CorASiV:
Software unterstützt Gesundheitsämter


[9.11.2020] Die Software CorASiV, an deren Entwicklung mehrere Fraunhofer-Institute beteiligt sind, visualisiert Infektionsdaten und soll so die Gesundheitsämter beim Vorgehen gegen die Covid-19-Pandemie unterstützen.

Eine visuelle Aufbereitung von Covid-19-Daten unterstützt Gesundheitsämter. Das Fraunhofer-Projekt CorASiV unterstützt mit einer neuen Software die Gesundheitsämter bei der Nachverfolgung von Covid-19-Infektionen. Die Software liefert einen genaueren Überblick über Verbreitungs- und Ansteckungszusammenhänge und erlaubt es so, eindämmende Maßnahmen zeitnah und gezielter vorzunehmen.
Entstanden ist CorASiV in einem Gemeinschaftsprojekt des Fraunhofer-Instituts für Grafische Datenverarbeitung IGD und des Fraunhofer-Instituts für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB. Wie das Fraunhofer IGD mitteilt, bereiten die Technologien in CorASiV die vom Gesundheitsamt eingegebenen Daten digital auf und visualisieren sie auf verschiedene Weisen. Dabei können nur Mitarbeitende des Gesundheitsamts auf personenbezogene Daten zugreifen. Alle erfassten Personen werden mit ihrem Wohnort sowie ihrem aktuellen Infektionsstatus auf einer digitalen Karte angezeigt und das Gebiet des Gesundheitsamts nach möglichen örtlichen Zusammenhängen ausgewertet.
Mit einer zeitlich abhängigen Visualisierung des Infektionsgeschehens können die Menschen identifiziert werden, die sich in ähnlichen Zeiträumen infiziert haben. So erhalten die Gesundheitsämter mit der Kartenvisualisierung per Tastendruck einen genaueren Überblick über die Infektionsausbreitung. Dies soll sie dazu befähigen, Hotspots zu erkennen und die Maßnahmen gezielt darauf einzustellen.
CorASiV entstand im Rahmen des Aktionsprogramms „Fraunhofer vs. Corona" der Fraunhofer-Gesellschaft, das die Gesundheitsämter bei der Aufgabe unterstützt, die Coronakrise zu meistern. An CorASiV sind neben den schon genannten Instituten auch die Fraunhofer-Institute IAIS, IME, ITWM und MEVIS beteiligt. (sib)

https://www.igd.fraunhofer.de
https://www.iosb.fraunhofer.de
Aktionsprogramm „Fraunhofer vs. Corona“ (Deep Link)

Stichwörter: Panorama, Fraunhofer, IGD, IOSB, Corona, CorASiV

Bildquelle: Fraunhofer IGD, Tine Casper

Druckversion    PDF     Link mailen


 Anzeige

handelsblatt2204-banner

 Anzeige

learntec2205-banner
Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Panorama
München: Konflikte lösen per App Bericht
[19.5.2022] Um Spannungen bei der Umsetzung von Digitalisierungsprojekten schnell zu lösen, wurden für das IT-Referat der Stadt München ein Konflikt-Management-System und eine begleitende App entwickelt. Die Anwendung könnte künftig in weiteren Referaten zum Einsatz kommen. mehr...
In München soll eine App dazu beitragen, Konflikte beizulegen.
Innovationsstiftung Bayerische Kommune: Verwaltung ohne digitale Barrieren
[19.5.2022] Eine neue Publikation der Innovationsstiftung Bayerische Kommune widmet sich der digitalen Barrierefreiheit. Der Praxisleitfaden will bayerischen Kommunalverwaltungen bei der Umsetzung der BITV 2.0 assistieren. Neben wichtigen Grundlagen werden konkrete Praxistipps vermittelt. mehr...
Hamburg: Hansestadt tritt OGP Local bei
[18.5.2022] Aus der internationalen Initiative für offenes Verwaltungshandeln, Open Government Partnership (OGP), ging die Netzwerk-Organisation OGP Local hervor, die sich vor allem an Kommunen richtet. Nun ist die Stadt Hamburg – gemeinsam mit der Körber-Stiftung – dem Bündnis beigetreten. mehr...
Freie und Hansestadt Hamburg wird Teil der Open Government Partnership.
München: Entspannte Software-Wartung ohne Ausfälle
[12.5.2022] Downtime heißt in der IT die Zeit, in der ein Computer-System nicht verfügbar ist – etwa wegen Software-Änderungen. Die Stadt München strebt Ausfallzeiten an, die fast gegen Null gehen. Dafür sorgt der städtische Serviceprovider it@M mit seiner Container-Applikationsplattform. mehr...
Gesundheitswesen: Digitale Fitness fehlt Bericht
[5.5.2022] Das deutsche Gesundheitssystem gehört zu den teuersten und ineffizientesten. Eine durchgängige Digitalisierung kommt nur mühsam voran. Vom Zielbild eines Gesundheitsdatenökosystems ist man hierzulande noch weit entfernt. mehr...
Die Corona-Pandemie offenbarte den digitalen Rückstand im Gesundheitswesen.
Weitere FirmennewsAnzeige

E-Invoicing: Was 2022 auf Kämmereiabteilungen zukommt
[2.5.2022] Annahme und Verarbeitung von E-Rechnungen, Portallösungen und PEPPOL, das neue Umsatzsteuerrecht für Kommunen – mit einigen dieser Themen haben Kämmereiabteilungen schon seit längerem zu tun, andere sind neu bzw. werden weiter ausgebaut. So bringt das laufende Jahr für alle in der kommunalen Verwaltung, die mit Steuern, Haushalt und Finanzen zu tun haben, technische wie auch gesetzliche Neuerungen. mehr...
Suchen...

 Anzeige

vereon2204-cont

 Anzeige

vereon2204-cont

Aktuelle Information des Verlags


In Zeiten der Corona-Pandemie werden wir aktuelle Ausgaben von Kommune21 allen Interessierten bis auf weiteres kostenfrei digital zur Verfügung stellen. Weisen Sie bitte auch Ihre Kolleginnen und Kollegen im Homeoffice auf diese Möglichkeit hin.

Wir haben an dieser Stelle eine Bitte an Sie:
Die gegenwärtige Situation macht einmal mehr deutlich, wie wichtig das Thema Digitalisierung auch in Ihrer Verwaltung, Behörde oder Schule ist. Kommune21 berichtet seit 20 Jahren über alle wichtigen Themen der IT-gestützten Verwaltungsmodernisierung und hilft, die Digitalisierung im Public Sector transparent und besser zu gestalten. Bitte prüfen Sie über Ihre Buchhaltung, ob Sie bereits ein reguläres Abonnement von Kommune21 haben. Wenn nicht, dann freuen wir uns, wenn Sie gerade in diesen Zeiten ein Abonnement in Betracht ziehen. Danke!

Kommune21, Ausgabe 05/2022
Kommune21, Ausgabe 04/2022
Kommune21, Ausgabe 03/2022
Kommune21, Ausgabe 02/2022

Ausgewählte Anbieter aus dem Bereich Panorama:
JCC Software
48149 Münster
JCC Software
AIDA ORGA GmbH
75391 Gechingen
AIDA ORGA GmbH
Aktuelle Meldungen