Samstag, 14. Februar 2026

Disy InformationssystemeCadenza in neuer Version

[26.09.2017] In neuer Version steht die GIS- und Reporting-Plattform Cadenza von Disy Informationssysteme zur Verfügung. Darin sind nicht nur Sach- und Geodaten noch enger miteinander verzahnt. Auch die flexible Ad-hoc-Datenanalyse, das dynamische Fotobrowsen oder neue Flexibilitäten bei der Erstellung von Druckberichten optimieren das Arbeiten mit der Lösung.
Das dynamische Fotobrowsen ist nur eine der Neuerungen der aktualisierten Version der GIS- und Reporting-Plattform Cadenza von Disy Informationssysteme.

Das dynamische Fotobrowsen ist nur eine der Neuerungen der aktualisierten Version der GIS- und Reporting-Plattform Cadenza von Disy Informationssysteme.

(Bildquelle: Disy Informationssysteme GmbH)

Eine neue Version der GIS- und Reporting-Plattform Cadenza hat jetzt Disy Informationssysteme veröffentlicht. Wie das Unternehmen berichtet, sind die beiden Datenwelten von Sach- und Geodaten darin noch enger miteinander vereint. Als Highlights der neuen Version nennt der Anbieter die flexible Ad-hoc-Analyse von Daten aller Art, das dynamische Fotobrowsen sowie eine neue Flexibilität bei der Erstellung von Druckberichten. „Mit Cadenza 2017 erweitern wir die Möglichkeit erneut, Daten flexibel zusammenzuführen und auszuwerten“, sagt Disy-Geschäftsführer Claus Hofmann. „Das Hauptaugenmerk liegt auf der noch engeren Verzahnung von Datenanalytik, Visualisierung und Reporting mit klarem GIS-Fokus, sodass unsere Kunden bessere Entscheidungen auf der Grundlage von Sach- und Geodaten treffen können.“ Die enge Verzahnung von Sach- und Geodaten wird laut dem Unternehmen beispielsweise bei der Datenanalyse deutlich. Ad hoc lassen sich demnach räumliche Daten im Zusammenspiel mit sachdatenbezogenen Filtern analysieren. Ein Analyse-Einstieg lasse sich von Kartenseite oder über die Tabellensicht wählen. Beliebig könne zwischen der Geodaten- und der Sachdatenwelt gewechselt werden und das stets unter Beibehaltung der gewählten Filterbelegung. Zudem könne der Nutzer jederzeit weiter filtern oder aber mit nur einzelnen Ergebnissen weiterarbeiten. Cadenza liefere sofort die aktualisierten Ergebnisse in der gewählten Ansicht.

Erweiterte Darstellung

In der neuen Cadenza-Version ermöglicht es die dynamische Fotodarstellung, Bilder als Miniaturansicht direkt in der Karte einzublenden. Der Nutzer kann in der Karte browsen und sich den Bildbestand anzeigen lassen. Sobald die Karte verschoben wird, werden automatisch die zum nächsten Objekt gehörigen Bilder eingeblendet. Liegen sehr viele Fotos für einen Ort vor, fasst Cadenza diese laut Disy Informationssysteme zusammen. Wenn der Nutzer in die Karte hineinzoomt, lösen sich die Gruppierungen auf und die Einzelbilder werden sichtbar.
Damit Karten, Daten und Auswertungen richtig zur Geltung kommen, bietet Cadenza mit der neuen Version außerdem zwei Möglichkeiten, um Berichte zu erstellen. Dies sei zum einen der leichtgewichtige, integrierte Cadenza Report Designer und zum anderen die neu geschaffene Anbindung an TIBCO Jaspersoft Studio. Während sich im Report Designer laut Disy auch Reporting-Laien schnell zurechtfinden, steht mit der neu geschaffenen Anbindung darüber hinaus ein mächtiges Reporting-Framework für Profis zur Verfügung. Über eine grafische Benutzeroberfläche werde die Erstellung komplexer Druckberichte in Kombination mit Cadenza-Ansichten ermöglicht. Dadurch lassen sich nicht nur beliebige Berichts-Layouts gestalten, sondern auch komplexe zusammenfassende und verschachtelte Berichte erstellen. Das Zusammenspiel werde durch einen direkten Im- und Exportdialog von Cadenza unterstützt und beschreite dabei ohne Einsatz eines Plug-ins einen neuen Weg. Wie Disy weiter berichtet, wurde in der neuen Cadenza-Version außerdem das Set an Auswertungs- und Darstellungsmöglichkeiten noch einmal erweitert – so etwa die Darstellung der Datenanfragen um neue dynamische Diagramme in Cadenza Web. Auch haben das Punkt- oder Flächendiagramm Einzug in die neue Version erhalten.





Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Geodaten-Management
Screenshot Digitaler Zwilling Haar

Haar: 3D-Stadtmodell wird erweitert

[11.02.2026] Beim Ausbau ihres 3D-Stadtmodells wird die bayerische Stadt Haar von GIS-Anbieter RIWA unterstützt. Für dieses Jahr sind zahlreiche Ergänzungen geplant. mehr...

3D-Stadtmodell der Stadt Weinheim

Weinheim: Interaktives 3D-Stadtmodell

[10.02.2026] Die Stadt Weinheim hat ein 3D-Stadtmodell in ihr Geoportal integriert und lässt sich damit digital jetzt aus neuen Perspektiven erleben. mehr...

Screenshot des Calwer GIS-Portals.

Kreis Calw: Neues Geoportal mit Terratwin

[29.01.2026] Um komplexe Daten transparent und einfach zugänglich zu machen, hat das Landratsamt Calw sein Geo-Informationssystem (GIS) auf die Plattform Terratwin umgestellt. Die Lösung des gleichnamigen Anbieters ist auf allen Endgeräten und somit auch mobil nutzbar. mehr...

Screenshot des Wiesbadener Baustellenmelders.

Wiesbaden: Digitaler Zwilling mit Baustellenüberblick

[13.01.2026] Wiesbaden hat den Digitalen Zwilling der Stadt um den Baustellenmelder ergänzt. Somit erhalten die Bürgerinnen und Bürger wichtige Informationen rund um aktuelle und geplante Baustellen über eine zentrale Plattform. mehr...

Braunschweig, städtischer Platz mit historischen Bauten aus der Froschperspektive

Braunschweig: Warum heißt die Straße so?

[12.01.2026] Das Geoportal der Stadt Braunschweig bietet einen neuen Service. Neben Daten zu Schulradwegen, Starkregenfolgen, Stadtbäumen und weiteren Themen liefert es nun Hintergründe zu Straßennamen. Per QR-Code am Straßenschild sollen diese in Zukunft auch direkt vor Ort abrufbar sein. mehr...

3D-Modell zeigt Darmstadt aus der Vogelperspektive.

Darmstadt 3D: Grundgerüst für Urbanen Zwilling

[16.12.2025] Von Darmstadt gibt es jetzt ein maßstabsgetreues dreidimensionales Modell mit hoher Detailtiefe. In der browserbasierten Anwendung lassen sich beispielsweise Entfernungen und Flächen messen, Schattenwürfe simulieren oder Sichtbarkeiten analysieren. Perspektivisch bildet sie das Grundgerüst für einen Urbanen Digitalen Zwilling. mehr...

Screenshot vom Digitalen Zwilling der Stadt Karlsruhe.

Karlsruhe: Digitaler Klimazwilling

[02.12.2025] In Karlsruhe soll die Klimafolgenanpassung messbar, vorausschauend und smart gestaltet werden. Mit diesem Ziel baut die Stadt im Projekt Sensor City einen Digitalen Klimazwilling auf, der Geodaten und die Messwerte von Internet-of-Things-Sensoren nutzt.  mehr...

Drohnenvermessung des Ruderatshofener Gemeindegebiets Apfeltrang.

