Softplan:
Mängelmelder und mehr


[16.11.2020] Die Lösung AEM des Herstellers Softplan soll es Kommunen erleichtern, einen digitalen Kontaktkanal zu ihren Bürgern aufzubauen. Mängel und andere Meldungen können so schnell gemeldet und effizient bearbeitet werden.

Das Unternehmen Softplan Informatik hat das Anregungs- und Ereignismanagement (AEM) entwickelt, eine interaktive Melde-Software für Kommunen, die es den Bürgern jederzeit erlaubt, mit ihrer Verwaltung in Kontakt zu treten. Etwa, um Ideen und Anregungen mitzuteilen oder um Mängel im öffentlichen Raum zu melden. Darüber hinaus werden verwaltungsinterne Abläufe und Vorgänge innerhalb der Kommune durch den digitalen Workflow mit der Software optimiert. Der Hersteller weist darauf hin, dass die Lösung sowohl für die Bearbeiter als auch für Bürger, die eine Meldung einreichen, transparent sei. Verwaltungsmitarbeiter könnten anhand eines grafisch gestalteten Ampelsystems den jeweiligen Bearbeitungsstand der Meldungen erkennen. Gleichzeitig sähen die Bürger, dass die Kommune sich aktiv um ihre Belange kümmere. Automatisch erzeugte E-Mails lieferten jederzeit das passende Feedback an die Meldenden – ohne zusätzlichen Aufwand für die Verwaltungsangestellten.

Meldungen per App

Die AEM-App steht für iOS- und Android-Geräte zur Verfügung. Anwendern komme die einfache Bedienung, übersichtliche Dateneingabe und automatische Übernahme des Standorts zugute.
Durch die Darstellung der Bedienelemente im Responsive Webdesign könne die Anwendung problemlos auch in eine bestehende Web-Seite der Verwaltung eingebunden werden, so der App-Hersteller. In der Verwaltung ermöglichen die individuelle Konfigurierbarkeit der Bürgeransicht, umfangreiche Analysemöglichkeiten sowie eine Wiedervorlage eine effektive Bearbeitung. Integrierte Reporte erlauben zudem die Ausgabe von Meldungen und Statistiken in verschiedenen Dateiformaten.

Mehrwert durch Integration

Bei der Weiterentwicklung der Software seien Anregungen der zahlreichen Kommunen und Betriebe, die das System bereits nutzen, berücksichtigt worden. So können etwa eingegangene Meldungen mit den Fachdaten der Verwaltung überlagert werden. Auf diese Weise sieht beispielsweise das Gartenbauamt in der Karte, auf welcher Grünanlage sich eine beschädigte Parkbank befindet; ein Fachamt kann einen gemeldeten Wasserschaden mit dem Versorgungsnetz überlagern und den Leitungsverlauf bis zum nächsten Absperrschieber verfolgen. Auch Anwender profitieren von zusätzlichen Karteninformationen wie den Standorten von Bäumen oder Straßenlaternen, dem Messen von Entfernungen und Flächen direkt in der Karte oder Kartenüberlagerungen wie Überschwemmungsgebieten oder Baudenkmälern. (sib)

https://www.aem-info.de

Stichwörter: E-Partizipation, Softplan, Mängelmelder



Druckversion    PDF     Link mailen


 Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich E-Partizipation
Hamburg: Partizipationssystem öffentlich verfügbar
[23.2.2021] Das digitale Partizipationssystem DIPAS der Stadt Hamburg ist nun auch für andere Kommunen und Organisationen verfügbar. Bürger können darüber genau verortetes Feedback zu Planungsvorhaben in ihrer Kommune geben, etwa anhand von digitalen Karten, Luftbildern oder 3D-Modellen. mehr...
Partizipationssystem DIPAS: Die Bürger können via Smartphone, PC oder so genannte Touchtables ihr Feedback zu Planungsvorhaben abgeben.
Beteiligung.NRW: Neue Plattform für die Bürger
[9.2.2021] Mit der neuen Plattform Beteiligung.NRW will das Digitalministerium Nordrhein-Westfalen ein zentrales Bürgerbeteiligungsportal für die Behörden der Landesverwaltung anbieten. mehr...
Halle: Die Stadt besser machen Bericht
[29.1.2021] In der Reihe „Meine Stadt besser machen“ erprobt die Körber-Stiftung analoge und digitale Beteiligungsformate in Kommunen. In Hamburg pilotiert, setzt beispielsweise die Bürgerstiftung Halle auf die Erfahrungen rund um die Online- und Offline-Bürgerdialoge. mehr...
Die Bürgerstiftung Halle will die Lebensqualität in ihrer Stadt steigern.
Detmold: Vertrauensräume schaffen Bericht
[28.1.2021] Wie die Digitalisierungsstrategie Detmolds aussehen wird, bestimmen die Bürger der Stadt mit. Analoge und digitale Beteiligungsformate laden unterschiedliche Zielgruppen zum Mitmachen ein. Als wichtige Partizipationsbasis fungiert eine Open-Source-Plattform. mehr...
Die Stadt Detmold kombiniert Online- und Offline-Mitmachformate.
Radolfzell: Zwei neue Apps zur Beteiligung
[21.1.2021] Radolfzell in Baden-Württemberg beschreitet neue digitale Wege in der Bürgerbeteiligung. Mit den Apps Mängelmelder und Bürgerbeteiligung holt die Stadt ihre Bürger bei der Stadtentwicklung noch stärker mit ins Boot. mehr...
Die Icons der Bürgerbeteiligungs- und Mängelmelder-App der Stadtverwaltung Radolfzell.
Suchen...

Aktuelle Information des Verlags


In Zeiten der Corona-Pandemie werden wir aktuelle Ausgaben von Kommune21 allen Interessierten bis auf weiteres kostenfrei digital zur Verfügung stellen. Weisen Sie bitte auch Ihre Kolleginnen und Kollegen im Homeoffice auf diese Möglichkeit hin.

Wir haben an dieser Stelle eine Bitte an Sie:
Die gegenwärtige Situation macht einmal mehr deutlich, wie wichtig das Thema Digitalisierung auch in Ihrer Verwaltung, Behörde oder Schule ist. Kommune21 berichtet seit 20 Jahren über alle wichtigen Themen der IT-gestützten Verwaltungsmodernisierung und hilft, die Digitalisierung im Public Sector transparent und besser zu gestalten. Bitte prüfen Sie über Ihre Buchhaltung, ob Sie bereits ein reguläres Abonnement von Kommune21 haben. Wenn nicht, dann freuen wir uns, wenn Sie gerade in diesen Zeiten ein Abonnement in Betracht ziehen. Danke!

Kommune21, Ausgabe 3/2021
Kommune21, Ausgabe 2/2021
Kommune21, Ausgabe 1/2021
Kommune21, Ausgabe 12/2020

Ausgewählte Anbieter aus dem Bereich E-Partizipation:
wer denkt was GmbH
64293 Darmstadt
wer denkt was GmbH
Aktuelle Meldungen