DATEV:
Mit SmartTransfer zur E-Rechnung


[30.4.2020] Kommunen können für den Empfang von elektronischen Rechnungen neben Individual- auch auf zentrale Portallösungen wie DATEV SmartTransfer setzen.

Auf Basis der EU-Richtlinie 2014/55 sind Kommunalverwaltungen seit dem 18. April 2020 verpflichtet, Eingangsrechnungen in elektronischer Form zu akzeptieren. Betroffen davon sind neben den Verwaltungen auch nahezu alle öffentlichen Unternehmen. Kommunen und kommunale Betriebe, die derzeit dabei sind, die Vorgaben der EU-Richtlinie umzusetzen, können für den Empfang der elektronischen Rechnungen neben Individual- auch auf zentrale Portallösungen wie DATEV SmartTransfer setzen. Wie DATEV mitteilt, dienen diese nicht nur als zentrales Eingangspostfach für die Verwaltung, sondern können auch von den Lieferanten genutzt werden, um Rechnungen im richtigen Format wie zum Beispiel XRechnung oder ZUGFeRD 2.1. zu übermitteln.
DATEV SmartTransfer ist Teil des umfassenden TRAFFIQX-Netzwerks (wir berichteten). Die Portale dieses Verbunds stellen Nutzern aus Wirtschaft und Verwaltung einen übergreifenden Postein- und -ausgang zur Verfügung, der mehr als 350 Formate verarbeiten kann. Darunter finden sich alle branchenüblichen Standards sowie staatliche E-Rechnungsformate. Eingangsdaten konvertieren die Systeme automatisch ins eigene bevorzugte Format, so die Pressemeldung von DATEV. Ebenso werden die Ausgangsdokumente dem Empfänger im von ihm präferierten Format zugestellt. Dabei werde auch der Versand von Rechnungen per E-Mail unterstützt, beispielsweise als Anhang einer PDF-Datei oder im ZUGFeRD-Format.
Die Portallösung unterstützt laut DATEV nicht nur bei Empfang und Versand, sondern auch bei der Bearbeitung der elektronischen Dokumente. Dafür sorgen hinterlegte Prüf- und Freigabeprozesse inklusive einer lückenlosen Dokumentation der einzelnen Bearbeitungsschritte. Darüber hinaus lasse sie sich mit den bei den Anwendern eingesetzten Haushalts- und Buchführungssystemen und eigenen Archivierungslösungen verknüpfen. (ba)

https://www.datev.de

Stichwörter: Finanzwesen, DATEV, E-Rechnung, DATEV SmartTransfer, TRAFFIQX



Druckversion    PDF     Link mailen



Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Finanzwesen
KISA: Kunden an XRechnungsportal anbinden
[24.6.2020] Der Zweckverband KISA arbeitet daran, es seinen Kunden zeitnah zu ermöglichen, mittels KISA.Post, VIS und dem ZRL-Konnektor den E-Rechnungsempfang in vollem Umfang wahrzunehmen. mehr...
Hessen: BORIS zeigt neue Bodenrichtwerte
[24.6.2020] Gebührenfrei ermöglicht BORIS Hessen landesweit die Ermittlung von Bodenrichtwerten. Jetzt wurden die Zahlen flächendeckend aktualisiert. mehr...
xSuite Group: Digitale Rechnungsverarbeitung im Fokus
[23.6.2020] Die xSuite Group präsentiert ihre neue Online-Konferenz für den öffentlichen Sektor. Die digitale Rechnungsverarbeitung ist das Thema der virtuellen Veranstaltung Anfang Juli. mehr...
E-Rechnung: Pflicht wird zum Vorteil Bericht
[25.5.2020] Ab November sind Lieferanten, die als Auftragnehmer für den Bund und seine Behörden tätig sind, zum Versand elektronischer Rechnungen verpflichtet. Wie sind Vorgänge rund um die E-Rechnung definiert, und wie wirkt sich diese Vorschrift konkret aus? mehr...
Einlieferungswege in die Bundesplattformen.
Düsseldorf: Schnell und transparent Bericht
[12.5.2020] Um elektronische Rechnungen im XML-Format zu empfangen und zu verarbeiten, setzt die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt Düsseldorf auf eine Software-Lösung der xSuite Group. Unterstützt wird sie dabei von der ITK Rheinland. mehr...
Düsseldorf: Rund 220.000 Rechnungen treffen pro Jahr ein.
Suchen...

 Anzeige

Aktuelle Information des Verlags


In Zeiten der Corona-Pandemie werden wir aktuelle Ausgaben von Kommune21 allen Interessierten bis auf weiteres kostenfrei digital zur Verfügung stellen. Weisen Sie bitte auch Ihre Kolleginnen und Kollegen im Homeoffice auf diese Möglichkeit hin.

Wir haben an dieser Stelle eine Bitte an Sie:
Die gegenwärtige Situation macht einmal mehr deutlich, wie wichtig das Thema Digitalisierung auch in Ihrer Verwaltung, Behörde oder Schule ist. Kommune21 berichtet seit 20 Jahren über alle wichtigen Themen der IT-gestützten Verwaltungsmodernisierung und hilft, die Digitalisierung im Public Sector transparent und besser zu gestalten. Bitte prüfen Sie über Ihre Buchhaltung, ob Sie bereits ein reguläres Abonnement von Kommune21 haben. Wenn nicht, dann freuen wir uns, wenn Sie gerade in diesen Zeiten ein Abonnement in Betracht ziehen. Danke!

Kommune21, Ausgabe 7/2020
Kommune21, Ausgabe 6/2020
Kommune21, Ausgabe 5/2020
Kommune21, Ausgabe 4/2020
Kommune21, Ausgabe 3/2020

IT-Guide PlusDATEV eG
90429 Nürnberg
DATEV eG
Aktuelle Meldungen