Köln:
Drehanträge digital stellen


[25.6.2024] Ein einheitlicher, digitaler Drehantrag soll in Köln künftig die Grundlage für eine transparente und schnellere Vergabe von Drehgenehmigungen innerhalb der Stadtverwaltung bilden. Das Besondere: Der Antrag entstand in enger Abstimmung mit Filmschaffenden und der Verwaltung.

Das Einholen von Drehgenehmigungen wird in Köln digital – und damit einfacher für alle Beteiligten. Im Juni 2024 wird der erste einheitliche digitale Drehantrag für die Stadt Köln online gestellt. Durch die Standardisierung der Antragsform soll in Zukunft eine effektivere Bearbeitung möglich sein – auf Produktions- wie auch auf Verwaltungsseite. Damit hat die Stadt Köln, in ihren eigenen Worten, einen weiteren Schritt auf ihrem Weg zu einer drehfreundlicheren Stadt erreicht.
Der Umsetzung des Antrags gingen Gespräche mit lokalen Branchenvertretern und internationalen Filmcommissions sowie eine enge Abstimmung mit verschiedenen Partnern und Ämtern voraus. Dabei wurden die Idee des einheitlichen Drehantrags entwickelt sowie Arbeitsabläufe und Informationsbedarfe ermittelt. Die Vereinheitlichung des Antrags bringe eine erhebliche Erleichterung für die Arbeit der Filmschaffenden und der Stadtverwaltung, so die Stadt. Außerdem soll es durch die Vereinheitlichung und Digitalisierung des Antragsverfahrens erstmals möglich sein, einen umfassenden Überblick über die Anzahl und Art der gestellten Drehanträge im Kölner Stadtgebiet zu bekommen. Aus diesen Daten lassen sich in Zukunft weitere Schlüsse ziehen und Projekte entwickeln. Der digitale Drehantrag ist auf der neuen Internet-Präsenz des Servicebüros Film und Fernsehen verfügbar. (sib)

Zum digitalen Drehantrag (Deep Link)

Stichwörter: Panorama, Köln, Drehantrag

Bildquelle: Eric Weber/Unsplash

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