Montag, 2. November 2026

EssenRoll-out der Terminbuchungssoftware

[09.10.2024] Die Stadt Essen setzt ihren Kurs zur Digitalisierung von Verwaltungsservices fort. Die neue Terminbuchungssoftware wurde im Einwohneramt, den Bürgerämtern, der BürgerServiceStelle sowie in den Bereichen Fahrerlaubnisse und Kfz-Zulassungen eingeführt. Auch das Jobcenter setzt inzwischen auf die effiziente Terminvergabe.
Straßenszene, graurötliche Hausfassade mit großer gläserner Eingangstür, davor ein geparktes Fahrrad. Über der Tür ein großes Schild mit der Aufschrift "Joccenter Essen"

Das JobCenter Süd II in der Essener Friedrichstraße. Hier – und in anderen Bereichen der Verwaltung – ist eine Online-Terminvereinbarung möglich.

(Bildquelle: JobCenter Essen, Heike Schupetta)

Im Jahr 2023 startete die Stadt Essen ihr Vorhaben, eine Software zur Terminverwaltung zu implementieren. Mitte Juli 2024 wurde die neue Technik beim Amt für Soziales und Wohnen eingeführt. Das Einwohneramt hat im Oktober in seinen Abteilungen Bürgerämter, BürgerServiceStelle, Fahrerlaubnisse sowie Kfz-Zulassungen auf die Lösung umgestellt. Anschließend schloss sich das Jobcenter Essen der Gruppe von Fachbereichen an, die es ermöglichen, Termine über eine zentrale Buchungssoftware online zu vereinbaren. Nach der Online-Terminbuchung wird eine E-Mail mit der Bestätigung des Termins versandt. Diese enthält neben den Basisinformationen (Datum, Uhrzeit, Anliegen, Person) auch Hinweise zu den erforderlichen Unterlagen für den Termin. Die Terminbuchung ist über die Website der Stadt möglich.

Check-in strafft Abläufe vor Ort

Vor Ort ist dann ein Check-in notwendig, mit dem die Bürgerinnen und Bürger anzeigen, dass sie eingetroffen sind – erst dann wird eine Wartenummer erstellt. Die genaue Vorgehensweise für den Check-in wird bereits in der Bestätigungsmail erklärt. Die einfachste Methode ist, den Check-in direkt über das Smartphone durch einen Klick auf den entsprechenden Link in der Terminbestätigung vorzunehmen. Die Wartenummer wird unmittelbar auf das Mobiltelefon geschickt. Alternativ besteht die Option, den per E-Mail erhaltenen QR-Code an den neuen Service-Terminals vor Ort zu scannen oder durch Angabe des Geburtsdatums am Service-Terminal einzuchecken. In beiden Fällen druckt das Service-Terminal dann die Wartenummer aus. Durch die Check-in-Funktion werden nur Personen aufgerufen, die sich bereits vor Ort befinden, was einen zeitnahen Service entsprechend der aktuellen Bearbeitungslage sicherstellen soll. Auf diese Weise können die Einwohner und Einwohnerinnen nicht nur online Termine vereinbaren. Das neue Terminmanagement-System reduziert mithilfe der Check-in-Funktion auch die Anzahl von nicht wahrgenommenen oder nicht abgesagten Terminen.

Langfristig ist geplant, die neue Lösung flächendeckend zu implementieren, um die bisherige uneinheitliche und gelegentlich analoge Terminvergabe auf eine einheitliche digitale Form umzustellen. Das System zur Terminverwaltung ist Bestandteil der Digitalstrategie der Stadt Essen, die Anfang 2023 veröffentlicht wurde.





Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Bürgerservice

Hamburg: Neue App informiert über Verkehrsstörungen

[30.10.2026] Mit der neuen App HH!mobil informiert Hamburg über Baustellen, Verkehrsstörungen und Großveranstaltungen. Nutzer können Meldungen nach ihren Interessen auswählen und bei kurzfristigen Beeinträchtigungen auch Push-Nachrichten erhalten. mehr...

Würzburg: Ankommen mit Integreat

[28.10.2026] Integreat ist eine gut etablierte digitale Integrationsplattform für Geflüchtete und Fachkräfte aus dem Ausland. Auch die Stadt Würzburg nutzt nun die Anwendung, um lokale Informationen mehrsprachig bereitzustellen. mehr...

Nürnberg: Gesundheitsamt setzt digitale Impulse

[28.10.2026] Mit dem Abschluss des Projekts DIGiN wurden in Nürnberg wichtige Grundlagen für ein modernes und zukunftsfähiges Gesundheitsamt geschaffen. Unter anderem wurde in den vergangenen drei Jahren eine digitale Terminvergabe mit integriertem Managementsystem eingeführt. mehr...

Autotür mit Beschriftung "Bürgermobil Stadt Essen"

Essen: Wenn das Bürgeramt nach Hause kommt

[26.10.2026] Ein Antrag für ein Ausweisdokument muss nicht am Weg zur Behörde scheitern. Die Stadt Essen besucht stark mobilitätseingeschränkte Menschen zu Hause und in Pflegeeinrichtungen. Dort lassen sich Meldeangelegenheiten und andere Anträge erledigen – ohne zusätzliche Gebühren für den Vor-Ort-Service. mehr...

interview

Interview: In allen Sprachen sprechen

[21.10.2026] In Ämtern treffen Mitarbeitende täglich auf Menschen mit unterschiedlichen Sprachkenntnissen. Das System Cotopat von TA Triumph-Adler soll die Verständigung erleichtern. TA-Produktmanager Daniel Krogmann erläutert die Lösung im Kommune21-Interview. mehr...

