Bremen:
Antragstellung nur noch digital


[29.10.2021] In Bremen ist die Antragstellung für Entschädigungen nach dem Infektionsschutzgesetz in Zukunft nur noch digital möglich. Ausnahmen sollen nur in besonderen Härtefällen zugelassen werden.

Der Senat des Landes Bremen hat jetzt die Pflicht zur elektronischen Antragstellung bei finanziellen Entschädigungen nach dem Infektionsschutzgesetz beschlossen. Wie die Senatspressestelle Bremen berichtet, müssen im Land Bremen Selbständige sowie Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber, deren Angestellte von Corona-Schutzmaßnahmen betroffen sind, ab sofort Anträge über das entsprechende Online-Portal stellen. Konkret betreffe das Anträge auf Entschädigungen bei einer Quarantäne, einem Tätigkeitsverbot oder Betreuungserfordernis. Bereits zehn Bundesländer haben entsprechende Verordnungen erlassen und nutzen das Portal.
Innensenator Ulrich Mäurer erläutert: „Über das Online-Formular können nur vollständig ausgefüllte Formulare abgeschickt werden. Zudem müssen nicht wie sonst Papierdokumente aufwendig gescannt und geprüft werden. So können digital eingegangene Anträge deutlich schneller bearbeitet werden. Die Digitalisierung ist also auch im Interesse des Antragstellenden.“
Finanzsenator Dietmar Strehl ergänzt: „Das durchgehend digitale Fachverfahren verkürzt zudem die Bearbeitungsdauer und ermöglicht eine schnellere Auszahlung der finanziellen Ansprüche.“
Laut Senatspressestelle wird in Bremen ab dem 1. Dezember keine Entschädigungszahlung mehr geleistet, wenn sie durch eine Impfung hätte verhindert werden können. Eine Ausnahme von der Pflicht zur elektronischen Antragstellung sehe Bremen nur noch bei Härtefällen vor. Das Ordnungsamt Bremen sowie das Bürger- und Ordnungsamt Bremerhaven können Ausnahmen gewähren, wenn Antragstellende keine technische Möglichkeit zur digitalen Übermittlung haben. (th)

http://www.bremen.de
http://www.ifsg-online.de

Stichwörter: Fachverfahren, Bremen, Entschädigung nach Infektionsschutzgesetz



Druckversion    PDF     Link mailen


Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Fachverfahren
Düsseldorf: Online-Verfahren für Beherbergungssteuer
[22.4.2024] Seit Jahresanfang müssen Düsseldorfer Beherbergungsbetriebe eine Beherbergungssteuer abführen. Ein Online-Verfahren vereinfacht diese neue Meldepflicht. Umgesetzt wurde dieses vom Zweckverband ITK Rheinland, der dazu ein SAP-Modul modifiziert hat. mehr...
Pro Nacht und Gast muss in Düsseldorf Beherbergungssteuer abgeführt werden. Ein neues Online-Verfahren erleichtert diese Aufgabe.
Düsseldorf: eWA startet in den Roll-out
[18.4.2024] Smartphone statt Bürgeramt – in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt Düsseldorf startet der landesweite Roll-out der elektronischen Wohnsitzanmeldung (eWA). Weitere Pilotkommunen befinden sich in den Startlöchern. mehr...
Weimar: Online-Kitaplatzvergabe startet
[17.4.2024] Mit dem Start des Kita-Portals KIVAN erhalten Eltern ab sofort einen schnellen Überblick über alle Betreuungsangebote in Weimar, können zielgerichtet nach passenden Betreuungsplätzen suchen und sich online für einen Platz anmelden. mehr...
Essen/Darmstadt/Wien: Planen und bauen mit smino
[11.4.2024] Die Städte Essen und Darmstadt setzen bei Planungs- und Bauprojekten künftig auf die Software-Lösung smino. Als erste Millionenstadt arbeitet zudem die österreichische Hauptstadt Wien mit dem Tool. mehr...
Ascheberg: Termine online buchen
[8.4.2024] Wer einen Termin oder ein Gespräch im Rathaus der Gemeinde Ascheberg vereinbaren will, kann das seit Kurzem auch online erledigen. Zum Einsatz kommt dafür die Lösung von Anbieter JCC Software. mehr...
Blick in den neu gestalteten Bürgerservice der Gemeinde Ascheberg.
Suchen...

 Anzeige

 Anzeige

 Anzeige



Aboverwaltung


Abbonement kuendigen

Abbonement kuendigen
Ausgewählte Anbieter aus dem Bereich Fachverfahren:
Kommunix GmbH
59425 Unna
Kommunix GmbH
EDV Ermtraud GmbH
56598 Rheinbrohl
EDV Ermtraud GmbH
Form-Solutions GmbH
76137 Karlsruhe
Form-Solutions GmbH
JCC Software GmbH
48149 Münster
JCC Software GmbH
Aktuelle Meldungen