München:
Plattform für Datenaustausch


[5.9.2019] Die Stadt München verfügt jetzt über eine eigene Plattform, über die auch größere Dateien und Datenmengen in allen Formaten hochgeladen oder zum Download für Externe bereitgestellt werden können.

Seit Juli 2019 verfügt die Stadt München über eine neue Basiskomponente des E-Governments: die Datenaustauschplattform (DAP). Wie die bayerische Landeshauptstadt jetzt mitteilt, bietet diese eine unkomplizierte Möglichkeit zum sicheren Datenaustausch zwischen Stadtverwaltung und Externen. Dank eigener technischer Infrastruktur könnten über die Plattform auf unkomplizierte Weise auch größere Dateien und Datenmengen in allen Formaten hochgeladen sowie zum Download für Externe bereitgestellt werden.
Wie die Stadt in ihrem IT-Blog berichtet, ermöglicht die Plattform dabei nicht nur den bilateralen Datenaustausch. Vielmehr könnten auch Gruppen erstellt werden, die dann gemeinsamen Zugriff auf ein Verzeichnis haben. So zum Beispiel die Jury eines städtischen Wettbewerbs, die sich gemeinsam die Einsendungen der Wettbewerbsteilnehmer anschauen und bewerten will. Die einzelnen Teammitglieder erhielten auf Wunsch immer dann eine E-Mail-Benachrichtigung, wenn in ihrer Gruppe jemand Daten hochlädt oder verändert. Damit sei die Plattform auch gut geeignet für den sicheren Austausch von Dateien mit Agenturen und anderen Dienstleistern. Zudem sei deren Einsatz etwa für den Dokumentenaustausch im Rahmen bestimmter Vergabeverfahren denkbar.
Für Kunden der Verwaltung sowie Vertreter von Dienstleistern und Partnerorganisationen bietet die Datenaustauschplattfom nach Angaben der Stadt München wesentliche Vorteile: Sie erhalten einen Upload-Link, über den sie – technisch anonym – Dokumente in allen erforderlichen Formaten hochladen können. Die Daten würden dabei lokal bei der Landeshauptstadt in München gespeichert und spätestens nach 30 Tagen automatisch gelöscht. Denn bei der DAP handle es sich bei allen Möglichkeiten der gemeinsamen Datenbearbeitung nicht um ein virtuelles Projektlaufwerk, auf dem Daten dauerhaft gespeichert werden können. Diese Funktionalität biete die bereits bestehende Kooperationsplattform. (ba)

https://muenchen.digital

Stichwörter: Portale, CMS, München, Plattformen, Datenaustausch, IT-Sicherheit, DAP



Druckversion    PDF     Link mailen


 Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich CMS | Portale
Viernheim: Stadt baut Online-Services aus
[25.2.2020] Auf der Viernheimer Website findet sich bereits eine Vielzahl von Online-Bürgerservices – ein Angebot, das die Stadt fortlaufend optimiert und erweitert. Aber auch verwaltungsintern soll die Digitalisierung Abläufe verbessern. mehr...
KDO: Mit Kommune365 zum virtuellen Rathaus
[21.2.2020] Bis 2022 müssen Kommunen ihre Dienstleistungen flächendeckend digital anbieten. Die Integrationsplattform KDO-Kommune365 möchte den Verwaltungen den Weg zum virtuellen Rathaus erleichtern. mehr...
Frankfurt am Main: Website in neuem Design
[20.2.2020] Der Web-Auftritt der Stadt Frankfurt am Main präsentiert sich jetzt in neuem Gewand: Die Seite wurde moderner und übersichtlicher gestaltet, ist jetzt barrierefrei und für die Nutzung mit mobilen Geräten optimiert. mehr...
Das neue Design des Web-Auftritts von Frankfurt am Main.
Bayern: Organisationskonto erweitert
[19.2.2020] Dank einer neu geschaffenen Schnittstelle können ab sofort Online-Verwaltungsleistungen beliebiger Anbieter reibungslos über das bayerische Organisationskonto genutzt werden. mehr...
KDN: Taskforce Standardisierung
[18.2.2020] Eine Taskforce Standardisierung im Zuge der OZG-Umsetzung hat der Dachverband kommunaler IT-Dienstleister KDN ins Leben gerufen. Entwickler von regio iT und Südwestfalen-IT (SIT) sollen Konzepte erarbeiten, wie Datenstrukturen und Schnittstellen von der Architektur einzelner Portale entkoppelt und vereinheitlicht werden können. mehr...
Suchen...

 Anzeige

zk2020

 Anzeige

Advantic
Aktuelle Meldungen