Hessen:
Schwerpunkte im Digitalhaushalt


[13.11.2019] Der Ausbau der Infrastruktur ist der größte Schwerpunkt im hessischen Digitalhaushalt 2020. Darüber hinaus werden das Verwaltungsportal optimiert und ausgebaut sowie ein Kompetenzzentrum Verwaltungsdigitalisierung eingerichtet.

Der größte Schwerpunkt im hessischen Digitalhaushalt des kommenden Jahres ist der Ausbau der Infrastruktur. Wie das Ministerium für Digitale Strategie und Entwicklung mitteilt, stehen rund 100 Millionen Euro zur Bewilligung zur Förderung des Breitband-Ausbaus zur Verfügung. „Der Breitband-Ausbau ist unsere Top-Priorität für Hessens Zukunft. Die Schulen und Hochschulen profitieren ebenso wie der Gesundheitsbereich. Die Landesregierung stellt für die Digitalisierung insgesamt etwa 1,2 Milliarden Euro in dieser Legislaturperiode zur Verfügung. Das sind nochmal knapp 200 Millionen mehr als zunächst angedacht. Das Land arbeitet mit den Kommunen Hand in Hand, denn nur gemeinsam ist diese Mammutaufgabe zu bewältigen“, sagt Digitalstaatssekretär und CIO des Landes, Patrick Burghardt.
Für den Mobilfunkausbau stehen laut Ministeriumsangaben im kommenden Jahr weitere sechs Millionen Euro als Bewilligungsvolumen zur Verfügung, die digitale Innovations- und Technologieförderung verfügt über ein Bewilligungsbudget von neun Millionen Euro.
„Für die Optimierung und Erweiterung des Verwaltungsportals stehen 2020 3,6 Millionen Euro zur Verfügung, dies wird zielgerichtet die Prozesse verbessern, um die Servicefreundlichkeit für die Bürgerinnen und Bürger zu steigern, und den Austausch der Behörden untereinander fördern und vereinfachen. Die Nutzer erwarten schnelle und effiziente Wege, Maßstab sind hier Anwendungen, die bereits bekannt sind und regelmäßig benutzt werden wie beispielsweise das Online Shopping“, unterstreicht Burghardt.
Ein weiteres großes Projekt ist laut Ministeriumsangaben der Aufbau des Kompetenzzentrums für verantwortungsbewusste Digitalisierung, welches ethische Fragen mit dem Menschen im Mittelpunkt untersucht und Forschungsansätze hessenweit fördern wird. Hierfür seien im kommenden Jahr 2,1 Millionen Euro vorgesehen (wir berichteten).
Zur Unterstützung der Digitalisierungsprojekte, die den Bürgern wie auch der Verwaltung zugutekommen, wird nach Angaben des Digitalministeriums ein Kompetenzzentrum Verwaltungsdigitalisierung eingerichtet, dem 2,85 Millionen Euro zur Verfügung stehen sollen. In diesem sollen Wissen, Kompetenzen und Unterstützungsmöglichkeiten für Digitalisierungsprojekte gebündelt werden. (ba)

https://staatskanzlei.hessen.de/digitales

Stichwörter: Politik, Hessen, Digitalisierung, Digitalhaushalt, Breitband, Mobilfunk, Portale



Druckversion    PDF     Link mailen


ekom21
Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Politik
Schweiz: Neue E-Government Strategie
[9.12.2019] Die vom Schweizer Bundesrat verabschiedete E-Government-Strategie für die Jahre 2020 bis 2023 fordert eine engere Zusammenarbeit zwischen allen drei Regierungsebenen. Außerdem soll der digitale Kanal zur primären Kontaktstelle zur öffentlichen Verwaltung werden. mehr...
NRW: Modellkommunen in der Zwischenbilanz
[6.12.2019] Eine Zwischenbilanz des Landesprogramms „Digitale Modellkommunen NRW“ haben Wirtschaftsministerium und Stadtspitzen vorgestellt: 42 innovative Projekte mit einem Investitionsvolumen von 81 Millionen Euro sind aktuell am Start. mehr...
Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart sowie die Stadtspitzen von Aachen, Gelsenkirchen, Paderborn, Soest und Wuppertal ziehen positive Zwischenbilanz des Landesprogramms „Digitale Modellkommunen NRW“.
Round Table: Erfolgsfaktor Herzblut Bericht
[4.12.2019] Über die Digitalisierungsstrategien ihrer Kommunen diskutierten Vertreter des Agilen Netzwerks Digitale Innovation (ANDI) am Kommune21-Round-Table. Einig waren sich die Teilnehmer: Das Vergaberecht ist das größte Hindernis für Innovationen. mehr...
In futuristischer Umgebung fand ein weiteres Kommune21-Round-Table-Gespräch mit Vertretern des baden-württembergischen ANDI-Netzwerks statt.
Zukunftspanel Staat & Verwaltung 2019: Erste Ergebnisse
[3.12.2019] Erste Ergebnisse des Zukunftspanels Staat & Verwaltung 2019 liegen vor. Die Digitalisierung zählt demnach zu den Top-Herausforderungen in den Verwaltungen aller Ebenen, dem starken Fokus auf die Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes (OZG) stehen die Befragten skeptisch gegenüber. mehr...
Serie OZG: Ganzheitliche Optimierung Bericht
[2.12.2019] Das Onlinezugangsgesetz sieht nicht nur die Digitalisierung von Verwaltungsverfahren vor, sondern auch eine Vereinfachung der Abläufe. Dafür sind Rechtsänderungen notwendig. Die Änderungsbedarfe aus den Digitalisierungslaboren werden aktuell gesammelt. mehr...
Gesetzeslage soll möglichst unberührt bleiben – ganz gelingen wird das wohl kaum.
Weitere FirmennewsAnzeige

CASIO Europe GmbH: Projektoren für den IT-Unterricht der Zukunft
[29.11.2019] CASIO-Projektoren kommen in mehr als 40.000 Schulen weltweit zum Einsatz. Sie zeichnen sich durch Umweltfreundlichkeit, Leistungsstärke und Vielseitigkeit im Unterricht aus. mehr...
Suchen...

 Anzeige

iitr2019
IT-Guide PlusGfOP Neumann & Partner mbH
14552 Michendorf
GfOP Neumann & Partner mbH
TSA Public Service GmbH

06108 Halle (Saale)
TSA Public Service GmbH

OrgaSoft Kommunal GmbH
66119 Saarbrücken
OrgaSoft Kommunal GmbH
GovConnect GmbH
30163 Hannover
GovConnect GmbH
G&W Software AG
81671 München
G&W Software AG
Aktuelle Meldungen