Niedersachsen:
Glasfaserförderung aus einem Guss


[27.6.2019] Mit einer neu konzipierten Giganetzförderung will Niedersachsen möglichst schnell alle noch vorhandenen weißen Flecken im Land tilgen. Das Antragsverfahren wurde verschlankt, außerdem werden die Anträge nur noch an einer Stelle abgewickelt.

Niedersachsen hat seine Giganetzförderung neu konzipiert. Wie die niedersächsische Staatskanzlei mitteilt, ist das Verfahren nun schlanker denn je. Niedersachsen kopple sich direkt an das Förderprozedere des Bundes ohne weitere Antragserfordernisse. Auch werden die Anträge nicht mehr von mehreren Ressorts, sondern nur noch vom niedersächsischen Wirtschaftsministerium abgewickelt. Die Richtlinie zur Kofinanzierung der Bundesförderung soll so dazu beitragen, möglichst schnell alle noch vorhandenen weißen Flecken im Land zu tilgen.
„Mit unserer neuen Förderung erfolgt der Giganetzausbau in Niedersachsen aus einem Guss“, sagt Wirtschaftsminister Bernd Althusmann. „Mit diesem einfachen, unbürokratischen Verfahren erfüllen wir eine Grundvoraussetzung, wenn wir mit dem hohen Tempo der Digitalisierung schritthalten wollen. Künftig genügt der Antrag auf Bundesmittel, um auch Fördergelder des Landes zu beantragen. Mit den jetzt bereitgestellten 220 Millionen Euro landeseigenen Fördergeldern versetzen wir unsere Kommunen in die Lage, die weißen Flecken zu schließen.“
Grundgedanke ist laut Staatskanzlei, in allen Fällen in denen der Bund fördert, auch einen Landeszuschuss unter Zugrundelegung des Bundesbescheids zu gewähren. Gefördert werden soll die Glasfaseranbindung von Gebäuden, die aktuell und auch absehbar nicht mit mindestens 30 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) erschlossen sind, von Gewerbegebieten, Industriegebieten und Häfen sowie von Schulen und Krankenhäusern. Vorgesehen sei ein Landeszuschuss von grundsätzlich bis zu 25 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben. (ve)

https://www.niedersachsen.de

Stichwörter: Breitband, Politik, Niedersachsen, Glasfaser, Förderung



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