Duisburg:
Parkgebühr per App zahlen


[6.12.2019] Die Parkgebühren einfach über das Smartphone bezahlen – das ist jetzt in Duisburg möglich. Die Stadt kooperiert dafür mit der Initiative smartparking, welche die Zusammenarbeit mit verschiedenen App-Anbietern ermöglicht.

In Duisburg können Autofahrer Parkgebühren ab sofort auch über ihr Smartphone bezahlen. Wie die nordrhein-westfälische Stadt mitteilt, kooperiert sie dafür mit smartparking, einer Initiative für digitale Parkraumbewirtschaftung. smartparking verbinde bereits in über 100 Kommunen in Deutschland und Österreich Parkplatzsuchende mit App-Anbietern, die das Bezahlen per Handy ermöglichen.
„Mit smartparking setzen wir einen weiteren Aspekt des Masterplans Digitales Duisburg um und schaffen so ein bequemes, flexibles und digitales Angebot für Bürger und Besucher“, sagt Oberbürgermeister Sören Link. Stadtdirektor Martin Murrack lobt das Projekt auch für die schnelle gemeinschaftliche Durchführung durch die Fachbereiche der Verwaltung und die Wirtschaftsbetriebe Duisburg: „Der Erfolg dieses Projekts zeigt uns, dass die Zusammenarbeit zwischen Partnern und Verwaltungsbereichen zur Verwirklichung der Smart-City-Ziele (wir berichteten) gut funktioniert und wir alle an einem Strang ziehen.“
Als Apps stünden zum Start des Angebots EasyPark, ParkNow, Park & Joy, moBiLET, Yellowbrick/flowbird, paybyphone und Parkster zur Auswahl. Die Parkscheinautomaten bleiben parallel zum neuen Angebot auch weiterhin in Betrieb, heißt es vonseiten der Stadt. An ihnen finden sich Informationen zu den neuen Dienstleistern und Anleitungen für die Bezahlung über das Smartphone.
Duisburg weist darauf hin, dass sich sowohl Preise als auch Verbreitung und Funktionsweise der Apps unterscheiden können. Der Parkvorgang lasse sich je nach Anbieter per App, Anruf oder SMS starten und die Parkzeit frei nach Bedarf stoppen oder verlängern. Überzahlung oder Strafgebühren wegen abgelaufener Tickets sollen so vermieden werden. Für diesen Service fügen die App-Anbieter unterschiedliche Zuschläge zur kommunalen Parkgebühr hinzu. Ob für ein Fahrzeug ein digitales Ticket gelöst worden ist, erkennen Mitarbeiter des Ordnungsamts, indem sie das Kennzeichen mit einem zentralen Online-System abgleichen. (co)

https://www.duisburg.de
http://smartparking.de

Stichwörter: Payment, Duisburg, smartparking, Handyparken, Apps



Druckversion    PDF     Link mailen


Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Payment
Bitkom: Kontaktloses Bezahlen ist Alltag
[3.11.2022] Das kontaktlose Bezahlen per Karte, Smartphone oder Smartwatch hat sich in Deutschland fest etabliert. Laut einer Umfrage des Digitalverbands Bitkom bezahlen neun von zehn Bundesbürgerinnen und Bundesbürgern ab 16 Jahren regelmäßig auf diese Weise. mehr...
Kontaktloses Bezahlen gehört für die Bürgerinnen und Bürger hierzulande zum Alltag.
EDV Ermtraud: Was bedeutet § 2b UStG für Kommunen?
[30.8.2022] Ab Januar 2023 werden manche Verwaltungsleistungen umsatzsteuerpflichtig. Die neuen Umsatzsteuersätze müssen ins Kassensystem der kommunalen Zahlslstellen übernommen werden. Nicht immer ist klar, welche Leistungen betroffen sind. Kassensystem-Spezialist EDV Ermtraud gibt einen Überblick. mehr...
EDV Ermtraud: Umsatzsteuer beim Standesamt
[11.8.2022] Ab Januar 2023 unterliegen manche standesamtliche Leistungen und andere marktrelevante Verwaltungsservices der Umsatzsteuerpflicht. Doch wie sollten Kommunen differenzieren und wie lassen sich die Regelungen rechtssicher im kommunalen Kassensystem umsetzen? mehr...
Standesamtliche Sonderleistungen, wie Blumenschmuck oder Trauungen außerhalb des Verwaltungsbüros, werden umsatzsteuerpflichtig.
EDV Ermtraud: TSE-Meldung per Online-Formular
[2.8.2022] Zum Jahresbeginn 2023 muss die elektronische Kasse über eine rechtssichere technische Sicherheitseinrichtung (TSE) verfügen, die dem Finanzamt zu melden ist. Dafür stellt das Unternehmen EDV Ermtraud nun ein entsprechendes Formular zur Verfügung. mehr...
EC-Terminal-Ausfall: Austauschgeräte schnell ordern
[2.6.2022] Seit einigen Tagen kommt es im deutschen Handel bundesweit zu Problemen beim bargeldlosen Zahlen mit Kredit- und Girokarten, weil Kartenzahlungsterminals H5000 des Herstellers Verifone ausgefallen sind. Auch Kommunen und deren Einrichtungen sind betroffen – und sollten die betroffenen Geräte möglichst rasch gegen Terminals neuerer Generation austauschen. mehr...
Bargeldloses Zahlen derzeit vielerorts nicht möglich.
Suchen...

 Anzeige



Aktuelle Information des Verlags


In Zeiten der Corona-Pandemie werden wir aktuelle Ausgaben von Kommune21 allen Interessierten bis auf weiteres kostenfrei digital zur Verfügung stellen. Weisen Sie bitte auch Ihre Kolleginnen und Kollegen im Homeoffice auf diese Möglichkeit hin.

Wir haben an dieser Stelle eine Bitte an Sie:
Die gegenwärtige Situation macht einmal mehr deutlich, wie wichtig das Thema Digitalisierung auch in Ihrer Verwaltung, Behörde oder Schule ist. Kommune21 berichtet seit 20 Jahren über alle wichtigen Themen der IT-gestützten Verwaltungsmodernisierung und hilft, die Digitalisierung im Public Sector transparent und besser zu gestalten. Bitte prüfen Sie über Ihre Buchhaltung, ob Sie bereits ein reguläres Abonnement von Kommune21 haben. Wenn nicht, dann freuen wir uns, wenn Sie gerade in diesen Zeiten ein Abonnement in Betracht ziehen. Danke!

Kommune21, Ausgabe 12/2022
Kommune21, Ausgabe 11/2022
Kommune21, Ausgabe 10/2022
Kommune21, Ausgabe 09/2022

Aboverwaltung


Abbonement kuendigen

Abbonement kuendigen
Ausgewählte Anbieter aus dem Bereich Payment:
NOLIS GmbH
31582 Nienburg/Weser
NOLIS GmbH
S-Public Services GmbH
88699 Frickingen
S-Public Services GmbH
ITEBO GmbH
49074 Osnabrück
ITEBO GmbH
Aktuelle Meldungen