Bitkom:
Wie smart ist digitales Bezahlen?


[14.1.2021] Der Bitkom hat ein Positionspapier zum E-Payment in Kommunen veröffentlicht. Demnach unterstützen die Bezahllösungen die digitale Transformation und können zu mehr Effizienz und Nachhaltigkeit beitragen.

E-Payment kann die intelligente Vernetzung von Städten und Regionen unterstützen und Verwaltungsangebote effizienter und bürgerfreundlicher gestalten. Überdies helfen digitale Bezahllösungen kommunalen Akteuren, datenbasierte Entscheidungen in Stadtplanung und Stadtentwicklung zu treffen. Zu diesen Ergebnissen kommt der Digitalverband Bitkom in seinem Positionspapier „Digitales Bezahlen in der Smart City und Smart Region“. E-Payment-Lösungen könnten demnach ein wesentlicher Baustein sein, um datengestützte Informationen über die Bedürfnisse der Bürger zu gewinnen. Damit wiederum ließe sich das Leben in den Städten effizienter, bürgerfreundlicher und nachhaltiger gestalten. Laut dem Bitkom-Papier sind Zahlungsdienstleister „attraktive Partner für Kommunen, die selbst zu digitalen Plattformen werden wollen“. Dieser Zusatznutzen werde in den Digitalstrategien vieler Kommunen – ganz im Gegensatz zu ausländischen Vorreitern – allerdings bislang kaum berücksichtigt. Das gehe nicht nur an den Bedürfnissen der Bürger vorbei, sondern ließe auch Modernisierungspotenziale ungenutzt. Als Praxisbeispiel nennt der Bitkom multimodale Mobilitäts-Apps mit integrierter Bezahlfunktion, die öffentlichen Nahverkehr, Car-Sharing und andere Mobilitätsangebote bündeln und zentral buchbar machen. So könnten Verkehrsdaten genutzt werden, um Verkehrsströme besser zu managen und Nutzer auf alternative Routen und Mobilitätslösungen zu lenken. Auch in den Bereichen Bildung, Kultur und Tourismus biete sich die intelligente Vernetzung und ein datenbasiertes Management an. (sib)

Hier kann das Bitkom-Positionspapier heruntergeladen werden. (Deep Link)

Stichwörter: Payment, Bitkom, Smart City, Smart Region



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