Berlin:
Bezirksamt Mitte nutzt Digitale Akte


[15.6.2022] Bis Ende 2024 sollen rund 80 Berliner Behörden auf digitale Aktenführung umstellen. Den Anfang machte nun das Bezirksamt Mitte mit rund 3.000 PC-Arbeitsplätzen. Die Innensenatorin sieht in der Einführung der E-Akte ein Indiz für den Wandel zur Verwaltung der Zukunft.

Das Bezirksamt Mitte ist die erste Behörde in Berlin, die eine neue Version der Digitalen Akte nutzt. Die Digitale Akte soll bis Ende 2024 für die Beschäftigten des Landes Berlin flächendeckend eingeführt werden (wir berichteten). Rund 70.000 PC-Arbeitsplätze in etwa 80 Behörden müssen umgestellt werden. Dann sollen Mitarbeiter des Landes Berlin Dokumente in wenigen Sekunden digital anlegen können. Es soll außerdem möglich sein, auf die elektronischen Akten ortsunabhängig zuzugreifen, sie mit Kollegen zu teilen und sie so effizienter zu bearbeiten.
Nach Aussage der Berliner Innensenatorin Iris Spranger werde die elektronische Aktenführung vieles vereinfachen und beschleunigen. Dadurch habe die Verwaltung des Landes Berlin mehr Zeit für ihre wichtigste Aufgabe, die Servicedienstleistungen für Bürger. Digitales Arbeiten verlange aber auch neue Denk- und Verhaltensmuster. Auf diesem Weg sollten die Berliner Behörden begleitet und Führungskräfte und Mitarbeitende frühzeitig eingebunden werden, erklärte die Senatorin.
Die Digitale Akte wurde bei den rund 3.000 Mitarbeitenden des Bezirksamts Mitte schrittweise eingeführt. Den Start machte der Steuerungsdienst. Betrieben wird der IKT-Basisdienst Digitale Akte vom IT-Dienstleitungszentrum (ITDZ) Berlin im Berliner Landesnetz. Der Generalauftragnehmer für die Einführung ist der IT-Dienstleister Materna. (sib)

https://www.berlin.de/ba-mitte
https://www.itdz-berlin.de
https://www.materna.de

Stichwörter: Dokumenten-Management, IT-Dienstleistungszentrum Berlin (ITDZ Berlin), Materna, Berlin, E-Akte, Verwaltungsdigitalisierung



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