Kontaktnachverfolgung:
Luca sinnvoll einsetzen


[4.8.2021] Baden-Württemberg hat eine Reihe von Handlungsleitfäden publiziert, die den datenschutzrechtlich und infektiologisch korrekten Einsatz der Luca-Kontaktverfolgung erläutern. Berücksichtigt werden verschiedene Einsatzszenarien – etwa Schule, Hotellerie oder Messen und Kongresse.

Die Kontaktnachverfolgung per App gilt als ein wichtiges Mittel zur Eingrenzung der Corona-Pandemie. Die kommerzielle mobile App Luca, die unter anderem an die Gesundheitsämter angebunden ist, soll vor allem bei der schnellen Cluster-Erkennung helfen. 13 Bundesländer haben laut dem baden-württembergischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration das Luca-System eingeführt. Aber auch Bezirke und Kommunen nutzen die Lösung. Das baden-württembergische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration arbeitet rund um Luca wiederum eng mit Verbänden, kommunalen Landesverbänden und den anderen Ministerien zusammen. Gemeinsam habe man nun eine Serie von Handlungsleitfäden für verschiedene Szenarien erarbeitet, um den Einsatz der Luca-App gezielt zu fördern. Passgenaue Anleitungen und Hinweise sollen dazu beitragen. Für die zahlreichen Nutzungsszenarien – etwa Gastronomie, Theater, Schule, Messen oder Sportveranstaltungen – wurden jeweils eigene Leitfäden entwickelt und publiziert. Im Juni hatte bereits Bayern eine Sonderinformation für den Luca-Einsatz herausgebracht (wir berichteten). (sib)

Zu den Luca-Leitfäden (Deep Link)

Stichwörter: IT-Infrastruktur, Kontaktnachverfolgung, Corona, Luca-App, Baden-Württemberg



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