BMI:
Regionale Open Government Labore gesucht


[10.9.2019] Regionale Open Government Labore will das Bundesinnenministerium fördern. Das neue Vorhaben soll an die Ergebnisse des Projekts Modellkommune Open Government anknüpfen und die Bürger stärker einbeziehen.

Eine Initiative für Regionale Open Government Labore hat jetzt das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) gestartet. In bis zu 16 Laboren sollen laut BMI neue Kooperationen von Verwaltung, Politik und Bürgern sowie gesellschaftlichen Interessengruppen erprobt werden. Das Ministerium fördere die Initiative mit drei Millionen Euro. Ziel sei eine bessere Teilhabe aller Bevölkerungsgruppen an der Regionalentwicklung und eine offenere Diskussions-, Beteiligungs- und Streitkultur zwischen lokaler Politik und Verwaltung sowie Bürgern, externen Partnern und Interessenvertretern.
„Mit den Open-Government-Laboren beziehen wir die Bürgerinnen und Bürger stärker in Entscheidungen vor Ort ein“, erklärt Bundesinnenminister Horst Seehofer. „Die Menschen sollen ihre Kommune und ihr Lebensumfeld aktiv mitgestalten können: Wenn es um eine neue Kita, die Gestaltung des Ortskerns oder den Ausbau einer Umgehungsstraße geht. Das stärkt zugleich die Bindung an die Region und den gesellschaftlichen Zusammenhalt in unseren Städten und Gemeinden. Auch das ist Heimatpolitik.“
Die Regionalen Open Government Labore fußen auf den Ergebnissen des Projekts Modellkommune Open Government (wir berichteten) heißt es vonseiten des BMI weiter. Während das Modellkommunen-Projekt ausschließlich die Sicht der Kommunalverwaltung einnahm, soll mit den Regionalen Open Government Laboren die Zivilgesellschaft einbezogen werden. Kommunalverwaltungen und zivilgesellschaftliche Initiativen können an einem Interessenbekundungsverfahren teilnehmen. Die Auswahl der Regionalen Open Government Labore erfolgt laut Ministeriumsangaben in einem zweistufigen Verfahren bis Februar 2020. Als Projektpartner nennt das BMI die drei kommunalen Spitzenverbände. (ve)

https://www.bmi.bund.de

Stichwörter: Open Government, Bürgerbeteiligung, Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI)



Druckversion    PDF     Link mailen


 Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Open Government
Berlin: Netzwerk für offene Daten Bericht
[4.2.2020] Seit gut eineinhalb Jahren werden Berliner Verwaltungsbeschäftigte von der Open Data Informationsstelle (ODIS) unterstützt. Zahlreiche Projekte wurden umgesetzt sowie Networking-Möglichkeiten geboten. mehr...
Berlin: Austausch beim Open Data Lunch.
Open WahlData: Meinung der Bürger gefragt
[24.1.2020] Ein einheitlicher Standard für offene Wahldaten soll diese besser analysierbar und verständlicher machen. Jetzt können Bürger die ersten Dateiformat-Spezifikationen der kdvz Rhein-Erft-Rur öffentlich einsehen und ihre Meinung dazu äußern. mehr...
Konstanz: Zentraler Wert Bericht
[17.12.2019] Für Open Data ist die Zusammenarbeit mit allen Akteuren einer Stadt von Bedeutung. Kon­stanz hat deshalb ein eigenes Veranstaltungsformat etabliert sowie bereits zwei Hackathons durchgeführt. 2020 findet erstmals ein Climathon statt. mehr...
Hackathon im Ratssaal: Konstanz setzt auf Beteiligung der Community.
Open Data: Verständlich darstellen Bericht
[13.12.2019] Im Projekt IVOD untersucht die Westfälische Hochschule Gelsenkirchen die interaktive Visualisierung von Open Data. Modell stehen die Open-Data-Portale der Städte Gelsenkirchen, Aachen und Wuppertal. mehr...
Open Data ansprechend strukturieren.
Creative Commons: Rechtstext formulieren Bericht
[10.12.2019] Erst rechtliche Hinweise zur Urheberschaft machen Open Data für die Öffentlichkeit nutzbar. Die Organisation Creative Commons unterstützt Verwaltungen mit sechs vorgefertigten Lizenzverträgen. mehr...
Werden Daten online freigegeben, muss klar sein, wie sie genutzt werden dürfen.
Suchen...

 Anzeige

Ausgewählte Anbieter aus dem Bereich Open Government:
Aktuelle Meldungen