Göttingen:
Sensoren messen Wasserpegel


[20.9.2022] Ob es zu Hochwasser entlang der Flüthe kommt, will die Stadt Göttingen künftig in Echtzeit erfahren. Entlang des Flusses werden deshalb Sensoren installiert, die den Pegelstand messen und diese Daten per LoRaWAN übermitteln.

Die aktuellen Pegelstände der Flüthe will die Stadt Göttingen künftig in Echtzeit verfolgen können. Wie die niedersächsische Kommune mitteilt, werden zu diesem Zweck batteriebetriebene Sensoren entlang des Flusses installiert. Sie messen unter anderem den Wasserstand und übermitteln diese Daten über das Long Range Wide Area Network (LoRaWAN) der Stadtwerke. Sollte es wegen Überschwemmungen zu einer Straßensperrung kommen, werde dies dann über das neue Verkehrsleitsystem der Stadt digital sichtbar gemacht. Insbesondere der Sandweg – eine wichtige Verbindungsstraße in Göttingen – ist regelmäßig von solchen Überflutungen betroffen.
„Ob der Sandweg noch frei ist oder nicht, ist vor allem in den sozialen Medien ein häufiges Thema“, erklärt Annika Henze-Sakowsky, Projektleiterin Smart City bei der Stadt Göttingen. „Wir haben das direkt als Projekttitel aufgegriffen und wollen mit unseren Daten zukünftig die nötigen Informationen dazu liefern. Wir werden mit der öffentlichen Plattform in den nächsten Wochen online gehen, beginnen aber bereits jetzt damit, die notwendigen Daten zu sammeln.“ Das Vorhaben „Ist der Sandweg noch frei?“ ist ein Kooperationsprojekt der Stadt Göttingen und GWG Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung Göttingen. Fragen und Anregungen nimmt die Stadt per E-Mail entgegen. (ve)

https://goettingen.digital
https://www.gwg-online.de

Stichwörter: Smart City, Göttingen, LoRaWAN



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