SaarbrückenMeldoo in der Zwischenbilanz
Seit April 2025 können Bürgerinnen und Bürger Hinweise zu Mängeln im Stadtgebiet von Saarbrücken der Verwaltung per Mängelmelder Meldoo mitteilen (wir berichteten). Seitdem wurden nach Angaben der saarländischen Landeshauptstadt über Meldoo rund 22.400 Hinweise erfasst. Davon konnten bereits rund 21.400 Meldungen bearbeitet und abgeschlossen werden. Damit liege die aktuelle Bearbeitungsquote bei rund 95,5 Prozent (Stand: 1. April 2026). Im Durchschnitt gehen monatlich rund 1.865 Meldungen über Meldoo bei der Stadt ein.
Ausgezeichneter Mängelmelder
Für den erfolgreichen Einsatz des Mängelmelders wurde die Stadt Saarbrücken im Rahmen der KommDIGITALE mit dem DIGITAL-Award 2026 ausgezeichnet (wir berichteten). Die Ehrung unterstreicht nach Angaben der Stadt die Bedeutung von Meldoo als modernes Werkzeug für eine schnelle und transparente Bearbeitung von Bürgerhinweisen.
Oberbürgermeister Uwe Conradt kommentiert: „Mit Meldoo stärken wir die Effektivität der Verwaltung in den Bereichen Sauberkeit und Funktionsfähigkeit der öffentlichen Infrastruktur. Die Mängelmelder-App schafft eine direkte Verbindung zwischen Stadtverwaltung sowie Bürgerinnen und Bürgern. Eingehende Hinweise können innerhalb der Verwaltung effizient weitergeleitet und bearbeitet werden. Zudem besteht bei Unklarheiten die Möglichkeit der Kommunikation. Insgesamt gewinnen wir wertvolle Einblicke darüber, welche Themen in welchen Stadtteilen besonders relevant sind, sodass wir gezielt Lösungen entwickeln und Mängel rasch beheben können. Die Auszeichnung mit dem Digital Award bestätigt unseren Weg hin zu mehr Bürgerfreundlichkeit und einer modernen Verwaltung.“
Nutzung von Meldoo
Mängel wie Wildwuchs, Verschmutzungen oder Straßenschäden können per Smartphone, Tablet oder Computer gemeldet werden. Dafür stehen drei Möglichkeiten zur Verfügung: die Meldoo-App, die Saarbrücken-App sowie ein Online-Formular auf der Internetseite der Stadt Saarbrücken. Alle Apps sind kostenlos in den gängigen App-Stores erhältlich.
Nutzerinnen und Nutzer können ihre Meldung einer von zehn Oberkategorien mit rund 50 Unterkategorien zuordnen und bis zu vier Fotos hinzufügen, so die Landeshauptstadt. Zudem werde der Standort des Mangels angegeben. Optional können weitere Hinweise in einem Textfeld ergänzt werden.
Nach dem Absenden wird die Meldung automatisch an die zuständige Stelle weitergeleitet, heißt es in der Pressemitteilung der Stadt. Zudem wird die meldende Person über den Bearbeitungsstand informiert – von der Eingangsbestätigung über den Beginn der Bearbeitung bis zur Erledigung. Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter könnten bei Bedarf Rückfragen stellen, sofern die Nutzerin oder der Nutzer entsprechende Kontaktdaten hinterlegt und der Kontaktaufnahme zugestimmt hat.
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