Unternehmenskonto:
Anforderungen erarbeitet


[18.6.2019] Auf einem Workshop des IT-Planungsrats im Mai wurden erste grundlegende Anforderungen von Unternehmen an ein Unternehmenskonto erarbeitet. Weitere Veranstaltungen sollen folgen.

In Bremen tagte am 16. und 17. Mai 2019 das Koordinierungsprojekt Unternehmenskonto/-en des IT-Planungsrats. Laut einer Meldung des IT-Planungsrats diskutierten Vertreter von Unternehmen und Verbänden mit Beteiligten aus Bund und Ländern darüber, welche Anforderungen und Wünsche die Unternehmen an die Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes (OZG) und die Konzeption des Portalverbunds sowie der Nutzerkonten haben.
Bei der Digitalisierung von Verwaltungsleistungen für Unternehmen sei darauf zu achten, dass diese unterschiedliche Anforderungen haben – und zwar abhängig von der Unternehmensgröße und von den jeweils eingesetzten IT-Systemen. Während insbesondere kleinere und wenig digitalisierte Unternehmen Services der Verwaltung eher über eine Web-Anwendung nutzen möchten, erwarten digitalisierte Unternehmen Maschine-zu-Maschine-Schnittstellen, über die sie Verwaltungskontakte direkt aus der Unternehmens-IT heraus abwickeln können. Im Hinblick auf die geplanten Nutzerkonten besteht die Erwartung, dass Unternehmen mit nur einem Konto alle Dienstleistungen der Verwaltung aller föderalen Ebenen nutzen wollen, heißt es in der Meldung des IT-Planungsrats.

Anforderungen an ein Unternehmenskonto

Auf Basis der Methodik der OZG-Digitalisierungslabore wurden am zweiten Tag des Workshops interdisziplinär und nutzerzentriert erste grundlegende Anforderungen von Unternehmen an ein Unternehmenskonto erarbeitet. Diskutiert wurde laut IT-Planungsrat über ein Rechte- und Rollenkonzept, mit dessen Hilfe ein Unternehmen nach einer Erstregistrierung die Zugriffsrechte von Mitarbeitern verwaltet sowie Rechte an externe Dritte überträgt. Darüber hinaus sollen Mitarbeiter ihr privates Nutzerkonto (Bürgerkonto) mit ihrem Mitarbeiterzugang zum Unternehmenskonto verknüpfen können.
Auch Themen wie Rückkanal (Postfach), Statusmeldungen und elektronische Bezahlmöglichkeiten wurden im Workshop behandelt. Als wichtig wurde außerdem die Möglichkeit des mobilen Zugriffs auf das Unternehmenskonto eingestuft.
Da im Rahmen des Workshops nur einige Elemente von Digitalisierungslaboren eingesetzt werden konnten, wurde nach Angaben des IT-Planungrats der Vorschlag unterbreitet, weitere Digitalisierungslabore für das Unternehmenskonto durchzuführen, um ein tragfähiges Gesamtkonzept zu erarbeiten.

Weitere Veranstaltungen folgen

Die Freie Hansestadt Bremen als Federführer des Koordinierungsprojekts wird nicht nur weitere Veranstaltungen zu diesem Thema durchführen, sondern im IT-Planungsrat auch darauf hinwirken, dem Wunsch der Wirtschaft nach einem bundesweit einheitlichen Zugang zu Verwaltungsleistungen zu entsprechen. In vielen Ländern sind Nutzerkonten für Bürger heute schon im Einsatz, heißt es in der Meldung des IT-Planungsrats. Die Interoperabilität dieser bestehenden Konten sei erklärtes Ziel und konzeptionell auch schon umgesetzt. Die praktische Umsetzung im Verbund aller Länder werde jetzt zügig vorangetrieben. Nun müsse es darum gehen, auch für Unternehmen und andere juristische Personen ein interoperables Nutzerkonto zur Verfügung zu stellen, mit dem alle Verwaltungsleistungen genutzt werden können. (ba)

https://www.it-planungsrat.de

Stichwörter: Portale, CMS, IT-Planungsrat, Unternehmenskonto, OZG, Portalverbund, Bremen



Druckversion    PDF     Link mailen


Advantic
Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich CMS | Portale
Monheim am Rhein: Lebendige Tourismus-Website
[23.7.2019] Auf einer neuen Website präsentiert die Stadt Monheim am Rhein ihr Tourismus- und Freizeitangebot. Sowohl Gäste, die gezielt Informationen wie Adressen oder Öffnungszeiten suchen als auch Besucher, welche die unterschiedlichen Facetten der Stadt in Bild und Ton erleben möchten, werden hier fündig. mehr...
Dass Monheim am Rhein auch als Tourismus- und Freizeitort vielseitig ist, zeigt die Stadt mit ihrem neuen Tourismus-Portal.
Kreuzau: Relaunch in sechs Monaten
[22.7.2019] Mit Unterstützung der kdvz Rhein-Erft-Rur hat die Gemeinde Kreuzau innerhalb eines halben Jahres ihren Internet-Auftritt relauncht, der automatisch auch die Social-Media-Kanäle der Kommune bespielt. mehr...
Kreuzau startet mit neuem Internet-Auftritt in die Sommerferien.
Gießen: Portal wird mobil
[18.7.2019] Im responsiven Design erscheint jetzt das Stadtportal von Gießen. Im Zuge künftiger Weiterentwicklungen soll ein Newsroom eine hervorgehobene Stellung einnehmen. mehr...
Internet-Präsenz der Stadt Gießen ist jetzt für den Aufruf mit mobilen Endgeräten optimiert.
ElterngeldDigital: Start in vier weiteren Bundesländern
[12.7.2019] Auch in Bremen, Hamburg, Rheinland-Pfalz und Thüringen kann das Elterngeld nun online beantragt werden. Bis zum Jahresende sollen weitere Bundesländer hinzukommen. Zudem soll der vollständig papierlose Antrag vorangetrieben werden. mehr...
Die Plattform ElterngeldDigital kann seit Anfang Juli in vier weiteren Bundesländern genutzt werden.
Baden-Württemberg: Matching-Plattform für Kommunen
[12.7.2019] Die neue Matching-Plattform InKoMo 4.0 soll die Vernetzung von Kommunen und Unternehmen für innovative digitale Mobilitätslösungen in Baden-Württemberg erleichtern. mehr...
Weitere FirmennewsAnzeige

SMART CITY SOLUTIONS: SMART CITY SOLUTIONS part of INTERGEO bringt Inspiration für die Stadt von morgen
[27.6.2019] Umweltfreundlich und effizient soll sie sein – und natürlich lebenswert: die Smart City. Trotz steigender Einwohnerzahlen, immer mehr Verkehr, wachsendem Energiebedarf und einem Mangel an Wohnraum. mehr...
Suchen...

 Anzeige

Ausgewählte Anbieter aus dem Bereich CMS | Portale:
brain-SCC GmbH
06217 Merseburg
brain-SCC GmbH
ITEBO GmbH
49074 Osnabrück
ITEBO GmbH
KID Magdeburg GmbH
39104 Magdeburg
KID Magdeburg GmbH
Aktuelle Meldungen