Ruderatshofen: Drohnenvermessung für Hochwasserschutz

[27.11.2025] Ruderatshofen will besser auf Starkregenereignisse und Überflutungen vorbereitet sein. Damit geeignete Schutzmaßnahmen erkannt werden können, hat GIS-Anbieter RIWA ein 3D-Geländemodell vom Gemeindegebiet und den umliegenden Flächen erstellt. Dank Drohnentechnologie konnten 19 Hektar Land innerhalb eines Tages erfasst werden. mehr...

Blick in den vollen Konferenzsaal der Esri Konferenz 2024

Esri Konferenz 2025: GIS eröffnen neue Perspektiven

[21.11.2025] Dass Geo-Informationssysteme die Schlüsseltechnologie für eine nachhaltige Zukunft sind, soll auf der diesjährigen Esri Konferenz (26. bis 27. November 2025, Bonn) in über 100 Fachvorträgen, Live-Demos und Tech-Sessions demonstriert werden. Im Fokus stehen neueste Entwicklungen in den Bereichen Digitalisierung, GeoAI, Digital Twins, Earth Intelligence und Enterprise IT. mehr...

Reinhard Kofler ist Geschäftsführer der RIWA GmbH, das Bild zeigt ihn auf dem Messestand des Unternehmens auf der Kommunale in Nürnberg.
interview

Interview: Das Gold der Kommunen

[12.11.2025] Das Unternehmen RIWA, Spezialist für Geoinformationen, war auf der Messe Kommunale mit dem neuen Slogan „Daten gestalten Zukunft“ vertreten. Im Gespräch mit Kommune21 erklärte Geschäftsführer Reinhard Kofler, warum Daten das wichtigste Gut der Kommunen sind und wie aus ihnen konkrete Mehrwerte entstehen. mehr...

Screenshot der Startseite des DigiTal Zwilling Wuppertal.

Wuppertal: Startschuss für DigiTal Zwilling

[28.10.2025] Die erste Ausbaustufe des DigiTal Zwilling Wuppertal ist online. Er umfasst unter anderem ein neues Geoportal, mit dem sich Daten im 3D-Raum visualisieren lassen und hilft dabei, Maßnahmen der Stadtplanung nachhaltiger umzusetzen und Zukunftsszenarien zu vergleichen. mehr...

Intergeo: Lösungen für eine Branche im Wandel

[07.10.2025] Heute startet in Frankfurt die Intergeo 2025 – das weltweit führende Event für Geodäsie, Geo-Information und Landmanagement. Im Mittelpunkt stehen Künstliche Intelligenz, Digitale Zwillinge und Reality Capturing als Zukunftstreiber einer Branche im Wandel. mehr...

Auf einer Stadtkarte von Konstanz werden die Temperaturen mit unterschiedlichen Farben dargestellt.
bericht

Geodatenmanagement: Mit Daten klimaresilient werden

[17.09.2025] In vielen deutschen Städten ist die sommerliche Hitzebelastung aufgrund des Klimawandels merklich angestiegen. Die Stadtplanung ist gefordert, Antworten darauf zu finden und gezielte Klimaanpassungsmaßnahmen zu ergreifen. Dabei können Geodaten helfen. mehr...

Stadtansicht Hanau

BürgerGIS: Wie Maps, aber für Hanau

[02.09.2025] In Hanau ist das neue digitale Geoportal BürgerGIS online gegangen. Es bietet der Öffentlichkeit zahlreiche interaktive Funktionen für individuelle Auswertungen und ist auch die Basis für künftige Bürgerbeteiligungen. mehr...

Screenshot eines Digitalen Zwillings dargestellt in der Software HAL-Plan.
bericht

Magdeburg: Modell für Sachsen-Anhalt

[29.08.2025] Ein Digitaler Zwilling soll Magdeburgs Stadtplanung effizient und nachhaltig gestalten. Die Landeshauptstadt setzt dafür eine cloudbasierte Software ein, welche die Stadt Halle (Saale) entwickelt hat. Damit leisten beide Kommunen Pionierarbeit für Sachsen-Anhalt. mehr...