KDO:
Rezertifiziert nach ISO 27001


[6.9.2019] Die Kommunale Datenverarbeitung Oldenburg (KDO) ist erneut nach ISO 27001 zertifiziert. Das hat der TÜV Rheinland dem IT-Dienstleister nach einem umfassenden Audit bescheinigt.

Der TÜV Rheinland hat bestätigt, dass die Kommunale Datenverarbeitung Oldenburg (KDO) der Informationssicherheit einen hohen Stellenwert beimisst. Nach erfolgreichem Audit wurde das Informationssicherheits-Management-System (ISMS) des kommunalen IT-Dienstleisters jetzt erneut nach ISO 27001 zertifiziert.
„Es ist unser Ziel, durch die Implementierung strukturierter und systematischer Sicherheitsmechanismen, die Informationssicherheit aufrechtzuerhalten und zu verbessern. In der Praxis bedeutet dies, uns und unsere Kunden vor Datenverlust oder Missbrauch vertraulicher Daten zu schützen“, erklärt Maria-Therese Schneider, Informationssicherheitsbeauftragte der KDO. 2016 hatte sich die KDO diesen Leitwert laut eigenen Angaben durch die ISO-27001-Zertifizierung erstmals offiziell bestätigen lassen. Jetzt absolvierte der kommunale IT-Dienstleister die erfolgreiche Rezertifizierung.
Wie die KDO weiter mitteilt, wurde das diesjährige Audit von zwei externen Auditoren im Auftrag des TÜV Rheinland durchgeführt. Dabei wurden neben personen- und datenbezogenen Vorgängen auch die Gebäudesicherheit, Zutrittsberechtigungen, das Lieferanten-Management und der Bereich Software-Entwicklung analysiert. Zudem wurden stichprobenartig sicherheitsrelevante Abläufe für den Betrieb des Rechenzentrums und des hauseigenen Druck- und Kuvertierzentrums geprüft. „Das neu ausgestellte Zertifikat ist Ansporn und Verpflichtung zugleich, unseren fortlaufenden Kontroll- und Verbesserungsprozess akribisch fortzusetzen“, sagt KDO-Geschäftsführer Rolf Beyer. Jährliche Prüfungen eines externen, unabhängigen Auditors begleiten den Prozess. Die nächste Rezertifizierung erfolgt dann 2022. (ba)

https://www.kdo.de

Stichwörter: IT-Sicherheit, Kommunale Datenverarbeitung Oldenburg (KDO), Informationssicherheit, ISMS, ISO 27001, Zertifikat, TÜV Rheinland



Druckversion    PDF     Link mailen


ekom21
Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich IT-Sicherheit
Baden-Württemberg: Ergebnisse der kommunalen Datenschutzumfrage
[20.11.2019] Der Landesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (LfDI) hat die baden-württembergischen Gemeinden zum Stand der Umsetzung des neuen Datenschutzrechts befragt. Das Engagement ist demnach hoch, es besteht aber auch großer Beratungs- und Unterstützungsbedarf. mehr...
Cyber-Sicherheit: Nationaler Pakt gestartet
[30.10.2019] Mit dem jetzt gestarteten Nationalen Pakt Cyber-Sicherheit soll eine bestmögliche Vernetzung erreicht und die Zusammenarbeit zwischen Staat, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft bei der Sensibilisierung vor Gefahren des Cyber-Raums weiter vorangetrieben werden. mehr...
BSI: Bericht zur Lage der IT-Sicherheit 2019
[21.10.2019] Die Qualität von Cyber-Angriffen ist weiter gestiegen, die Bedrohungslage anhaltend hoch. Das macht der Bericht zur Lage der IT-Sicherheit in Deutschland 2019 deutlich, vorgelegt vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). mehr...
BSI-Präsident Arne Schönbohm (l.) und Bundesinnenminister Horst Seehofer stellen den Lagebericht zur IT-Sicherheit in Deutschland 2019 vor.
Kreis Höxter: Datenschutz mit krz
[15.10.2019] Drei Kommunen aus dem Kreis Höxter vertrauen auf Datenschutz-Expertise des krz. Der IT-Dienstleister stellt externe Datenschutzbeauftragte in Borgentreich, Steinheim und Willebadessen. mehr...
IT-Sicherheit: Lokalpolitiker vor Angriffen schützen Bericht
[11.10.2019] Stil und Ton der politischen Auseinandersetzung sind hierzulande rauer geworden und adressieren oft Lokalpolitiker. Sie besser vor digitalen Angriffen zu schützen, ist ein Thema der Fachmesse dikomm – Zukunft digitale Kommune. mehr...
Suchen...

 Anzeige

Aktuelle Meldungen