Advertorial: Barrierefreie Kommunikation

[19.10.2026] Mit dem Kommunikationssystem Cotopat erweitert TA Triumph-Adler sein Portfolio um eine KI-gestützte Lösung für die barrierefreie Verständigung. Die Technologie übersetzt gesprochene Sprache in Echtzeit und kann insbesondere in Behörden, Bildungseinrichtungen und Krankenhäusern zum Einsatz kommen. mehr...

Foto des Kassel Service Point im Kaufhaus Galeria

Kassel: Service Point wird digital

[16.10.2026] Die Stadt Kassel entwickelt ihren bisherigen Service Point in der Innenstadt zu einem digitalen Informationsangebot weiter. Ab 2027 sollen sich Bürgerinnen und Bürger am neuen Kassel Info Point selbstständig über städtische Dienstleistungen und Online-Services informieren können. mehr...

Blick von unten in eine Baumkrone

Baden-Baden: Baumfällung digital beantragen

[16.10.2026] Bäume stehen unter Schutz und dürfen im Stadtkreis Baden-Baden nicht einfach gefällt werden. Wer einen geschützten Baum aus wichtigem Grund entfernen möchte, muss dies vorher bei der Stadt beantragen. Das geht ab sofort bequem online. mehr...

Blick auf die Aachener Altstadt mit Dom

Aachen: Großprojekt Registermodernisierung gestartet

[08.10.2026] Die Stadt Aachen hat gemeinsam mit dem IT-Dienstleister regio iT die Registermodernisierung auf den Weg gebracht. Eine eigene Projektstruktur soll die Verwaltung auf den Datenaustausch nach dem Once-Only-Prinzip und die Anbindung an die europäische digitale Brieftasche vorbereiten. mehr...

Stilisierte Darstellung eines Chatbots mit Headset, verschwommen im Hintergrund ist eine Frau zu sehen, die den Bot antippt.

BundID: KI-gestützter Bürgerservice bewährt sich

[05.10.2026] Das Bundesdigitalministerium hat den Support für die BundID 2025 neu aufgestellt. Seit einem Jahr beantwortet dort die KI-Lösung EMMA AI Routinefragen und übergibt komplexere Fälle an den Servicedesk von Bechtle. Das soll Beschäftigte entlasten und Wartezeiten verkürzen. mehr...

Mehrere gedruckte Ausgaben des eGovernment Monitor 2026 liegen auf einem Tisch, oberstes Heft ist aufgeschlagen

eGovernment Monitor 2026: Digitale Verwaltung überzeugt bei der Nutzung

[29.09.2026] Wer digitale Verwaltungsangebote nutzt, ist damit überwiegend zufrieden. Dennoch erledigt dem aktuellen eGovernment Monitor zufolge die Hälfte der Befragten Behördenanliegen weiterhin vollständig offline. Die Studie sieht vor allem bei Auffindbarkeit, durchgängiger Digitalisierung und mobiler Nutzbarkeit Handlungsbedarf. mehr...

bericht

Besuchermanagement: Ungewissheiten beseitigen

[25.09.2026] Fortgeschrittene Aufrufsysteme schaffen mehr Transparenz über anfallende Wartezeiten und vermeiden so unnötigen Frust bei den Bürgerinnen und Bürgern. mehr...

Infobanner zu Onlinediensten am Aufzugturm des Rathauses in Rheydt.

Mönchengladbach: Vieles geht online

[25.09.2026] Die Stadt Mönchengladbach macht erneut auf ihre digitalen Verwaltungsangebote aufmerksam. Zahlreiche Anliegen lassen sich bereits über das Serviceportal erledigen. Kostenlose Schulungen sollen Bürgerinnen und Bürger außerdem bei der Nutzung von Online-Ausweisfunktion, AusweisApp und BundID unterstützen. mehr...

Paar auf einem Dünenwanderweg auf der Insel Amrum

Föhr-Amrum: Tourismusabgabe vollständig digital

[23.09.2026] Das Amt Föhr-Amrum hat die Tourismusabgabe vollständig digitalisiert. Rund 5.500 Abgabefälle können künftig medienbruchfrei online bearbeitet werden. Die gemeinsam mit dem Land Schleswig-Holstein und dem Unternehmen Netcompany entwickelte Lösung soll ab 2027 auch anderen Kommunen zur Verfügung stehen. mehr...

Vergrößerte Ansicht von Handy mit Mannheim-Bot

Mannheim: Bot beantwortet Bürgerfragen

[18.09.2026] Die Stadt Mannheim erweitert ihr digitales Informationsangebot um einen Chatbot. Der Mannheim-Bot durchsucht die Inhalte der städtischen Website und soll Bürgerinnen und Bürgern schnell passende Antworten auf konkrete Fragen liefern. mehr...