Rastede:
Papierloses Rathaus


[13.2.2013] Eine papierlose Verwaltung strebt die niedersächsische Gemeinde Rastede an. In einem ersten Schritt werden die Dokumente im Geschäftsbereich Haushalt und Finanzen elektronisch archiviert. Zum Einsatz kommt das Dokumenten-Management-System Saperion.

Die Gemeinde Rastede hat sich für die verwaltungsweite Einführung der DMS-Lösung Saperion entschieden. Im ersten Schritt werden im Geschäftsbereich Haushalt und Finanzen ein Großteil der aktuell anfallenden Dokumente elektronisch archiviert. Darüber hinaus realisiert die Gemeinde eine digitale Aktenverwaltung im Bereich Steuern auf Basis von Saperion. Die Lösung wurde von der Firma WMD in Zusammenarbeit mit dem Zweckverband Kommunale Datenverarbeitung Oldenburg (KDO) implementiert. Ziel des DMS-Einsatzes ist es, eine papierlose Verwaltung zu erreichen. Dazu wurde zunächst eine revisionssichere Archivierung aller Kassenanordnungen und -belege im Bereich des Finanzwesens realisiert und anschließend im Bereich Steuern die digitale Aktenverwaltung eingeführt - und zwar sowohl für neu anzulegende Steuerakten wie auch für die bereits vorhandenen Bestandsakten. Dies umfasst in den Bereichen Finanzwesen/Kasse und Steuern ein Belegvolumen von rund 80.000 Dokumenten pro Jahr sowie rund 12.000 Bestandsakten mit etwa 220.000 Blatt Papier. Saperion wurde in dem Projekt an UVN FIN, das Finanz- und Kassenverfahren der KDO sowie an MS Office 2003 angebunden. Im Jahr 2009 wird die KDO bei der Gemeinde Rastede in Folge der Umstellung von der Kameralistik auf die Doppik SAP einführen. Das SAP-System wird dann an Saperion angeschlossen werden. (hi)

www.rastede.de
www.saperion.de
www.kdo.de

Stichwörter: WMD, Kommunale Datenverarbeitung Oldenburg (KDO), Rastede, Saperion, Dokumenten-Management, DMS, E-Akte, KDO



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