Bayern:
Mobiler WLAN-Einsatzkoffer


[6.7.2022] Örtlich flexibles BayernWLAN erhalten Rettungs- und Einsatzdienste sowie Kommunen mit einem neuen LTE-Einsatzkoffer für den Freistaat. Durch eingebaute Akkus kann der stoß-, staub- und wassergeschützte Koffer bis zu fünf Stunden lang autark betrieben werden.

Wenn Feuerwehr, Katastrophenschutz oder Kommunen an einem Ort in Bayern vorübergehend WLAN benötigen, ist der BayernWLAN-Einsatzkoffer eine Lösung. Darauf weist jetzt das Bayerische Staatsministerium der Finanzen und für Heimat hin. Denn der LTE-Einsatzkoffer ermögliche das kostenfreie und sichere Surfen an beliebigen Standorten. „Ein solcher Bedarf kann sich nicht nur bei Notlagen, wie etwa der temporären Unterbringung von Flüchtlingen in Sammelunterkünften, sondern auch bei Festen oder sonstigen staatlichen Veranstaltungen ergeben“, erklärt Finanz- und Heimatminister Albert Füracker. „Mit dem robusten BayernWLAN-Einsatzkoffer haben wir ein weiteres innovatives Angebot für die Kommunen. Schon jetzt sind unsere BayernWLAN-Hotspots mit bis zu zehn Millionen Nutzern pro Monat bayernweit ein Erfolgsprojekt.“ Entwickelt wurde der BayernWLAN-Einsatzkoffer mit der Firma FTS Hennig aus Großenhain bei Dresden, berichtet das Finanzministerium. Er sei stoß-, staub- und wassergeschützt und könne dank der eingebauten Akkus bis zu fünf Stunden lang autark betrieben werden. Kommunen und staatliche Einrichtungen können ihn ab sofort vor allem für den Bereich der Feuerwehren und anderer Rettungs- und Einsatzdienste über das BayernWLAN-Zentrum abrufen oder ausleihen. Der Freistaat unterstütze die Kommunen bei der Einrichtung des BayernWLAN für örtliche und regionale Projekte mit jeweils bis zu 10.000 Euro.
Der erste Einsatzkoffer sei an die Stadt Straubing übergeben worden. (ve)

https://www.stmfh.bayern.de

Stichwörter: Breitband, Bayern, WLAN



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