AKDBWeitere Kommunen können KAI nutzen

Der KI-Assistent KAI der AKDB wird nach erfolgreicher Pilotierung schrittweise weiteren interessierten Kommunen zugänglich gemacht.
(Bildquelle: AKDB)
Die Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern (AKDB) weitet den Einsatz ihres KI-Assistenten KAI aus. Wie der kommunale IT-Dienstleister mitteilt, haben seit Juli 2026 insgesamt 17 Kommunen die Anwendung im Verwaltungsalltag erprobt und mit ihren Rückmeldungen zur Weiterentwicklung beigetragen. Nach Abschluss der Pilotphase werde der KI-Chat nun schrittweise weiteren interessierten Kommunen zugänglich gemacht.
KAI soll Verwaltungsbeschäftigte insbesondere dabei unterstützen, Informationen in Satzungen, Richtlinien und anderen Dokumenten schneller zu finden und auszuwerten. Darüber hinaus kann die Anwendung Entwürfe für Schreiben und Stellungnahmen erstellen, fremdsprachige Dokumente übersetzen und internes Verwaltungswissen erschließen. Damit will die AKDB auch dem drohenden Wissensverlust durch den altersbedingten Personalwechsel in den Verwaltungen begegnen.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt nach Angaben des IT-Dienstleisters auf Datenschutz und Datenhoheit. KAI wird vollständig auf Infrastruktur in Deutschland betrieben. Jede Kommune erhält eine eigene Umgebung, Eingaben werden nicht zum Training der KI-Modelle verwendet. Quellenangaben sollen die Nachvollziehbarkeit der Antworten gewährleisten, während Pseudonymisierungsverfahren sensible Informationen schützen. Die Verantwortung für Entscheidungen verbleibt bei den Verwaltungsbeschäftigten.
Perspektivisch plant die AKDB zudem, KAI in ihre Fachverfahren zu integrieren. Der Assistent soll damit künftig direkt in den Anwendungen zur Verfügung stehen, die Mitarbeitende im Verwaltungsalltag nutzen. Interessierte Kommunen können sich am 11. November im Rahmen eines Webinars über Funktionen, Einsatzmöglichkeiten sowie technische und datenschutzrechtliche Grundlagen informieren.
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