KommDIGITALEPremiere in Bielefeld

KommDIGITALE 2022: 100 Aussteller verteilten sich auf 3.000 Quadratmeter Fläche in der Stadthalle Bielefeld.
(Bildquelle: K21 media GmbH)
Das waren noch Zeiten. Vor über zehn Jahren hatten Vertreter aus Städten, Gemeinden und Landkreisen die Wahl: Die kommunale IT-Fachmesse KOMCOM (später DiKOM) fand dreimal im Jahr im Süden, Norden und Osten Deutschlands statt. Zudem lockten der Public Sector Parc auf der CeBIT und die Fachmesse Moderner Staat die Besucher aus der öffentlichen Verwaltung nach Hannover und Berlin. Die genannten Messen gibt es längst nicht mehr, sie sind aber nicht bei allen in Vergessenheit geraten. Denn eine auf Kommunen zugeschnittene IT-Veranstaltung fehlte nicht nur den Ausstellern, sondern auch den Besuchern, denen die Berliner Events Zukunftskongress Staat & Verwaltung und Smart Country Convention zu wenig kommunal ausgerichtet sind.
Messevakuum gefüllt
Dieses Messevakuum hat nun der Databund gefüllt. Die Mitglieder des Verbands der mittelständischen IT-Dienstleister und Software-Hersteller für den öffentlichen Sektor hatten sich Anfang dieses Jahres mit großer Mehrheit (95 Prozent) dafür ausgesprochen, dass der Databund eine Kongressmesse für das Thema Digitalisierung in der kommunalen Verwaltung veranstaltet. Daraufhin wurde ein sechsköpfiges Organisationsteam tätig und stampfte in kurzer Zeit die KommDIGITALE aus dem Boden. Auch ein Veranstaltungsort war schnell gefunden: die Stadthalle Bielefeld. Die Branche zog mit, schon Ende Mai 2022 waren alle Standflächen ausgebucht. Rund 100 Aussteller verteilten sich auf 3.000 Quadratmeter Fläche.
Vom 15. bis 17. November 2022 fand nun die erste KommDIGITALE statt – und die große Frage war, ob die Kongressmesse auch auf Resonanz bei den Kommunen stoßen würde. Es zeigte sich, dass der Verband nicht falsch lag mit der Einschätzung, dass eine kommunale IT-Fachveranstaltung gebraucht wird. Laut Databund fanden sich schon am ersten Messetag fast 1.600 Besucherinnen und Besucher in der Stadthalle Bielefeld ein. Damit sei gleich zu Beginn die selbstgesteckte Schallmauer von ingesamt 1.500 Interessenten durchbrochen worden. An den folgenden Tagen zählte der Veranstalter nochmals über 1.000 Personen in der Stadthalle.
Weiterbildung auf dem Kongress
Als Zugpferd bezeichnete der Databund den Kongress. Dieser stelle sicher, dass Dienstreisen der Mitarbeitenden in den Kommunalverwaltungen genehmigt werden, auch weil einige Workshops und Vorträge der Weiterbildung dienten. Nach Angaben von Felix Ebner, der den Kongress organisierte, konnten die Besucher zwischen 125 Kongressbeiträgen wählen, die in neun Räumen und auf zwei Bühnen stattfanden. Bei den Ausstellern sorgte der erfolgreiche Kongress allerdings für weniger Begeisterung. Wenn die Besucher in den Vorträgen waren, langweilten sich die Standbesetzungen. Die Kritik daran war in der Messehalle unüberhörbar. Dieses Problem hat jede Kongressmesse, wenn zu wenig so genannte Exhibition Time eingeplant wird. Der Databund will bei kommenden Veranstaltungen darauf achten.
Denn die KommDIGITALE wird künftig alle zwei Jahre stattfinden. Die nächste Kongressmesse findet von 19. bis 21. November 2024 wieder in Bielefeld statt. Den Zweijahres-Rhythmus hat die Databund-Veranstaltung mit der Messe Kommunale in Nürnberg gemeinsam. Databund und die NürnbergMesse haben beschlossen zu kooperieren: Der Bereich Digitalisierung der Verwaltung soll ab 2023 auf der Kommunale ausgebaut werden. Hier bringt sich der Databund ein und organisiert auch in Nürnberg ein Kongressprogramm.
Keine Hotelbetten mehr in Bielefeld
Die Investitionen in die Kongressmesse haben sich gelohnt, sagte Databund-Geschäftsführer Detlef Sander gegenüber Kommune21. Der Databund will mit der KommDIGITALE keinen Profit machen, ein Defizit sei einkalkuliert. Das Minus sei nun aufgrund des Erfolgs sogar kleiner als gedacht. Gelohnt hat sich die KommDIGITALE auch für die Stadt Bielefeld, welche die Veranstaltung über die Wirtschaftsförderung bezuschusst hatte: Während der Kongresstage war in der Stadt kein Hotelzimmer mehr frei.
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