Samstag, 24. Oktober 2026

IT-Planungsrat/NormenkontrollratGemeinsam für Bürokratieabbau

[05.09.2013] Der IT-Planungsrat und der Normenkontrollrat wollen künftig enger zusammenarbeiten. Ziel ist es, den Abbau von Bürokratie durch E-Government voranzutreiben.
IT-Planungsrat und Normenkontrollrat vereinbaren enge Zusammenarbeit beim Bürokratieabbau durch E-Government.

IT-Planungsrat und Normenkontrollrat vereinbaren enge Zusammenarbeit beim Bürokratieabbau durch E-Government.

(Bildquelle: BMI)

Normenkontrollrat (NKR) und IT-Planungsrat werden sich in Zukunft gemeinsam für die elektronische Kommunikation mit und innerhalb der Verwaltung stark machen. Wie die beiden Gremien mitteilen, ist es Ziel der Zusammenarbeit, durch E-Government unnötige Bürokratie und damit Kostenbelastungen für Bürger, Wirtschaft und Verwaltung spürbar abzubauen. „Bereits bei der Erarbeitung neuer Gesetze müssen elektronische Lösungen mitgedacht werden“, erklärte der Vorsitzende des Normenkontrollrats, Johannes Ludewig. „Deshalb haben IT-Planungsrat und NKR einen Prüfleitfaden erarbeitet, den die Ministerien nun nutzen sollten.“ Staatssekretär Wilfried Bernhardt, IT-Beauftragter des Freistaats Sachsen und Mit-Initiator der Kooperation, ergänzte: „Der Prüfleitfaden hilft, rechtliche Hindernisse, komplizierte Verwaltungsabläufe und doppelte Datenabfragen schon im Ansatz zu erkennen und gegenzusteuern. Die Potenziale des E-Government können so noch stärker für den Bürokratieabbau und die Serviceverbesserung der Verwaltung genutzt werden.“ Ein weiterer Schwerpunkt der Zusammenarbeit sei es, die Umsetzung des am 1. August dieses Jahres in Kraft getretenen E-Government-Gesetzes des Bundes zu begleiten, so Bayern-CIO Franz Josef Pschierer, der diesjährige Vorsitzende des IT-Planungsrats. „Wenn wir die Potenziale des E-Government-Gesetzes konsequent nutzen, sparen wir Geld und Bürokratie. Für die Bürgerinnen und Bürger sowie für die Wirtschaft entfällt der Gang zum Amt und ihre Vorgänge werden schneller bearbeitet“, so die IT-Beauftragte der Bundesregierung, Staatssekretärin Cornelia Rogall-Grothe abschließend.





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