Wertheim:
Strategie für Digitalisierung


[14.2.2020] Die Verwaltung der Stadt Wertheim kann mit der Umsetzung ihrer Digitalisierungsstrategie beginnen: Der Gemeinderat hat die entsprechenden finanziellen Ressourcen in Aussicht gestellt.

Stadt Wertheim bringt Digitalisierungsstrategie in die Umsetzung. Nachdem dem Rat der Stadt Wertheim die Digitalisierungsstrategie vorgelegt worden war, beauftragte das Gremium die Verwaltung einstimmig damit, die notwendigen Maßnahmen und Projekte umzusetzen und beschloss, die finanziellen Ressourcen zur Verfügung zu stellen.
Seit dem 1. Juni 2019 ist Christoph Knörzer nach Angaben der baden-württembergischen Kommune der Mann fürs Digitale im Rathaus. Die Erarbeitung der Digitalisierungsstrategie war seine erste große Aufgabe und ein Schwerpunkt dabei, alle relevanten Herausforderungen, Anforderungen, Rahmenbedingungen und Handlungsfelder ganzheitlich zu betrachten. In Knörzers Konzept werden fünf Basisbausteine beschrieben von denen, nach Meinung des Experten, vor allem die Umsetzung der elektronischen Schriftgutverwaltung „für einen Paradigmenwechsel innerhalb der Verwaltung sorgen“ und „in unterschiedlichen Ausprägungen alle Mitarbeiter der Stadtverwaltung tangieren und über Jahre hinweg viel Know-how und Ressourcen binden wird“. Von besonderer Bedeutung sind laut der städtischen Pressemeldung als weiterer Baustein die digitalen Bürgerservices. Dank nutzerfreundlicher Formulare und elektronischer Nachweise könnten die Bürger Verwaltungsleistungen einfacher finden und beantragen.
Auch wenn die komplette Umsetzung der Digitalisierungsstrategie viel Zeit in Anspruch nimmt, werden sich nach Aussage von Knörzer immer wieder Gelegenheiten bieten, mit überschaubarem Aufwand digitale Angebote zu platzieren. Dazu zählt Knörzer etwa die Einführung eines Mängelmelders als niederschwelliges Angebot zur Übermittlung von Sachschäden.
Für Dezernatsleiter Helmut Wießner ist jetzt der ideale Zeitpunkt, um mit der Umsetzung der Digitalisierungsstrategie zu beginnen. „Wir sind nicht die ersten“, man könne also von den Erfahrungen anderer profitieren. Es werde mit Sicherheit kein leichter Weg. „Um ihn bewältigen zu können, brauchen wir die Unterstützung und Geld vom Gemeinderat“, so Wießner. Auch Christoph Knörzer machte deutlich, dass Digitalisierung weder zum Nulltarif erhältlich sei, noch die notwendigen personellen, zeitlichen und finanziellen Ressourcen detailliert planbar seien. (ba)

https://www.wertheim.de

Stichwörter: Politik, Wertheim, Digitalisierungsstrategie

Bildquelle: Stadt Wertheim

Druckversion    PDF     Link mailen


 Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Politik
Bayern: Plan für digitale Verwaltung
[12.2.2020] Beim gestrigen Digitalkabinett hat Bayern seinen 12-Punkte-Plan für einen bürgerorientierten Servicestaat vorgestellt. Themen sind unter anderem die mobile Bereitstellung von Dienstleistungen sowie die Volldigitalisierung der Staatsregierung bis 2025. mehr...
Bei der Pressekonferenz zum Digitalkabinett am 11. Februar 2020 wird Bayerns 12-Punkte-Plan zum bürgerorientierten Servicestaat vorgestellt.
Bund: Kommt die föderale Verwaltungscloud?
[12.2.2020] Im Interview mit dem Tagesspiegel hat Bundes-CIO Klaus Vitt eine föderale Verwaltungscloud angekündigt, über die der IT-Planungsrat im März entscheiden wird. mehr...
Hessen: Regionalkonferenzen zur Verwaltungsdigitalisierung
[12.2.2020] In drei Regionalkonferenzen informiert das Land Hessen über die Digitalisierung der Kommunen. Damit werden auch Leistungen, die zur OZG-Umsetzung mit den kommunalen Spitzenverbänden vereinbart worden sind, abrufbar. mehr...
Hessen: Gebündelte Kräfte in Europa
[11.2.2020] Eine Erklärung über die Bündelung der Kräfte zur Förderung einer nachhaltigen digitalen Transformation in Städten und Gemeinden der EU hat Hessens Digitalministerin Kristina Sinemus unterzeichnet. mehr...
Bayern / Bremen: Einheitliches Unternehmenskonto
[10.2.2020] Ein einheitliches Unternehmenskonto auf Basis der ELSTER-Technologie rückt in greifbare Nähe. Zu verdanken ist dies der Zusammenarbeit von Bremen und Bayern. Sie werden im IT-Planungsrat beauftragt, das Konto für alle Bundesländer auszurollen. Erste Pilotverfahren sollen noch 2020 starten. mehr...
Bayern / Bremen: Länderübergreifende Zusammenarbeit für einheitliches Unternehmenskonto.
Suchen...

 Anzeige

IT-Guide Pluscodia Software GmbH
49716 Meppen
codia Software GmbH
rexx systems GmbH
20097 Hamburg
rexx systems GmbH
SIX Offene Systeme GmbH
70565 Stuttgart
SIX Offene Systeme GmbH
TEK-Service AG
79541 Lörrach-Haagen
TEK-Service AG
Aktuelle Meldungen