Mecklenburg-Vorpommern:
Einheitliche Geodatenbank


[25.9.2009] Mit rund 1,7 Millionen Euro aus dem EFRE-Fonds der EU wird der Aufbau einer landesweiten Geodatenbank in Mecklenburg-Vorpommern gefördert. Die Umsetzung wird im Rahmen kommunaler Partnerschaften von den Städten und Kreisen des Landes verantwortet.

In Mecklenburg-Vorpommern sollen kommunale Geo-Informationen künftig über ein landeseinheitliches Online-Portal zur Verfügung stehen. Zur Umsetzung der Geodatenbank haben sich die Kreise und kreisfreien Städte des Landes unter Federführung des Kreises Nordvorpommern in sieben kommunalen Partnerschaften organisiert. Unterstützt werden diese vom Innenministerium Mecklenburg-Vorpommern. Die Kommunen wollen etwa 560.000 Euro Eigenmittel in das Projekt investieren. Nach Angaben des Innenministeriums wird die Erstellung der flächendeckenden Online-Datenbank aller Vermessungs- und Katasterämter in Mecklenburg-Vorpommern zudem mit knapp 1,7 Millionen Euro aus dem EFRE-Fonds der Europäischen Union gefördert. Zu den raumbezogenen Daten, welche künftig auf dem gemeinsamen Portal zur Verfügung gestellt werden sollen, zählen unter anderem Angaben zu Gebäudehöhen und -tiefen, Bodenbeschaffenheiten, Straßenbreiten und Flurstücksgrößen sowie Flächennutzungspläne. „Dies erleichtert vor allem die Planung von Bauvorhaben und trägt gleichzeitig dazu bei, behördliche Genehmigungsprozesse zu beschleunigen und Investitionen zeitnah umzusetzen“, erklärte Innenminister Lorenz Caffier. Organisatorisch und technisch soll das Projekt bis Ende 2013 umgesetzt werden. (bs)

http://www.regierung-mv.de
http://www.lk-nvp.de

Stichwörter: Geodaten, Mecklenburg-Vorpommern, Lorenz Caffier



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