Breitband-Mitverlegung:
BNetzA-Grundsätze zur Kostenumlage


[1.12.2020] Grundsätze zur Umlegung von Kosten bei der Mitverlegung von Breitband-Infrastruktur hat jetzt die Bundesnetzagentur veröffentlicht. Sie sollen unter anderem die Einigung zwischen den an einer Mitverlegung beteiligten Parteien erleichtern.

Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat jetzt Grundsätze zur Mitverlegung von Breitband-Infrastruktur veröffentlicht. Konkret geht es dabei um die Umlegung von den mit der Mitverlegung verbundenen Kosten, teilt die BNetzA mit. Sie agiert damit vor dem Hintergrund des DigiNetz-Gesetzes: Das Gesetz zielt darauf ab, die mit dem flächendeckenden Ausbau einer hochleistungsfähigen Telekommunikationsinfrastruktur verbundenen Kosten durch die Nutzung von Synergien zu senken. Die Bundesnetzagentur übernimmt nach dem DigiNetz-Gesetz die Aufgabe einer Nationalen Streitbeilegungsstelle und einer zentralen Informationsstelle. Die Streitbeilegungsstelle soll auftretende Streitfragen rasch und verbindlich klären, die zentrale Informationsstelle Netzbetreiber über vorhandene Netzinfrastrukturen informieren.
Die nun vorgelegten Grundsätze sollen laut BNetzA eine Einigung zwischen den an einer Mitverlegung beteiligten Parteien erleichtern. Gleichzeitig seien sie eine wichtige Grundlage für die Verfahren der BNetzA, die im Falle der Streitbeilegung an die veröffentlichten Grundsätze gebunden ist. In die Grundsätze sind laut BNetzA neben den Stellungnahmen zum Konsultationsentwurf die Spruchpraxis der Bundesnetzagentur, Überlegungen aus dem Konsultationsdokument zu Fragen der Entgeltbestimmung und dazu eingegangener Stellungnahmen, sowie Untersuchungen zu technischen, juristischen und ökonomischen Fragestellungen eingeflossen. (ve)

Weitere Informationen zu den Grundsätzen sowie zur Auswertung der Konsultation (Deep Link)

Stichwörter: Breitband, Politik, BNetzA



Druckversion    PDF     Link mailen


 Anzeige

handelsblatt2204-banner

 Anzeige

learntec2205-banner
Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Breitband
Interview: Strategien für den Ausbau Interview
[27.5.2022] Da Förderverfahren lange dauern, stocken vielerorts die Planungen für den Glasfaserausbau. Mit der richtigen Strategie lässt sich das vermeiden. Was es dabei alles zu beachten gilt, erläutert Dirk Fieml, CEO der tktVivax Group. mehr...
Dirk Fieml
Bitkom: Glasfaser-Förderung mit Augenmaß
[27.5.2022] Für den Glasfaserausbau in den nächsten Jahren fordert der Bitkom weniger Bürokratie, eine Förderung mit Augenmaß und Planungssicherheit für private Investitionen. Angesichts knapper Ausbaukapazitäten warnt der Verband vor zu viel und zu wenig zielgerichteten Fördermaßnahmen. mehr...
Köln: Digitale Infrastruktur wächst
[24.5.2022] Die Stadt Köln will – gemeinsam mit dem Land NRW und dem Unternehmen NetCologne – bis 2025 den Glasfaserausbau in unterversorgten Quartieren voranbringen. Schon jetzt ging ein stadtweites LoRaWAN samt passender Plattform in Betrieb, ebenfalls unter Regie von NetCologne. mehr...
Köln: Die digitale Infrastruktur der Domstadt wird um Breitband-Anschlüsse auch in Außenbezirken und ein LoRaWAN erweitert.
Deutsche Glasfaser: Vier Kommunen wollen Anschluss
[24.5.2022] Glasfaserschnelles Internet soll es künftig auch in Zella-Mehlis, Oberhof, Steinbach-Hallenberg und der Verwaltungsgemeinschaft Dolmar-Salzbrücke geben. Die vier Kommunen haben eine Kooperation für den eigenwirtschaftlichen Ausbau mit Deutsche Glasfaser unterzeichnet. mehr...
Glasfaseroffensive im Landkreis Schmalkalden-Meiningen.
Hessen: Glasfaserpakt unterzeichnet
[18.5.2022] Hessens Landesregierung, BREKO, VKU Hessen und elf Telekommunikationsunternehmen haben einen Glasfaserpakt unterzeichnet. Dieser legt unter anderem die Ausbauzahlen fest: 530.000 Haushalte sollen in den kommenden zwölf Monaten einen Glasfaseranschluss erhalten. mehr...
Hessen: Digitalministerin Kristina Sinemus und Ministerpräsident Volker Bouffier präsentieren den Glasfaserpakt.
Weitere FirmennewsAnzeige

E-Invoicing: Was 2022 auf Kämmereiabteilungen zukommt
[2.5.2022] Annahme und Verarbeitung von E-Rechnungen, Portallösungen und PEPPOL, das neue Umsatzsteuerrecht für Kommunen – mit einigen dieser Themen haben Kämmereiabteilungen schon seit längerem zu tun, andere sind neu bzw. werden weiter ausgebaut. So bringt das laufende Jahr für alle in der kommunalen Verwaltung, die mit Steuern, Haushalt und Finanzen zu tun haben, technische wie auch gesetzliche Neuerungen. mehr...
Suchen...

 Anzeige

vereon2204-cont

 Anzeige

vereon2204-cont

Aktuelle Information des Verlags


In Zeiten der Corona-Pandemie werden wir aktuelle Ausgaben von Kommune21 allen Interessierten bis auf weiteres kostenfrei digital zur Verfügung stellen. Weisen Sie bitte auch Ihre Kolleginnen und Kollegen im Homeoffice auf diese Möglichkeit hin.

Wir haben an dieser Stelle eine Bitte an Sie:
Die gegenwärtige Situation macht einmal mehr deutlich, wie wichtig das Thema Digitalisierung auch in Ihrer Verwaltung, Behörde oder Schule ist. Kommune21 berichtet seit 20 Jahren über alle wichtigen Themen der IT-gestützten Verwaltungsmodernisierung und hilft, die Digitalisierung im Public Sector transparent und besser zu gestalten. Bitte prüfen Sie über Ihre Buchhaltung, ob Sie bereits ein reguläres Abonnement von Kommune21 haben. Wenn nicht, dann freuen wir uns, wenn Sie gerade in diesen Zeiten ein Abonnement in Betracht ziehen. Danke!

Kommune21, Ausgabe 05/2022
Kommune21, Ausgabe 04/2022
Kommune21, Ausgabe 03/2022
Kommune21, Ausgabe 02/2022

Ausgewählte Anbieter aus dem Bereich Breitband:
goetel GmbH
37079 Göttingen
goetel GmbH
Aktuelle Meldungen