Dataport:
Digital Hubs für Einbeck und Sangerhausen


[10.12.2021] Mit dem Angebot dataport.kommunal unterstützt IT-Dienstleister Dataport Kommunen in ihren Digitalisierungsvorhaben, berät und fördert kommunale IT-Kooperationen. Nun haben Einbeck und Sangerhausen eine Zusammenarbeit mit dataport.kommunal vereinbart.

Unterzeichnung der Absichtserklärung über den Aufbau eines Zentrums für Digitalisierung in Einbeck. Mit seinem Angebot dataport.kommunal richtet sich der öffentliche IT-Dienstleister Dataport an Kommunen und begleitet diese bei allen Digitalisierungsvorhaben (wir berichteten). Im Fokus stehe eine Steigerung der „Attraktivität und Wirtschaftskraft für Menschen und Unternehmen vor Ort“, so der IT-Dienstleister, der dabei mit regionalen Anbietern zusammenarbeitet und kommunale IT-Kooperationen fördert. Nun haben zwei weitere Kommunen – Einbeck in Niedersachsen sowie die Kreisstadt Sangerhausen in Sachsen-Anhalt – mit dataport.kommunal Vereinbarungen über eine künftige Zusammenarbeit getroffen.

Bürger eng einbeziehen

In Einbeck haben die Bürgermeisterin Sabine Michalek und der Leiter Kommunale Lösungen und Bürgerservices bei dataport.kommunal, Ingmar Soll, eine Absichtserklärung über den Aufbau eines Zentrums für Digitalisierung (Digital Hub) unterzeichnet. Mit dem Aufbau des Digital Hubs in Einbeck will dataport.kommunal nach eigenen Angaben digitale Innovationen im Kreis fördern, übergreifende Netzwerke aus Verwaltungen, Wirtschaft und Gesellschaft schaffen und so den Strukturwandel in Richtung einer modernen digitalen Kommune antreiben. Der inhaltliche Schwerpunkt des Digital Hubs in Einbeck soll auf dem Thema „Vitale Gemeinschaften“ liegen: Bürger sollen aktiv eigene Vorstellungen in die Entwicklungen des Kreises einbringen und sich an den Veränderungen in ihrer Kommune beteiligen. Dafür will dataport.kommunal mit den kommunalen Vertretern unter anderem eine gemeinsame Digitalisierungsstrategie entwickeln und sie beim Beantragen von Fördermitteln für Projekte beraten. Der Digital Hub soll einen Veranstaltungsraum, einen Showroom und einen Co-Working-Space beherbergen. Vor Ort können sich Mitarbeiter aus Verwaltung, Unternehmen und Start-ups aber auch Bürger zu Themen der Digitalisierung informieren und austauschen, an Workshops teilnehmen und gemeinsam Projekte umsetzen. Dataport.kommunal selbst will dort ebenfalls Arbeitsplätze beziehen.

Neue Wege zur Digitalisierung

Die Bergbaustadt im südlichen Vorharz setze auf neue Technologien und Digitalisierung, um den Strukturwandel der Kommune in dem ehemaligen Kohlerevier voranzutreiben. Es solle mit attraktiven Standortbedingungen für Bürger und Unternehmen ein Gesamtpaket geschaffen werden, das dazu beitrage, neue Einwohner zu gewinnen und junge Familien in Sangerhausen zu halten, erklärte Oberbürgermeister Sven Strauß. Nun haben Strauß und Ingmar Soll von dataport.kommunal ebenfalls eine Absichtserklärung über den Aufbau eines Digitalisierungszentrums unterzeichnet, dessen Inbetriebnahme ist für Anfang 2022 geplant. Konkret sollen über den Digital Hub Projekte im Bereich des Strukturwandels sowie in der digitalen Daseinsvorsorge vorangetrieben werden. Auch hier sind ein Co-Working Space für Mitarbeiter der kommunalen Verwaltung, dataport.kommunal und der Privatwirtschaft sowie ein Showroom für Veranstaltungen und Weiterbildungsangebote für die Bürger geplant, erklärte Dataport. Die Kommune und der IT-Dienstleister haben Mobilität als thematischen Schwerpunkt für das geplante neue digitale Angebot der Stadtverwaltung identifiziert. Durch neue digitale Mobilitätsservices will die Stadt ihre Attraktivität erhöhen. Sangerhausen ist nach Zeitz für dataport.kommunal die zweite Stadt in Sachsen-Anhalt, für die ein Digital Hub geplant und realisiert wird. (sib)

https://www.dataport.de
https://www.sangerhausen.de
https://www.einbeck.de

Stichwörter: Panorama, Dataport, dataport.kommunal, Einbeck, Sangerhausen

Bildquelle: Dataport

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