Smart Cities:
BMI sucht wieder Modellkommunen


[13.2.2020] Das Förderprogramm Modellprojekte Smart Cities geht in die zweite Runde. Bis zum 20. April können sich Kommunen, Gemeindeverbände und Vereinigungen der interkommunalen Zusammenarbeit bewerben.

Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) sucht wieder Smart Cities made in Germany. Damit startet das BMI die zweite Staffel des Förderprogramms Modellprojekte Smart Cities (wir berichteten). Unter dem Motto „Gemeinwohl und Netzwerkstadt/Stadtnetzwerk“ sollen kommunale, fachübergreifende und raumbezogene Strategien der Stadtentwicklung, deren Umsetzung für die nachhaltige Gestaltung der Digitalisierung sowie der dafür notwendige Kompetenzaufbau gefördert werden. Über 150 Millionen Euro stehen laut Ministeriumsangaben zur Verfügung.
Ein zentraler Bestandteil der Modellprojekte Smart Cities ist wieder der Wissenstransfer: Die gesuchten Projekte sollen strategische sowie integrierte Smart-City-Ansätze entwickeln und erproben, die beispielhaft für deutsche Kommunen sind. Die Lösungen müssen also skalier- und replizierbar sein sowie als Open Source oder freie Software zur Verfügung gestellt werden. Außerdem sind die geförderten Kommunen verpflichtet, über die Modellprojekte hinaus aktiv am Erfahrungsaustausch mitzuwirken. „Bei den Modellprojekten Smart Cities kommt es uns ganz entscheidend auf den Austausch und die Vernetzung zwischen den Kommunen und den Transfer von erworbenem Wissen an“, sagt Baustaatssekretärin Anne Katrin Bohle. „Ziel ist, voneinander zu lernen und gute Ansätze für andere nutzbar zu machen. Wir wollen, dass möglichst viele von den Erfahrungen Einzelner profitieren.“
Bis zum 20. April 2020 können Städte, Kreise und Gemeinden jeder Größe, Gemeindeverbände sowie andere Vereinigungen der interkommunalen Zusammenarbeit ihre Bewerbung einreichen, teilt das Bundesinnenministerium mit. Das gesamte Bewerbungs- und Auswahlverfahren werde über die Website smart-cities-made-in.de durchgeführt, über die auch Fragen zum Verfahren gestellt werden können. Für die erste Staffel des BMI-Förderprogramms sind im Sommer 2019 13 Modellprojekte benannt worden (wir berichteten). Insgesamt will das BMI in vier Staffeln rund 50 Modellprojekte mit circa 750 Millionen Euro fördern. (ba)

https://www.smart-cities-made-in.de
https://www.bmi.bund.de/smart-cities

Stichwörter: Smart City, Förderung, Modellprojekte Smart Cities



Druckversion    PDF     Link mailen



Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Smart City
Worms: Weitreichende Kooperation
[8.7.2020] In einer Innovationspartnerschaft wollen die Stadt Worms, die Hochschule Worms und der Energieversorger EWR die Digitalisierung in der Kommune voranbringen. mehr...
Eine Innovationspartnerschaft will die Stadt Worms zur Smart City weiterentwickeln.
Nordrhein-Westfalen: Tool für klimagerechten Städtebau
[7.7.2020] Um Kommunen und Städteplaner bei der Anpassung an die Folgen des Klimawandels zu unterstützen, wurde in Nordrhein-Westfalen ein Online-Tool veröffentlicht. Damit können verschiedene Anpassungsmaßnahmen in Stadtquartieren simuliert werden. mehr...
Insbesondere Wasser- und Grünflächen sind ein gutes Mittel, um Hitzeentwicklungen in der Stadt entgegenzuwirken. Die Effekte solcher Anpassungsmaßnahmen lassen sich mit dem neuen Online-Tool aus Nordrhein-Westfalen simulieren.
Hessen: Geschäftsstelle Smarte Region gestartet
[2.7.2020] Die hessischen Kommunen werden ab sofort von der neu eingerichteten Geschäftsstelle Smarte Region unterstützt. Diese soll eigene Angebote im Bereich Digitalisierung entwickeln, auch in Kooperation mit verschiedenen Organisationen. mehr...
Die neu gestartete Geschäftsstelle Smarte Region soll für hessische Kommunen  ein breites Serviceangebot im Bereich Digitalisierung schaffen.
Münster: Via Hack zur Smart City
[2.7.2020] Die Stadt Münster und der Verein münsterLAND.digital machen sich gemeinsam auf den Weg zur Smart City. Mit dem vierten Münsterhack soll Ende September dazu das kreative Potenzial von Bürgern, Programmierern und digitalen Vordenkern gehoben werden. mehr...
Gelsenkirchen: Integrierte Digitalstrategie
[1.7.2020] Mit einer integrierten Strategie der digitalen Stadt Gelsenkirchen will die nordrhein-westfälische Kommune ihren seit Jahren konsequent verfolgten Weg der Digitalisierung fortschreiben. Ein statisches Dokument verordnet sie sich damit nicht, sondern einen lebendigen Handlungsrahmen. mehr...
Präsentation der Digitalstrategie für die Stadt Gelsenkirchen.
Suchen...

 Anzeige

Aktuelle Information des Verlags


In Zeiten der Corona-Pandemie werden wir aktuelle Ausgaben von Kommune21 allen Interessierten bis auf weiteres kostenfrei digital zur Verfügung stellen. Weisen Sie bitte auch Ihre Kolleginnen und Kollegen im Homeoffice auf diese Möglichkeit hin.

Wir haben an dieser Stelle eine Bitte an Sie:
Die gegenwärtige Situation macht einmal mehr deutlich, wie wichtig das Thema Digitalisierung auch in Ihrer Verwaltung, Behörde oder Schule ist. Kommune21 berichtet seit 20 Jahren über alle wichtigen Themen der IT-gestützten Verwaltungsmodernisierung und hilft, die Digitalisierung im Public Sector transparent und besser zu gestalten. Bitte prüfen Sie über Ihre Buchhaltung, ob Sie bereits ein reguläres Abonnement von Kommune21 haben. Wenn nicht, dann freuen wir uns, wenn Sie gerade in diesen Zeiten ein Abonnement in Betracht ziehen. Danke!

Kommune21, Ausgabe 7/2020
Kommune21, Ausgabe 6/2020
Kommune21, Ausgabe 5/2020
Kommune21, Ausgabe 4/2020
Kommune21, Ausgabe 3/2020

IT-Guide PlusDATEV eG
90429 Nürnberg
DATEV eG
Lecos GmbH
04103 Leipzig
Lecos GmbH
LCS Computer Service GmbH
04936 Schlieben
LCS Computer Service GmbH
wer denkt was GmbH
64293 Darmstadt
wer denkt was GmbH
Aktuelle Meldungen