OZG:
Nutzerkonto Bund für alle


[15.7.2021] An das Nutzerkonto des Bundes können sich nun neben Bundesbehörden auch Bundesländer und Kommunen sowie die mittelbare Verwaltung aller föderalen Ebenen anschließen. Die Stadt Fürth ist kommunaler Vorreiter und hat die Anbindung als erste Kommune vollzogen.

Die Abteilung Digitalisierung im Amt für Organisation und Digitalisierung freut sich über die Anbindung der Bund-ID. Mit dem Nutzerkonto Bund stellt das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) die zentrale Basiskomponente für die digitale Identifizierung und Authentifizierung von Bürgern im Rahmen der OZG-Umsetzung zur Verfügung. Bisher stand die Anbindung an das Nutzerkonto Bund nur Bundesbehörden offen. Nun eröffnet eine rechtliche Prüfung des BMI auch allen anderen Behörden von Bund, Ländern und Kommunen sowie der mittelbaren Verwaltung den Zugang zum Nutzerkonto des Bundes und dessen Vorteilen für die Digitalisierung von Verwaltungsleistungen.
Als erste Kommune hat Fürth die Anbindung vollzogen. Die bayerische Stadt bietet ihren Bürgerinnen und Bürgern auf ihrem Service-Portal nun nicht nur die Identifizierung mit der BayernID, sondern auch mit dem Nutzerkonto des Bundes an. Die Rahmenbedingungen für die Anbindung wurden mit Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung zwischen der Stadt Fürth und dem BMI geschaffen, berichtet das Ministerium. Daraufhin seien die Metadaten der Stadt Fürth in die Integrationsumgebung des Nutzerkontos Bund eingebunden worden. Der gesamte Integrationsprozess werde durch technische Ansprechpartner des ITZBund begleitet.
Durch die Nutzung der eIDAS-konformen Basiskomponente des BMI haben Behörden keinen Aufwand für die Entwicklung einer eigenen Identifizierungs- und Authentifizierungskomponente, heißt es vonseiten des Ministeriums weiter. Die Anbindung der eigenen Verwaltungsleistung sei durch die Nutzung von Schnittstellen einfach möglich. Das Nutzerkonto Bund sei für Verwaltungsleistungen aller Vertrauensniveaus nutzbar. (sib)

Service-Portal Fürth (Deep Link)
Informationen zum Nutzerkonto Bund (Deep Link)

Stichwörter: Digitale Identität, Nutzerkonto Bund, Onlinezugangsgesetz (OZG), Fürth, ITZBund

Bildquelle: Ebersberger/Stadt Fürth

Druckversion    PDF     Link mailen


Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Digitale Identität
Köln: SB-Terminals für Passfotos
[14.1.2022] Dank SB-Terminals in den Kundenzentren der Stadt Köln sollen Bürgerinnen und Bürger biometrische Daten für Ausweisdokumente digital erstellen und übermitteln können. Der barrierearme Online-Service wird vorerst optional angeboten, reagiert aber bereits jetzt auf die Gesetzesänderung, nach der er ab Mai 2025 verbindlich ist. mehr...
An den neuen SB-Terminals in den Kundenzentren der Stadt Köln können Bürgerinnen und Bürger ihre biometrischen Daten selbst erfassen und digital übermitteln.
De-Mail: Krachend gescheitert Bericht
[7.12.2021] Der Bundesrechnungshof stellt der De-Mail ein vernichtendes Urteil aus: Das elektronische Pendant zur Briefpost kostete 6,5 Millionen Euro und wird kaum genutzt. mehr...
Die De-Mail war als elektronisches Pendant zur Briefpost in der Bundesverwaltung gedacht, wird aber kaum genutzt.
Projekt ONCE: App als Ausweis Bericht
[23.11.2021] Im Projekt ONCE wird eine Lösung für eine einfache und sichere digitale Identität entwickelt. In einer zentralen Smartphone-App werden alle erforderlichen ID-Daten verwaltet. Damit sollen auch E-Government-Prozesse erleichtert werden. mehr...
Registermodernisierungsgesetz: Von der Steuer-ID zur Bürger-ID Bericht
[1.11.2021] Im Rahmen des Registermodernisierungsgesetzes soll die bisherige Steueridentifikationsnummer in eine Bürger-ID umgewandelt werden. Das soll die eindeutige Zuordnung von Personendaten in Verwaltungsverfahren ermöglichen. Das Vorhaben wird von Datenschützer skeptisch gesehen. mehr...
PwC-Studie: Perspektiven für den Handy-Ausweis
[28.10.2021] PricewaterhouseCoopers (PwC) hat eine repräsentative Umfrage zum Online-Ausweis und dessen Nutzung auf dem Smartphone durchgeführt. Während der bisherige Online-Ausweis wenig genutzt wird, sehen die Befragten für eine „Digitale Brieftasche“ viele potenzielle Anwendungsgebiete. mehr...
In Deutschland kann man sich bald per Smartphone digital ausweisen.
Suchen...

Aktuelle Information des Verlags


In Zeiten der Corona-Pandemie werden wir aktuelle Ausgaben von Kommune21 allen Interessierten bis auf weiteres kostenfrei digital zur Verfügung stellen. Weisen Sie bitte auch Ihre Kolleginnen und Kollegen im Homeoffice auf diese Möglichkeit hin.

Wir haben an dieser Stelle eine Bitte an Sie:
Die gegenwärtige Situation macht einmal mehr deutlich, wie wichtig das Thema Digitalisierung auch in Ihrer Verwaltung, Behörde oder Schule ist. Kommune21 berichtet seit 20 Jahren über alle wichtigen Themen der IT-gestützten Verwaltungsmodernisierung und hilft, die Digitalisierung im Public Sector transparent und besser zu gestalten. Bitte prüfen Sie über Ihre Buchhaltung, ob Sie bereits ein reguläres Abonnement von Kommune21 haben. Wenn nicht, dann freuen wir uns, wenn Sie gerade in diesen Zeiten ein Abonnement in Betracht ziehen. Danke!

Kommune21, Ausgabe 1/2022
Kommune21, Ausgabe 12/2021
Kommune21, Ausgabe 11/2021
Kommune21, Ausgabe 10/2021

Ausgewählte Anbieter aus dem Bereich Digitale Identität:
procilon GmbH
04425 Taucha bei Leipzig
procilon GmbH
ekom21 – KGRZ Hessen
35398 Gießen
ekom21 – KGRZ Hessen
Aktuelle Meldungen