Brandenburg:
Satellitengestützter Geo-Informationsdienst


[17.5.2004] In der Stadt Brandenburg an der Havel wird mit dem Aufbau eines satellitengestützten Geo-Informationsdienstes begonnen. Die Bundesregierung und die Landesregierung Brandenburg haben hierfür eine Bürgschaft gewährt.

Das Unternehmen RapidEye AG aus München wird demnächst in der Stadt Brandenburg an der Havel mit dem Aufbau eines satellitengestützten Geo-Informationssystems beginnen. Die Gewährung einer entsprechenden Bürgschaft zum Aufbau des Systems haben der Koordinator für die Deutsche Luft- und Raumfahrt und Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit, Ditmar Staffelt, und der Ministerpräsident des Landes Brandenburg, Matthias Platzeck, jetzt bekannt gegeben. In enger Partnerschaft mit dem kanadischen Informationsdienstleistungs-Spezialisten MacDonald Dettwiler soll RapidEye fünf eigene Kleinsatelliten betreiben, deren Daten in Brandenburg empfangen und von dort aus für Kunden in aller Welt maßgeschneidert zur Verfügung gestellt werden. Das Projekt hat ein Volumen von mehr als 120 Millionen Euro; es soll in den nächsten Jahren rund 140 Arbeitsplätze schaffen und über den Wirtschaftsraum Brandenburg hinaus positive Auswirkungen auf die Wirtschaftskraft und die Beschäftigung in den neuen Bundesländern haben.

http://www.bmwa.bund.de
http://www.stadt-brandenburg.de

Stichwörter: Brandenburg, RapidEye, satellitengestütztes Geo-Informationssystem, satellelitengestützter Geo-Informationsdienst



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