Leipzig:
Neue Online-Terminvergabe


[21.12.2021] Die Stadt Leipzig stellt ihre Online-Terminvergabe auf ein einheitliches und nutzerfreundlicheres System um. Es ist der Auftakt verschiedener Neuerungen im Bürgerservice.

Leipzig optimiert die Online-Vergabe für Behördentermine. Die Online-Terminvergabe für Leipzig wird zum neuen Jahr auf ein einheitliches und nutzerfreundliches System umgestellt. Wie die Stadt in Sachsen mitteilt, können schon jetzt Termine für die ersten Januarwochen über das neue Tool gebucht werden. Ab Januar 2022 sollen dann täglich neue Termine in dem System freigeschaltet werden. „Unsere Praxis der Terminvergabe hat sich bewährt und wird bei den Leipzigerinnen und Leipzigern überwiegend positiv angenommen, vor allem, weil vor Ort praktisch keine Wartezeiten anfallen“, sagt Verwaltungsbürgermeister Ulrich Hörning. „Mit der neuen Online-Terminvergabe wollen wir die bisherigen Möglichkeiten moderner und anwendungsfreundlicher gestalten.“ Das neue Vergabe-Tool zeigt laut Angaben der Stadt den frühestmöglichen Termin in jedem Bürgeramt. Dadurch sei es bei dringenden Anliegen nicht mehr nötig, sich durch die einzelnen Standorte zu klicken. Terminbestätigungen und -erinnerungen kommen automatisch per E-Mail, die Terminbestätigung enthält außerdem einen Link, über den sich Termine einfacher als bislang stornieren lassen. Auch sei die Online-Terminvergabe an allen mobilen Endgeräten und barrierefrei nutzbar. Weiterhin können Termine telefonisch etwa über die Behördennummer 115 gebucht werden. Mit dem neuen System sollen sich laut Stadt zahlreiche Probleme aus dem bisherigen Vorgehen erübrigen. Im alten System wurden beispielsweise keine automatisierten Erinnerungen verschickt, übersichtliche Anzeigen in den Bürgerämtern seien nur bedingt vorhanden gewesen. Künftig sollen in den Wartezonen der Verwaltungsgebäude digitale Aufrufsysteme für eine transparente Steuerung des Bürgerverkehrs sorgen. Die neuen Wartemarkendrucker und Aufrufanlagen werden derzeit installiert. An ausgewählten Standorten werde außerdem ein bequemer Check-in möglich sein. In der Terminbestätigung werde dazu ein QR-Code sowie eine Terminnummer bereitgestellt. Wenn es die Auslastung der Behörde zulasse, könnten Bürgerinnen und Bürger damit direkt aufgerufen werden, auch wenn sie früher als vereinbart vor Ort seien. Die neue Terminvergabe soll zunächst im Amt Bürgerservice zum Einsatz kommen – also bei Terminen in den Bürgerämtern, im Standesamt und im Meldeservice. Auch die Kfz-Zulassung im Ordnungsamt nutze das Buchungstool ab Januar. Im ersten Quartal 2022 folgen dann sukzessive weitere Einheiten der Verwaltung mit unmittelbar bürgerbezogenen Dienstleistungen. (ve)

https://www.leipzig.de/buergeramt
https://terminvereinbarung.leipzig.de

Stichwörter: IT-Infrastruktur, Leipzig, Termin-Management, Bürgerservice

Bildquelle: Stadt Leipzig

Druckversion    PDF     Link mailen


Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich IT-Infrastruktur
Cloud Computing: Die Idee von einer einheitlichen Verwaltung Bericht
[21.1.2022] Cloud-Technologien bergen die Chance, zu mehr Standards und Einheitlichkeit in der IT zu gelangen. Eine Web-Veranstaltung im Kontext des Zukunftskongresses widmete sich den Aussichten eines „cloudifizierten Staates“. mehr...
Digitale Souveränität: Die Lock-in-Falle umgehen
[19.1.2022] Um echte digitale Souveränität zu erlangen und nicht wieder in einer Lock-in-Falle zu landen, muss die öffentliche Hand bei der Bundescloud auf das passende Betreibermodell setzen. Alternativangebote zu den so genannten Hyperscalern sind daher nach Angaben von Peter Ganten, Vorstandsvorsitzender der Open Source Business Alliance (OSBA), dringend erforderlich. mehr...
Peter H. Ganten – CEO Univention und Vorstandsvorsitzender der Open Source Business Alliance
MeinHotspot: Wenig Interesse an WLAN-Förderung
[19.1.2022] Zahlreiche Gemeinden lassen ein EU-Förderprogramm links liegen, mit dem Zuschüsse für ein kommunales, öffentliches WLAN einfach und unbürokratisch beschafft werden könnten. Mehr als 20 Millionen Euro bleiben derzeit ungenutzt. Bald läuft das WiFi4EU-Förderprogramm aus. mehr...
Dataport: Ein Jahr data[port]ai
[13.1.2022] Dataport und das Land Schleswig-Holstein blicken ein Jahr nach Projektstart auf Fortschritte bei der KI- und Datenplattform data[port]ai zurück, die sich an öffentliche Verwaltung, Forschung und Wirtschaft richtet. Bisher wurden insgesamt 15 Projekte im Rahmen von data[port]ai umgesetzt. mehr...
ownCloud/plusserver: Cloud für die öffentliche Verwaltung
[11.1.2022] Die Unternehmen ownCloud und plusserver gehen eine strategische Technologiepartnerschaft ein, um datenschutzkonforme Cloud-Lösungen für die öffentliche Verwaltung und Unternehmen zu entwickeln. mehr...
Suchen...

Aktuelle Information des Verlags


In Zeiten der Corona-Pandemie werden wir aktuelle Ausgaben von Kommune21 allen Interessierten bis auf weiteres kostenfrei digital zur Verfügung stellen. Weisen Sie bitte auch Ihre Kolleginnen und Kollegen im Homeoffice auf diese Möglichkeit hin.

Wir haben an dieser Stelle eine Bitte an Sie:
Die gegenwärtige Situation macht einmal mehr deutlich, wie wichtig das Thema Digitalisierung auch in Ihrer Verwaltung, Behörde oder Schule ist. Kommune21 berichtet seit 20 Jahren über alle wichtigen Themen der IT-gestützten Verwaltungsmodernisierung und hilft, die Digitalisierung im Public Sector transparent und besser zu gestalten. Bitte prüfen Sie über Ihre Buchhaltung, ob Sie bereits ein reguläres Abonnement von Kommune21 haben. Wenn nicht, dann freuen wir uns, wenn Sie gerade in diesen Zeiten ein Abonnement in Betracht ziehen. Danke!

Kommune21, Ausgabe 1/2022
Kommune21, Ausgabe 12/2021
Kommune21, Ausgabe 11/2021
Kommune21, Ausgabe 10/2021

Ausgewählte Anbieter aus dem Bereich IT-Infrastruktur:
IT-Guide PlusDATEV eG
90429 Nürnberg
DATEV eG
goetel GmbH
37079 Göttingen
goetel GmbH
GISA GmbH
06112 Halle (Saale)
GISA GmbH
Aktuelle Meldungen