Bayern:
Finanzspritze für Digitales gefragt


[23.3.2022] Eine positive Zwischenbilanz zum Förderprogramm Digitales Rathaus hat das bayerische Digitalministerium gezogen: Mehr als zehn Millionen Euro seien als Finanzspritze geflossen, über zwei Drittel der Kommunen im Freistaat haben bereits davon profitiert.

Im Rahmen des Förderprogramms Digitales Rathaus des Staatsministeriums für Digitales (wir berichteten) wurden in Bayern inzwischen mehr als 10 Millionen Euro bewilligt. Laut Ministeriumsangaben erhielten rund 1.000 Städte, Gemeinden, Landkreise und Bezirke im Freistaat Förderungen von bis zu 20.000 Euro, um analog angebotene Bürgerservices zu digitalisieren. Digitalministerin Judith Gerlach erklärte: „Das Förderprogramm kommt an: Über zwei Drittel der bayerischen Kommunen haben bereits profitiert. Ob Anmeldung bei der Kita oder Antrag für eine Urkunde beim Standesamt – solche Services können bereits in vielen Kommunen bequem online erledigt werden. Jetzt sind alle Kommunen gefordert, ihre Services umfassend zu digitalisieren.“
Begleitend zum Digitalen Rathaus bietet das Digitalministerium den Kommunen mit dem „Grundkurs Digitallotse“ Unterstützung bei der Weiterbildung ihres Personals. Dabei absolvieren Mitarbeitende von Rathäusern, Landratsämtern und Bezirken laut Ministeriumsangaben eine viertägige Schulung und stehen ihren Kommunalverwaltungen dann als Ratgeber und versierte Multiplikatoren bei der Digitalisierung zur Verfügung. Der Kurs wird an der Bayerischen Verwaltungsschule BVS angeboten und vom Digitalministerium bezuschusst. (ba)

Weitere Informationen zum Förderprogramm Digitales Rathaus (Deep Link)
https://www.stmd.bayern.de

Stichwörter: Portale, CMS, Bayern, Digitales Rathaus, Digitallotse



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