetreten, einem Netzwerk, das die Entwicklung smarter Lösungen vorantreibt. mehr...
Herne tritt dem Smart-City-Netzwerk FIWARE Foundation bei.
Smart City: Schlaue Lösungen im Trend Bericht
[24.10.2019] Viele Bereiche der kommunalen Verwaltung und Stadtplanung lassen sich digitalisieren, so etwa die Abfallentsorgung. Das Unternehmen SAP hat unter anderem in Heidelberg, Karlsruhe und Auckland solche smarten Dienste und Bürgerservices realisiert. mehr...
Heidelberg nutzt Smart Waste Management von SAP.
Bitkom: Smart City Index veröffentlicht
[17.10.2019] Der Branchenverband Bitkom hat sein Digital-Ranking der 81 deutschen Großstädte vorgestellt. Die smarteste Stadt ist Hamburg vor Karlsruhe und Stuttgart, Mannheim hat die smarteste Verwaltung und Köln die beste digitale Infrastruktur. mehr...
Hamburg führt das Bitkom-Digital-Ranking der 81 deutschen Großstädte an.
Suchen...
IT-Guide PlusDATEV eG
90429 Nürnberg
DATEV eG
SEITENBAU GmbH
78467 Konstanz
SEITENBAU GmbH
brain-SCC GmbH
06217 Merseburg
brain-SCC GmbH
SOMACOS GmbH & Co. KG
29410 Salzwedel
SOMACOS GmbH & Co. KG
KID Magdeburg GmbH
39104 Magdeburg
KID Magdeburg GmbH
Aktuelle Meldungen