publicplan:
10 Jahre Open Source als Basis


[5.8.2020] Seit zehn Jahren ist publicplan am Markt vertreten. Der IT-Dienstleister möchte sich auch weiterhin für die Prinzipien stark machen, die hinter der Open-Source-Philosophie stecken: offene Schnittstellen, offene Dokumentation, offene Standards und öffentlicher Code.

Das Open-Source-Produkt GovPad ermöglicht die vollständig anonyme gemeinsame Arbeit an Dokumenten. Der IT-Dienstleister publicplan feiert sein 10-jähriges Bestehen. Er ist nach eigenen Angaben einer der wenigen Anbieter in Europa, die E-Government-Lösungen auf Basis von Open Source Software umsetzen. Das Unternehmen entstand im Jahr 2010 aus einem Joint Venture des Bochumer Unternehmens cosinex mit Christian Knebel, dem heutigen Geschäftsführer. Der Mitbegründer sei bereits vor zehn Jahren von der Open-Source-Idee überzeugt gewesen und habe das Potenzial für die öffentliche Verwaltung gesehen. Knebel: „Wir bei publicplan machen uns weiterhin für die Prinzipien stark, die hinter der Open-Source-Philosophie stecken: offene Schnittstellen, offene Dokumentation, offene Standards und öffentlicher Code. Dieses Mindset wollen wir mit unseren Lösungen in die Digitalisierung der Verwaltung einbringen. Die Corona-Krise hat den Druck auf den Public Sector erhöht, den Bürgern digitale Services anzubieten, die möglichst medienbruchfrei und intuitiv zu bedienen sind. Wir sehen, wie in dieser schwierigen Situation Abwehrhaltungen gegen moderne und nutzerfreundliche Online-Angebote schwächer werden.“
Der erste komplexe Verwaltungsablauf, den publicplan mit umgesetzt hat, war die Online-Sicherheitsüberprüfung OSiP, eine Software-Anwendung des IT-Planungsrats.

Portfolio umfasst ganze Produktfamilie

Das IT-Unternehmen brachte darüber hinaus laut eigenen Angaben im Jahr 2016 gemeinsam mit Partnern die Lösung deGov auf den Markt, ein eigens für Behörden entwickeltes Content-Management-System (CMS), das auf dem Open-Source-CMS Drupal basiert. Das publicplan-Team erarbeitete spezifische Funktionen speziell für die Nutzer digitaler Angebote der öffentlichen Hand. Heute würden viele Ministerien ihren Internet-Auftritt mit deGov gestalten. „Besonders stolz sind wir darauf, dass landesspezifische Adaptionen wie NRW.Gov heute Grundlage von Ausschreibungen sind und somit andere Unternehmen diese nutzen, um eigene Lösungen zu realisieren“, sagt Knebel.
Mittlerweile umfasse das Portfolio eine ganze Produktfamilie: vom Messenger GovChat über den Chatbot GovBot bis hin zur Formulartechnologie GovForms. Als die Corona-Pandemie Deutschland in den Lockdown zwang, stellte publicplan drei seiner Werkzeuge für die digitale Zusammenarbeit kostenfrei zur Verfügung: GovPad, GovChat und die Jitsi-Videokonferenz (wir berichteten). Alle Tools basieren auf Open Source Software. Zu den wichtigsten Projekten der vergangenen zehn Jahre zählen auch Lösungen für den Krankenhaus- und Pflegebereich wie der Heimfinder.NRW oder der Pflegewegweiser.NRW, meldet das Unternehmen. (sav)

https://www.publicplan.de

Stichwörter: Unternehmen, publicplan, deGov, NRW.Gov, GovPad, GovChat, Jitsi-Videokonferenz, Open Source Software

Bildquelle: publicplan GmbH

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