krz:
Unterlagen per App einreichen


[30.7.2020] Mit der Unterlagen-App des IT-Dienstleisters krz können SGB-II-Antragsteller Unterlagen elektronisch einreichen.

Das Kommunale Rechenzentrum Minden-Ravensberg/Lippe (krz) hat eine Smartphone-App entwickelt, welche die für den Leistungsbezug der Grundsicherung nach SGB II notwendigen Unterlagen managt. Der Kreis Minden-Lübbecke gehört zu den ersten Nutzern und nimmt die Unterlagen seit dem 1. Juli 2020 auch digital entgegen. Der Kreis ist eine von deutschlandweit 104 Optionskommunen. Das bedeutet, dass dort die Arbeitsvermittlung genauso in eigener Regie durchgeführt wird wie die Gewährung von Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts nach dem SGB II. Derzeit haben dort rund 21.000 Menschen in durchschnittlich 10.000 Bedarfsgemeinschaften (Familien oder Einpersonenhaushalte) Anspruch auf Leistungen. Zur Ermittlung der Leistungshöhe sind von den Anspruchsberechtigten teilweise sehr viele Unterlagen einzureichen
Personen, die sich im laufenden Leistungsbezug befinden, können vom Jobcenter einen so genannten QR-Code erhalten. Wird dieser in der Unterlagen-App des krz registriert, können Unterlagen abfotografiert oder aus der Galerie übernommen und direkt eingereicht werden. Sie werden laut krz unmittelbar durch automatisierte Prozesse in der elektronisch geführten Akte der Bedarfsgemeinschaft abgespeichert. Die einreichende Person erhält hierüber eine Bestätigung und kann auf dem Smartphone nachvollziehen, wann welche Unterlagen übermittelt wurden.
Die App sei nach einer Idee des Kreises Minden-Lübbecke vom ostwestfälischen IT-Dienstleister in Lemgo entwickelt worden, wo auch das IT-Verfahren des Jobcenters und die digitale Aktenlösung gehostet werden. (hm)

https://www.krz.de

Stichwörter: Fachverfahren, Kommunales Rechenzentrum Minden-Ravensberg/Lippe (krz), Kreis Minden-Lübbecke, Jobcenter, SGB II, Apps



Druckversion    PDF     Link mailen


Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Fachverfahren
Fachverfahren: i-Kfz hoch im Kurs Bericht
[22.1.2021] Aufgrund der Corona-Pandemie hat der Freistaat Bayern den Zugang zu Online-Diensten im Zulassungswesen vereinfacht. Bei den Bürgern ist das gut angekommen: Die Nutzung einzelner i-Kfz-Dienste hat sich seitdem deutlich erhöht. mehr...
Die AKDB treibt unter anderem mit einem Pilotprojekt in Ingolstadt das Thema Großkundenlösungen voran.
Schleswig-Holstein: Zahlungen per Kita-Datenbank
[21.1.2021] Vollständig digital werden jetzt in Schleswig-Holstein Zahlungen für die öffentliche Finanzierung in der Kindertagesbetreuung über die Kita-Datenbank abgewickelt. Seit August 2020 sind alle Kindertagesstätten im Land in der Datenbank erfasst. mehr...
Erkrath: Umstellung im Meldewesen
[20.1.2021] Im nordrhein-westfälischen Erkrath steht eine Software-Umstellung im Bereich Meldewesen an. Mit VOIS|MESO soll dort in Zukunft eine IT-Plattform genutzt werden, die die Anbindung zahlreicher Fachverfahren erlaubt. mehr...
Rheingau-Taunus-Kreis: Digitaler Führerscheinantrag in Hessen
[19.1.2021] In Hessen ist es jetzt in einem zweiten Landkreis möglich, die Fahrerlaubnis online zu beantragen. Seit Herbst 2020 läuft in dem Bundesland ein Pilotprojekt dazu. mehr...
Fachverfahren: Blaupause für E-Services Bericht
[19.1.2021] Durch die pandemiebedingte intensive Nutzung scheinen immer mehr Hürden für digitale Bürgerservices zu fallen. Als Blaupause dient der Online-Service i-Kfz. mehr...
Die internetbasierte Kfz-Zulassung könnte als Blaupause für Online-Bürgerservices dienen.
Suchen...

Aktuelle Information des Verlags


In Zeiten der Corona-Pandemie werden wir aktuelle Ausgaben von Kommune21 allen Interessierten bis auf weiteres kostenfrei digital zur Verfügung stellen. Weisen Sie bitte auch Ihre Kolleginnen und Kollegen im Homeoffice auf diese Möglichkeit hin.

Wir haben an dieser Stelle eine Bitte an Sie:
Die gegenwärtige Situation macht einmal mehr deutlich, wie wichtig das Thema Digitalisierung auch in Ihrer Verwaltung, Behörde oder Schule ist. Kommune21 berichtet seit 20 Jahren über alle wichtigen Themen der IT-gestützten Verwaltungsmodernisierung und hilft, die Digitalisierung im Public Sector transparent und besser zu gestalten. Bitte prüfen Sie über Ihre Buchhaltung, ob Sie bereits ein reguläres Abonnement von Kommune21 haben. Wenn nicht, dann freuen wir uns, wenn Sie gerade in diesen Zeiten ein Abonnement in Betracht ziehen. Danke!

Kommune21, Ausgabe 1/2021
Kommune21, Ausgabe 12/2020
Kommune21, Ausgabe 11/2020
Kommune21, Ausgabe 10/2020

Aktuelle Meldungen