krz:
DigiCheck in Porta Westfalica


[17.11.2020] Zwei DigiChecks hat das Kommunale Rechenzentrum Minden-Ravensberg/Lippe (krz) bei der Stadt Porta Westfalica durchgeführt. Der Service soll Verbandsmitglieder ressourcenschonend bei der Verwaltungsdigitalisierung sowie bei der Erfüllung der OZG-Pflichten unterstützen.

Ende Oktober 2020 haben bei der Stadt Porta Westfalica in Nordrhein-Westfalen im Sachgebiet 63 (Bauordnung) zwei so genannte DigiChecks stattgefunden – ein Service des Kommunalen Rechenzentrums Minden-Ravensberg/Lippe (krz), der Verbandsmitglieder ressourcenschonend bei der Verwaltungsdigitalisierung sowie bei der Erfüllung der OZG-Pflichten unterstützen soll (wir berichteten). Die DigiChecks sind bereits im Vorfeld mit den Digitalisierungsbeauftragten der Stadt, Heike Piech und Reiner Pape, auf ein virtuelles Format abgestimmt worden, teilt das krz mit. Dazu seien sowohl Reinhard Sander, Sachgebietsleiter Bauordnung, als auch sein Team befragt worden. Hierfür sei die Methodik DigiCheck@Kom angewandt worden, bei der vom krz systematisch die digitale Ausgangslage, die notwendigen digitalen Veränderungsbedarfe und der digitale Status-quo der IT-Herausforderungen erfasst wird.

Vorhandene Potenziale analysieren

15 Prüffelder seien in der Abteilung 61 abgefragt und systematisch erhoben worden, um diese Ergebnisse anschließend nach vorhandenen Potenzialen zu analysieren. In einem Abschlussbericht werden sie für die Abteilung strukturiert ausgewertet und mit Handlungsempfehlungen, Kostengrößen und einer Digitalisierungsstrategie für drei Jahre an die Beteiligten übergeben. Ein Workshop sollte den Teilnehmenden als Bühne dienen, um ihre konkreten persönlichen Bedarfe an die Digitalisierung bei ihrer täglichen Aufgabenerfüllung und in ihrem Arbeitsumfeld zu äußern. Moderiert wurde er von Matthias Kröff und Torsten Fisahn vom krz. „Nutzen Sie also die Chance und teilen Sie uns – bei entsprechendem Prüffeld – Ihren konkreten Bedarf mit. Nur so können wir Ihnen individuelle Empfehlungen für Verbesserungen geben, die dann bei Ihnen auch auf hohe Akzeptanz stoßen werden“, sagte Fisahn zum Start des Workshops.

Individuelle Strategie aufbauen

„Lassen Sie uns Ihre individuelle Digitalisierungsstrategie stufenweise aufbauen, fangen Sie dabei bitte mit der Ersten, nicht mit der dritten Stufe an“, ergänzte Kröff. Diese Chance ist von von den Mitarbeitenden genutzt worden, berichtet das krz. In dem von den anwesenden Vorgesetzten Gabriele Schmidt und Reinhard Sander vorbildlich geprägten vertrauensvollen Workshops seien viele Bedarfe, Anregungen, Verbesserungswünsche aber auch klärende Rückfragen geäußert worden. Diese gelte es jetzt zu analysieren, um anschließend priorisierte Empfehlungen als rahmengebende Teilstrategie der Stadt Porta Westfalica zu übergeben. Heike Scherf von der Stadt Porta Westfalica brachte im Laufe des Workshops die Herausforderungen der Digitalisierung und deren Einordnung auf den Punkt: „Wir stehen am Rand des Digitalisierungsschwimmbeckens und uns wird von vielen Seiten erzählt, was wir alles können, sollen und müssen. Und das sind alles Techniken und Themen für das Schwimmabzeichen in Gold. In der Realität haben wir aber noch nicht mal das Seepferdchen-Abzeichen bestanden.“ (co)

https://www.portawestfalica.de
http://www.krz.de

Stichwörter: Panorama, Kommunales Rechenzentrum Minden-Ravensberg/Lippe (krz), Porta Westfalica, DigiCheck@Kom, OZG



