krz:
Blaupause für OZG-Services?


[10.7.2019] Im Verbandsgebiet des Kommunalen Rechenzentrums Minden-Ravensberg/Lippe (krz) werden die G2B-Online-Services der Kommunen derzeit detailliert mit Fokus auf das OZG untersucht. Die Leistungen, die für die weitere Digitalisierung vorbereitet werden, könnten als Blaupause für ganz NRW dienen.

Das Kommunale Rechenzentrum Minden-Ravensberg/Lippe (krz) und seine Verbandsmitglieder bereiten sich im Rahmen von Entwicklungs- und Innovationsprojekten seit 2018 auf die Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes (OZG) vor. Wie der IT-Dienstleister mitteilt, sind in Begleitung des Instituts für Verwaltungsmanagement, Mittelstandsforschung und Zukunftsplanung, IVM², die Voraussetzungen dazu so weit gediehen wie in kaum einer anderen Region des Landes. Die Projektbeteiligten wüssten genau, wie viele der mehr als 5.000 Leistungen aus dem OZG-Katalog bundesweit in der kommenden Zeit für die Kommunen, die Bürger und die Unternehmen im Verbandsgebiet von Bedeutung sind und Online-Potenziale beinhalten: Circa 2.000 Leistungen betreffen laut der krz-Meldung die Kommunen im Verbandsgebiet, die Hälfte davon seien für die dortigen Unternehmen relevant.
Die Aktivitäten sind laut krz Teil der gemeinsam mit den Verbandskommunen erstellten E-Government-Strategie Digitalvision 2025. Basierend auf einer umfangreichen, mit wissenschaftlicher Methodik durchgeführten Bestandsanalyse sowie nachfolgender Bewertung und Analyse der gewonnenen Daten wurden konkrete Handlungsempfehlungen erarbeitet und in acht Projekten geclustert. Im Rahmen einer Facharbeitsgruppe hätten verschiedene Kommunen als Themenpaten sämtliche rund 5.000 Einzelleistungen des OZG-Katalogs auf kommunale Relevanz untersucht. Im Katalog seien diese lediglich mit der Zuständigkeit Land/Kommune gekennzeichnet. Dabei sei nicht nur der kommunale Bezug, sondern auch die Zuordnung zu Kommunen verschiedener Größenklassen sowie Kreisen und kreisangehörigen Kommunen geprüft worden.
Wie das krz weiter mitteilt, werden die G2B-Online-Services der Verbandskommunen derzeit detailliert untersucht. Die folgende Umsetzungsplanung umfasse auch den Abgleich mit OZG-Priorisierungen und den umfassenden OZG-Handlungspapieren des IT-Planungsrats sowie den Input aus den OZG-Digitalisierungslaboren. Diese Leistungen – insbesondere die mit Unternehmensbezug – würden jetzt konsequent für die weitere Digitalisierung vorbereitet, nach Einschätzung vieler Experten in Nordrhein-Westfalen sogar als Blaupause für das gesamte Bundesland. (ba)

https://www.krz.de

Stichwörter: Fachverfahren, Kommunales Rechenzentrum Minden-Ravensberg/Lippe (krz), OZG



Druckversion    PDF     Link mailen




Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Fachverfahren
Emden: Digitales Fundbüro realisiert
[5.6.2020] Die Stadt Emden hat ihr Fundbüro digitalisiert. Die Lösung VOIS|FB unterstützt jetzt bei der Verwaltung rund um ein Fundstück und ermöglicht eine Anbindung an das Online-Fundbüro-Portal von HSH. mehr...
Nordrhein-Westfalen: Online-Angebot zum Schwerbehindertenausweis
[4.6.2020] Den Bearbeitungsstand ihres Antrags auf einen Schwerbehindertenausweis können Bürger in Nordrhein-Westfalen online prüfen. Zudem haben sie die Möglichkeit, elektronisch ein Passfoto zu übermitteln. mehr...
Übersichtlich aufgeführt: Die Online-Angebote zum Schwerbehindertenrecht für Nordrhein-Westfalen.
Märkischer Kreis: Neues Kfz-Zulassungsverfahren
[26.5.2020] Auf das Kfz-Zulassungsverfahren OK.VERKEHR-FZ setzt jetzt der Märkische Kreis. Unterstützt wurde die Kommune bei der Umstellung vom Dienstleister SIT. mehr...
vote iT: Kauf von IVU.elect
[26.5.2020] Die vote iT übernimmt das Unternehmen IVU.elect. Damit übergibt der Mutterkonzern IVU Traffic Technologies alle Anteile und Mitarbeiter an den auf Wahl-Software spezialisierten IT-Dienstleister. mehr...
Gewerbewesen: Gerüstet mit VOIS|GESO Bericht
[22.5.2020] Mit der Software VOIS|GESO für Gewerbeämter sind OZG und Once-Only-Prinzip keine Zukunftsmusik mehr. Die Software bietet eine zentrale Datenbasis für alle Vorgänge. mehr...
VOIS-Plattform integriert diverse Fachverfahren.
Suchen...

 Anzeige



 Anzeige

zk2020

Aktuelle Information des Verlags


In Zeiten der Corona-Pandemie werden wir aktuelle Ausgaben von Kommune21 allen Interessierten bis auf weiteres kostenfrei digital zur Verfügung stellen. Weisen Sie bitte auch Ihre Kolleginnen und Kollegen im Homeoffice auf diese Möglichkeit hin.

Wir haben an dieser Stelle eine Bitte an Sie:
Die gegenwärtige Situation macht einmal mehr deutlich, wie wichtig das Thema Digitalisierung auch in Ihrer Verwaltung, Behörde oder Schule ist. Kommune21 berichtet seit 20 Jahren über alle wichtigen Themen der IT-gestützten Verwaltungsmodernisierung und hilft, die Digitalisierung im Public Sector transparent und besser zu gestalten. Bitte prüfen Sie über Ihre Buchhaltung, ob Sie bereits ein reguläres Abonnement von Kommune21 haben. Wenn nicht, dann freuen wir uns, wenn Sie gerade in diesen Zeiten ein Abonnement in Betracht ziehen. Danke!

Kommune21, Ausgabe 3/2020
Kommune21, Ausgabe 4/2020
Kommune21, Ausgabe 5/2020
Kommune21, Ausgabe 6/2020

Aktuelle Meldungen