E-Government:
Mit Standards den Standort stärken


[8.11.2006] Standardisierung und Interoperabilität im Bereich E-Government stärken den Standort und nutzen den Kunden, so das Fazit eines Fachkongresses, den BMWi und Initiative D21 Anfang November veranstalteten. Die Ideen aus MEDIA@Komm-Transfer sollen vom Innovators Club fortgeführt werden.

Fazit des Kongresses "Mit E-Government gemeinsam den Standort Deutschland stärken", den das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) und die Initiative D21 veranstalteten: Interoperabilität ist die zentrale Voraussetzung, um E-Government in Deutschland erfolgreich zu gestalten. Nur wenn die IT-Systeme der öffentlichen Verwaltung künftig durch Standards untereinander und mit den Anwendungen ihrer Kunden medienbruchfrei zusammenarbeiten, kann eine moderne Verwaltung entstehen sowie ein wettbewerbsfähiger und international renommierter Markt für E-Government. "Wir brauchen so viele Standards wie nötig, um Interoperabilität zu sichern und so viel Markt und Wettbewerb konkurrierender Technologien und Angebote wie möglich, um Innovation und Effizienz im E-Government zu fördern", sagt der D21-Projektleiter Norman Heydenreich. Laut einer Pressemitteilung von D21 wurden durch die E-Government-Initiative MEDIA@Komm-Transfer des BMWi in der Vergangenheit zahlreiche Projekte zur Standardisierung angestoßen. Der Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, Walther Otremba, sagte, für die weitere E-Government-Entwicklung sei die Zeit der Insellösungen vorbei. Im nächsten Schritt müsse die einheitliche Gestaltung von E-Government als Hauptinstrument der Modernisierung von Verwaltung und Wirtschaft erreicht werden. "Es freut mich, dass vieles, was im Rahmen von MEDIA@Komm-Transfer technologiepolitisch angestoßen wurde, nun von den Kommunen in eigener Regie weitergeführt wird und in aktuelle Vorhaben zum Bürokratieabbau und zur Verwaltungsmodernisierung einfließt", so Otremba. Der Innovators Club, der durch den Deutschen Städte- und Gemeindebund initiiert wurde, soll künftig die Ideen von MEDIA@Komm-Transfer fortführen. (rt)

http://www.initiatived21.de
http://www.mediakomm-transfer.de
http://www.innovators-club.de

Stichwörter: Veranstaltung, MEDIA@Komm-Transfer, Initiative D21, BMWi



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