Druckversion    PDF     Link mailen




 Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Panorama
Bundesdruckerei: Neue Plattform für Rechnungsversand
[27.11.2020] Lieferanten und Dienstleister des Bundes sind verpflichtet, ihre Rechnungen im elektronischen Format XRechnung zu versenden. Die Bundesdruckerei stellt deshalb die neue Rechnungsplattform VPX bereit – vor allem für Institutionen, die für bereits bestehende Plattformen des Bundes nicht zugelassen sind. mehr...
Kreis Karlsruhe: Status quo der Verwaltungsdigitalisierung
[26.11.2020] Zum Sachstand der Digitalisierung der Verwaltung und der Schulen im Kreis Karlsruhe berichtete Landrat Christoph Schnaudigel in einer virtuellen Sitzung des Kreistags-Verwaltungsausschusses. Dabei wurde deutlich: die Kreisgremien nutzen immer stärker digitale Möglichkeiten. mehr...
Bei der Digitalisierung verzeichnet der Kreis Karlsruhe zahlreiche Fortschritte.
Rheinland-Pfalz: Digitalisierungsschub durch Corona
[25.11.2020] Corona löst in rheinland-pfälzischen Kommunen einen Digitalisierungsschub aus, der wohl über die Krisenzeit hinaus wirksam sein wird. Zu diesem Schluss kommt eine Umfrage der Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz. In einer Webinar-Reihe geben kommunale Praktiker Auskunft über gelungene Lösungen. mehr...
Universität Potsdam: Innovation durch Krise
[25.11.2020] Die digitale Konferenz „Innovation durch Krise“ an der Universität Potsdam nimmt Anfang Dezember den Einfluss der Corona-Pandemie auf die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung in den Blick. Ausgerichtet wird sie vom Lehrstuhl für Public und Nonprofit Management. mehr...
Nordrhein-Westfalen: Die Ehrenamtskarte NRW wird digital
[25.11.2020] Nordrhein-Westfalen honoriert die Arbeit seiner Ehrenamtlichen mit der Ehrenamtskarte, deren Inhaber zahlreiche Vergünstigungen in Kultur-, Sport- und anderen Einrichtungen erhalten. Im Zuge der OZG-Umsetzung wird dieses Angebot nun digitalisiert. mehr...
Suchen...

 Anzeige



Aktuelle Information des Verlags


In Zeiten der Corona-Pandemie werden wir aktuelle Ausgaben von Kommune21 allen Interessierten bis auf weiteres kostenfrei digital zur Verfügung stellen. Weisen Sie bitte auch Ihre Kolleginnen und Kollegen im Homeoffice auf diese Möglichkeit hin.

Wir haben an dieser Stelle eine Bitte an Sie:
Die gegenwärtige Situation macht einmal mehr deutlich, wie wichtig das Thema Digitalisierung auch in Ihrer Verwaltung, Behörde oder Schule ist. Kommune21 berichtet seit 20 Jahren über alle wichtigen Themen der IT-gestützten Verwaltungsmodernisierung und hilft, die Digitalisierung im Public Sector transparent und besser zu gestalten. Bitte prüfen Sie über Ihre Buchhaltung, ob Sie bereits ein reguläres Abonnement von Kommune21 haben. Wenn nicht, dann freuen wir uns, wenn Sie gerade in diesen Zeiten ein Abonnement in Betracht ziehen. Danke!

Kommune21, Ausgabe 11/2020
Kommune21, Ausgabe 10/2020
Kommune21, Ausgabe 9/2020
Kommune21, Ausgabe 8/2020

Aktuelle Meldungen