regio iT / civitec:
Fusion zu regio iT


[14.1.2020] Die nordrhein-westfälischen IT-Dienstleister regio iT und civitec haben fusioniert. Als regio iT sind sie nunmehr der größte kommunale IT-Dienstleister in Nordrhein-Westfalen. Kunden sollen von Skaleneffekten profitieren.

IT-Dienstleister regio iT und civitec fusionieren zu regio iT. Die regio iT GmbH mit Sitz in Aachen und der civitec Zweckverband Kommunale Informationsverarbeitung Siegburg haben zum 1. Januar 2020 fusioniert, das neue Unternehmen firmiert unter dem Namen regio iT. Als dann größter kommunaler IT-Dienstleister in Nordrhein-Westfalen betreut regio iT künftig mehr als 14 Millionen Einwohner in dem Bundesland direkt und indirekt mit Services. Die neue regio iT beschäftigt rund 630 Mitarbeiter am Unternehmenssitz in Aachen, in den Niederlassungen in Siegburg und Gütersloh sowie in vier weiteren Geschäftsstellen. Für 2020 strebt der IT-Dienstleister laut eigenen Angaben einen Umsatz von circa 100 Millionen Euro an.
Die Unternehmensspitze bleibe erhalten, mit Dieter Rehfeld als Vorsitzendem der Geschäftsführung und Dieter Ludwigs als Geschäftsführer der neuen regio iT. Für civitec wird Thomas Neukirch neues Mitglied der regio-iT-Geschäftsleitung.
„Als Partner der Digitalisierung gestalten wir mit unserer IT die Städte und Kommunen in NRW aktiv – im Kontext der bürgernahen Verwaltung ebenso wie bei Energie und Mobilität. Das kann man nur erfolgreich, wenn man als Dienstleister leistungsfähig ist und dies auch bleibt. Diese Leistungsfähigkeit wollen wir nun gemeinsam fortschreiben und weiter ausbauen“, beschreibt Klaus Pipke, civitec-Verbandsvorsteher und Bürgermeister in Hennef, die Motivation zum Zusammenschluss. Auch für die Beschäftigten stellt die Fusion neue Weichen: „Für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen wir innovationsfähig und somit attraktiv bleiben, an allen Standorten in NRW. Im zunehmenden Kampf um die besten Köpfe im Markt ist dies ein entscheidender Erfolgsfaktor“, sagt der Vorsitzende der regio-iT-Geschäftsführung, Dieter Rehfeld. Durch die Fusion profitiere man auch im Bereich der Personalgewinnung und -entwicklung deutlich von Synergieeffekten, ist Rehfeld überzeugt.
regio-iT-Geschäftsführer Dieter Ludwigs äußert sich zu den Verbundvorteilen für die Kunden: „Themen wie Datensicherheit, Datenschutz und Datenqualität erfahren eine wachsende Bedeutung – hier müssen wir mitwachsen. Und dabei fortlaufend eine gute Qualität unserer IT-Dienstleistungen sicherstellen.“ Rund 44.000 Clients wird die neue regio iT laut eigenen Angaben künftig betreuen sowie einen Rechenzentrumsbetrieb mit 3.174 Terabyte Speicherkapazität betreiben und IT-Dienstleistungen für rund 270 Schulen und Schulverwaltungen bereitstellen. Mit Skaleneffekte ließen sich die Kosten für die Kunden deutlich reduzieren. „Für unsere Kunden verbessert sich das Angebot deutlich. Sie haben eine breitere Auswahl, können aber weiterhin sicher sein, dass die Lösungen ganz auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind“, sagt Thomas Neukirch, bisheriger Geschäftsführer von civitec und neues Mitglied der regio-iT-Geschäftsleitung. Auch betont er, dass die Idee zur Fusion aus einer Position der Stärke heraus geboren ist: „Beide Unternehmen sind wirtschaftlich erfolgreich. Durch den Zusammenschluss spannen wir ein starkes Band der IT quer durch NRW.“
Aktuell ist die Landschaft der kommunalen Rechenzentren in Nordrhein-Westfalen nach Angaben von regio iT von Zersplitterung geprägt: Im Bundesland mit 427 kommunalen Gebietskörperschaften gibt es mehr als 30 kommunale Rechenzentren und IT-Dienstleister. Da habe die Fusion von regio iT und civitec durchaus Vorbildcharakter, den auch die zuständige Bezirksregierung in Köln begrüße. (ba)

https://www.regioit.de
https://www.civitec.de

Stichwörter: Unternehmen, civitec, regio iT, IT-Dienstleister, Rechenzentren, Fusion

Bildquelle: regio iT

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