ANGA COMLösungen finden

Im Mai findet in Köln die Kongressmesse ANGA COM statt.
(Bildquelle: ANGA Services GmbH)
Das Programm von Europas führender Kongressmesse für Breitband, Medien und Konnektivität ANGA COM (19. bis 21 Mai, Köln) wird auch in diesem Jahr Diskussionsrunden und Präsentationen zu allen aktuellen Themen der Breitband- und Medienbranche bieten. Dazu zählen die Kupfer-Glas-Migration, Vermarktung und Take-up-Rates, Wholesale, Streaming, Content, Werbemärkte, Wettbewerb mit den BigTechs, Open Access, Inhausnetze, Konsolidierung, Kooperationen, Finanzierung, Künstliche Intelligenz, Digital Networks Act, digitale Souveränität und Rechenzentren.
Eröffnet wird die Kongressmesse durch eine Keynote von Karsten Wildberger, Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung. Wildberger ist anschließend auch beim Gigabitgipfel vertreten. Dort diskutiert er mit Santiago Argelich Hesse, CEO von o2 Telefónica Deutschland, Marcel de Groot, CEO von Vodafone Deutschland, Timo von Lepel, Geschäftsführer von NetCologne, und Andreas Pfisterer, CEO von Deutsche Glasfaser.
Intelligent Connectivity Park
Eine Neuerung der diesjährigen ANGA COM ist der Intelligent Connectivity Park im Zentralbereich der Halle 7. Dieser Bereich bietet spezialisierte, komprimierte Themen-Cluster für Künstliche Intelligenz, Cloud-Lösungen, Rechenzentren und Resilienz. Er ist insbesondere auf Austausch und Networking ausgerichtet. Unternehmen aus den Bereichen digitale Infrastruktur und intelligente Softwarelösungen können dort ihre Produkte und Konzepte mit regulären Messeständen oder mit den neuen Intelligent Connectivity Stations direkt an der Innovation Stage präsentieren. Die kompakten Stations ermöglichen einen wirkungsvollen Messeauftritt mit minimalem Organisationsaufwand. Auf der Innovation Stage finden für alle Messebesucherinnen und -besucher zugängliche Live-Use-Cases und Deep-Dive-Sessions mit kurzen, prägnanten Panels und Präsentationen statt. Als neuer Medienpartner der ANGA COM wird das Test-Magazin connect im Kongressprogramm und auf der Innovation Stage mit Panels aktiv sein.
An dem neuen Intelligent Connectivity Park sind in diesem Jahr erstmals auch die Präsenzen der Partnerorganisationen und Institutionen versammelt. Dazu zählen das Gigabitbüro des Bundes mit den Bundesländern, die Gigabitförderung des Bundesministeriums für Digitalisierung und Staatsmodernisierung, das Broadband Forum, die Deutsche TV-Plattform, der VATM und der ZVEI. Abgerundet wird der neue Networking-Hotspot durch das ANGA COM Business Center für Geschäftstermine direkt in der Messehalle. Damit wird den Besuchern das Pendeln zwischen den Messeständen, dem Programm auf der Bühne und parallelen Terminen erleichtert.
Begehbare Räume
Mit dem ANGA COM Musterhaus Netzebene 4 bietet die Messe außerdem eine neue Sonderfläche im zentralen Foyer. Hier wird das Thema Inhausvernetzung in kompakter Form als Raum begehbar. Die Modernisierung der gebäudeinternen Netze entwickelt sich immer mehr zur Schlüsselfrage für einen erfolgreichen Glasfaserausbau bis in die einzelnen Wohnungen (Fibre to the Home; FTTH). Allein in Mehrfamilienhäusern stehen in Deutschland noch über 20 Millionen Wohnungen zum gebäudeinternen Netz-Upgrade an. Wie das konkret technisch, administrativ und zugleich effizient funktionieren kann, ist bislang unklar. Diese Lücke soll auf der ANGA COM gemeinsam mit den Ausstellern geschlossen werden. Zur Besucherzielgruppe zählen Netzbetreiber, Wohnungswirtschaft, Dienstleister und Installateure ebenso wie Politik, Regulierung und Medien. Sie alle können sich einen komprimierten, praxisnahen Überblick über die neuesten Innovationen für die Netzebene 4 verschaffen. Ergänzend zu dem Musterhaus wird es auf der ANGA COM Innovation Stage in Halle 7 Vorträge und Präsentationen zu den smartesten Inhauslösungen geben.
Kapitän der runden Tische
Ein weiteres Messeformat sind die ANGA COM Round Tables. Im Verlauf von jeweils 30-minütigen Sessions sollen sie einen tiefergehenden Austausch in kleineren Gruppen von 10 bis 20 Personen ermöglichen. Moderiert werden die Diskussionsrunden von sogenannten Table Captains. Ziel ist es, den direkten Dialog zu fördern und praxisnahe Lösungen für die Herausforderungen in den Bereichen Telekommunikation und Medien zu erarbeiten. Das Programm der Round Tables wird im April erscheinen; Kongressteilnehmer haben dann die Möglichkeit, sich separat für die Diskussionsrunden anzumelden.
Am dritten Messetag findet auf der ANGA COM der „Thementag Stadtwerke und Kommunen“ statt. Das Kongressprogram ist an diesem Tag komplett kostenfrei. Er beginnt mit dem neuen Stadtwerkegipfel, auf dem führende Stadtnetzbetreiber die besonderen Chancen und Herausforderungen des Glasfaserausbaus für Stadtwerke praxisnah diskutieren. Es folgen Kongresspanels zu Themen, die für Stadtwerke und Kommunen aktuell besonders relevant sind, wie beispielsweise Resilienz und Rechenzentren, digitale Souveränität, Breitbandförderung und das Onlinezugangsgesetz.
Fact Sheet mit Statements
Für die beiden Messehallen liegen bereits Buchungen von mehr als 400 Ausstellern vor. Zuletzt haben an der ANGA COM über 500 Aussteller aus 42 Ländern und 22.000 Besucher aus mehr als 80 Ländern teilgenommen. Die Ausstellerliste und die Hallenpläne sowie Informationen zur Standbuchung, Sponsoring und Werbung sind auf der Veranstaltungsseite online einsehbar. Dort steht auch das ANGA COM Fact Sheet mit zahlreichen Statements führender Vertreterinnen und Vertreter der Glasfaser-, Breitband- und Medienbranche sowie eine Vielzahl von Videos und Fotos zur Verfügung.
Die Anmeldung für Kongress- und Messebesucher erfolgt ebenfalls über die Webseite. Tickets für die Ausstellung sind für 25 Euro erhältlich, die Teilnahme am Kongressprogramm ist ab 140 Euro möglich. Aufgrund des großen Erfolgs des Kongresstickets für Young Professionals (Personen unter 30 Jahren) ist diese Ticketkategorie auch für die ANGA COM 2026 wieder für nur 40 Euro buchbar. Wie bereits erwähnt, ist der Besuch von Ausstellung und Kongress am dritten Tag kostenfrei. Auch während der ANGA COM sind Anmeldungen nur online möglich; es sind keine Ticketschalter vor Ort verfügbar.
• Dieser Beitrag ist in der Ausgabe Mai 2026 von Kommune21 erschienen. Hier können Sie ein Exemplar bestellen oder die Zeitschrift abonnieren.
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