Open Source Software:
KGSt und Vitako wollen aufklären


[28.9.2020] In Open Source Software (OSS) sehen KGSt und Vitako einen wichtigen Baustein für die digitale Souveränität der Kommunen. Die beiden Verbände wollen deshalb das OSS-Grundwissen im kommunalen Umfeld vergrößern.

Der neue KGSt-Vorstandsvorsitzende Klaus Effing (wir berichteten) hat sich zu einem ersten Austausch mit Peter Kühne, dem Vorstandsvorsitzenden der Bundes-Arbeitsgemeinschaft der Kommunalen IT-Dienstleister, Vitako, getroffen. Das Treffen diente unter anderem dazu, Möglichkeiten künftiger Kooperationen auszuloten, berichtet die Kommunale Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt). Open Source Software (OSS) könnte eines dieser Themen sein. OSS sei ein zentraler Baustein, um die digitale Souveränität der Kommunen zu stärken und bereits in vieler Munde. Dennoch erkennen KGSt und Vitako bundesweit viel Informations- und Fortbildungsbedarf zum Thema. Nicht immer werde beispielsweise der Unterschied zwischen offenen und proprietären Programmen erkannt. Unklar sei zuweilen auch, was genau OSS in der Verwaltungspraxis vor Ort bewirken kann. Und wo liegen die Herausforderungen? Da OSS ein Mittel sind, mit dem Kommunen bei der Ausgestaltung ihrer Leistungen ihre Unabhängigkeit bewahren können, wollen die beiden Verbände das Thema entmystifizieren und möglichst niederschwellig und breit darüber aufklären. Den Auftakt soll ein gemeinsames Webinar bilden, in dem die Vermittlung von Open-Source-Basiswissen im Mittelpunkt steht. (ve)

https://www.kgst.de
https://www.vitako.de

Stichwörter: Panorama, Open Source, digitale Souveränität, KGSt, Vitako



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