Bayern:
Digitalministerium mit eigenem Haushalt


[20.5.2019] Das bayerische Staatsministerium für Digitales hat jetzt seinen eigenen Haushalt. Er sieht insgesamt rund 90 Planstellen sowie 79,3 Millionen Euro für dieses Jahr und 84,3 Millionen Euro für 2020 vor.

Seinen ersten eigenen Haushalt hat das bayerische Staatsministerium für Digitales (wir berichteten). Der Einzelhaushalt sieht laut Ministeriumsangaben insgesamt rund 90 Planstellen und für das Jahr 2019 79,3 Millionen Euro sowie 84,3 Millionen Euro für das Jahr 2020 vor. „Unser Ministerium ist eine schlanke, aber effektive Spezialeinheit“, erläutert Digitalministerin Judith Gerlach. „Wir entwickeln die Formel für Bayerns digitalen Erfolg. Wir setzen die richtigen Schwerpunkte und geben strategische Impulse. Für digitale Leuchtturmprojekte halten wir pro Jahr knapp vier Millionen Euro bereit. Bei der rasanten Entwicklung zählt die innovative Idee, die was wert sein, in Bayern entwickelt und umgesetzt werden muss.“
Schwerpunkte des Haushalts sind laut Ministerium unter anderem mit jährlich je einer Million Euro die bayerische Blockchain-Strategie, das Frauentalenteprogramm „BayFiD – Bayerns Frauen in Digitalberufen“ sowie die Zukunftskommission zur Digitalisierung mit Nordrhein-Westfalen (wir berichteten). Als weiteren Schwerpunkt nennt das Ministerium die digitale Verwaltung. „Entscheidend für die Digitalisierung ist nicht, dass die Gelder zentral in einem Haus verwaltet werden, sondern dass sie in der Summe zukunftsgerichtet, effizient und im Dienste der Menschen eingesetzt werden“, sagt Staatsministerin Gerlach. „Aufgabe meines Ministeriums ist es auch, das sechs Milliarden Euro starke Zukunftsprogramm Bayern Digital zielgerichtet zu steuern und zu koordinieren.“ (ve)

https://www.stmd.bayern.de

Stichwörter: Politik, Bayern, Judith Gerlach



Druckversion    PDF     Link mailen


ekom21
Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Politik
Thüringen: Fördergelder für Verwaltungsdigitalisierung
[12.6.2019] Bis zum Jahr 2022 stellt das Thüringer Finanzministerium Fördergelder für kommunale Projekte zur Verwaltungsdigitalisierung bereit. Die ersten Anträge sind jetzt eingegangen. mehr...
Deutscher Städtetag: Jung ist neuer Präsident
[11.6.2019] Auf der Hauptversammlung des Deutschen Städtetags in Dortmund wurde Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung zum neuen Präsidenten gewählt. Darüber hinaus haben die Delegierten die Dortmunder Erklärung verabschiedet, welche sich mit Zukunftsaufgaben wie Digitalisierung und Klimaschutz befasst. mehr...
Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung (rechts) ist neuer Präsident des Deutschen Städtetags, Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe wurde zum Vizepräsidenten gewählt.
Interview: Hanaus digitale Offensive Interview
[11.6.2019] Die Stadt Hanau treibt die Digitalisierung aktiv voran. Über Ziele und Schwerpunkte der Digitalen Offensive 2025 berichten Lars-Oliver Renftel, Geschäftsstelle Informationstechnologie der Stadt Hanau und Janko Schiebeck von der Beteiligungsholding Hanau. mehr...
Dr. Lars-Oliver Renftel / Janko Schiebeck
Hessen: E-Government-Rat konstituiert
[7.6.2019] Der im hessischen E-Government-Gesetz vorgesehene E-Government Rat hat sich jetzt unter Vorsitz von Digital-Staatssekretär Burghardt konstituiert. Das Gremium soll die behörden- und ebenenübergreifende Kooperation von Bund, Land und Kommunen in der IT voranbringen. mehr...
Round Table: Nutzen im Fokus Interview
[6.6.2019] Akteure aus Konstanz, Freiburg, Mannheim, Karlsruhe und der Metropolregion Rhein-Neckar haben das Agile Netzwerk Digitale Innovation (ANDI) gegründet. In Teil 2 des Round-Table-Gesprächs geht es um das Onlinezugangsgesetz und das Portal service-bw. mehr...
Vertreter des ANDI-Netzwerks (Agiles Netzwerk Digitale Innovation) trafen sich im Wasserturm Stromeyersdorf in Konstanz zum Round-Table-Gespräch mit Kommune21.
Weitere FirmennewsAnzeige

Citrix: Die Digitale Transformation der Verwaltung ist machbar
[21.5.2019] Bereits 2013 verabschiedete der Bundestag das E-Government-Gesetz (EGovG). Bisher gibt es aber nur wenige Anwendungen, über die die Bürger oder Auftragnehmer mit der Verwaltung interagieren können. Analoge und langsame Verwaltungsprozesse sind nicht nur für den Bürger ärgerlich. Auch Beamte wünschen sich digitale Arbeitsplätze. Dabei gibt es für den öffentlichen Sektor längst gute Lösungen. mehr...
Suchen...

 Anzeige

Advantic
Aktuelle Meldungen