Interkommunale ZusammenarbeitDritte Förderphase für Digitale Dörfer Rheinland-Pfalz

Das Netzwerk Digitale Dörfer RLP will ländlichen Kommunen agiles Handeln im Bereich der Digitalisierung ermöglichen.
(Bildquelle: peopleimages12/123rf.com)
Das Netzwerk Digitale Dörfer RLP wurde im Dezember 2020 vom Innenministerium Rheinland-Pfalz initiiert, um ländliche Kommunen bei der Digitalisierung zu unterstützen. Es fördert den Wissenstransfer, den Austausch zwischen Gemeinden und praxisnahe Lösungen für digitale Herausforderungen. Auch in den Jahren 2025 und 2026 erhält das Netzwerk erneut Landesfördermittel, deren Höhe sich auf 730.000 Euro beläuft. Das teilt das Innenministerium mit. „Die Landesregierung hilft den Kommunen im Netzwerk dabei, sich mit innovativen Ansätzen und enger Kooperation noch besser für die Zukunft aufzustellen. Im Förderzeitraum 2025/2026 geht es vor allem darum, bewährte Erfolgsmodelle verstärkt in die Fläche zu bringen“, so Innenminister Michael Ebling.
Weniger Bürokratie
Das Netzwerk vereint inzwischen landesweit mehr als 60 Kommunen, koordiniert wird es durch die Verbandsgemeinden Betzdorf-Gebhardshain (Landkreis Altenkirchen), Göllheim (Donnersbergkreis) und Otterbach-Otterberg (Landkreis Kaiserslautern). Einer der Schwerpunkte in der Förderphase 2025/2026 soll der enge Austausch mit der Wissenschaft sein – unter anderem um Pilotprojekte zu initiieren, die den Bürokratieabbau voranbringen und Verwaltungsabläufe vereinfachen. Diese Projekte sollen dann als Blaupause für andere Kommunen dienen. Außerdem ist geplant, die Digitalisierungsbeauftragten in den Kommunalverwaltungen zu unterstützen und beispielsweise Empfehlungen für ein gelungenes Onboarding oder auch Fragestellungen rund um Aufgabenzuschnitte oder Stellenbeschreibungen auszusprechen, sagte der Minister.
Interkommunale Zusammenarbeit aktiv stärken
Insgesamt soll die interkommunale Zusammenarbeit innerhalb des Netzwerks auch in Zukunft weiter gestärkt werden, etwa durch den Ausbau der interkommunalen Austauschplattform und die Weiterentwicklung der Projektdatenbank. Zu diesem Zweck organisiert die Transferstelle Netzwerktreffen und thematische Arbeitsgruppen. Außerdem unterstützt die Transferstelle die Mitgliedskommunen dabei, Ansprechpartner zu gewinnen und Allianzen für gemeinsame Projekte zu schaffen. „Wir arbeiten gemeinsam daran, Technologien so zu nutzen, dass sie den Alltag der Menschen bereichern und gleichzeitig unsere ländlichen Regionen als lebendige, zukunftsfähige Orte gestalten. Uns ist es wichtig, gemeinsam Lösungen für reale Probleme unserer Bürgerinnen und Bürger sowie unserer Kolleginnen und Kollegen zu erproben“, sagt der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Betzdorf-Gebhardshain, Joachim Brenner.
Berlin: Digitale Bürgerdienste holen auf
[25.09.2026] Bei der Verwaltungsdigitalisierung in Berlin geht es voran: Mehr als die Hälfte der 100 meistgenutzten Bürgerdienstleistungen ist inzwischen digital verfügbar. Nachholbedarf besteht allerdings bei der tatsächlichen Online-Nutzung und der Medienbruchfreiheit. mehr...
Verwaltungsmonitor 2026: Digitale Transformation im Arbeitsalltag
[24.09.2026] Eine neue bundesweite Befragung richtet den Blick auf die Menschen, die Verwaltungsdigitalisierung erleben und gestalten. Beschäftigte aller Verwaltungsebenen können bis Ende Oktober 2026 online und anonym teilnehmen. Durchgeführt wird die Untersuchung vom Netzwerk NExT und dem Kompetenzzentrum Öffentliche IT. mehr...
Heidelberg: Stadtblatt wird digital
[18.09.2026] Heidelberg stellt die Verteilung seines Stadtblatts neu auf. Statt einer Zustellung an alle Haushalte setzt die Stadt künftig vor allem auf die digitale Ausgabe. mehr...
Gütersloh: Webseite zur Stadtgeschichte in neuem Look
[11.09.2026] Die Stadt Gütersloh hat den Bereich zur Stadtgeschichte auf ihrer Website grundlegend überarbeitet. Inhalte wurden neu geordnet und verknüpft, historische Abbildungen durch hochauflösende Digitalisate ersetzt und weitere Seiten um Bilder, Videos und Links ergänzt. mehr...
Berlin: Klimaanpassung spielerisch erfahren
[11.09.2026] Mit dem Online-Spiel Schwammtastisch soll das Konzept der Schwammstadt für Berlinerinnen und Berliner anschaulich werden. Straßen und Plätze lassen sich digital mit Bäumen, Pflanzstreifen oder Regenwassernutzung umgestalten und deren Wirkung erkunden. mehr...
Studie: Automatisierungspotenzial in Behörden nicht ausgeschöpft
[09.09.2026] Eine Studie von Foundry, UiPath und Materna zeigt deutliche Lücken bei der Digitalisierung deutscher Behörden: Nach Einschätzung der Befragten könnten 49 Prozent der Verwaltungsaufgaben automatisiert werden, tatsächlich sind es erst 23 Prozent. Zudem ist ein Drittel der Leistungen noch komplett offline. mehr...
Ulm: Goldenes Buch ist digital erlebbar
[04.09.2026] Das Goldene Buch der Stadt Ulm können Gäste im Rathaus via Touchbildschirm ab sofort digital durchblättern. mehr...
GEAS-Reform (2): Was jetzt auf die Verwaltung zukommt
[03.09.2026] Neue Verfahren, angepasste IT-Systeme und komplexere Rechtsfragen: Mit der GEAS-Reform wächst der Umsetzungsaufwand für die beteiligten Behörden. Sie müssen europäische und nationale Vorgaben stärker gemeinsam berücksichtigen - und up to date bleiben. mehr...
GEAS-Reform (1): Die rechtlichen Implikationen
[02.09.2026] Die GEAS-Reform regelt wesentliche Bereiche des Asylrechts nun durch unmittelbar geltende EU-Verordnungen. Damit sinken nationale Gestaltungsspielräume, während die Anforderungen an Rechtsanwendung und Verwaltungsvollzug steigen. mehr...
KGSt/Helmut-Schmidt-Universität Hamburg: Agile Arbeitsweisen in Kommunen
[01.09.2026] Die KGSt und die Hamburger Helmut-Schmidt-Universität wollen herausfinden, wie agile Arbeitsweisen in Kommunalverwaltungen eingeführt und etabliert werden. Für eine kurze Umfrage werden noch Personen gesucht, die agiles Arbeiten in ihrer Kommune voranbringen. mehr...
Vitako: Schlaglichter auf kommunale Digitalisierung
[31.08.2026] Mit einer neuen YouTube-Reihe zeigt Vitako Perspektiven aus der öffentlichen IT in kurzen Videos. In den ersten Beiträgen geht es um verlässliche digitale Infrastrukturen, digitale Souveränität und interkommunale Zusammenarbeit. mehr...
digitalSIGNAGE: Digitale Bürgerkommunikation für Rathaus & Co.
[31.08.2026] Digitale Informations- und Anzeigesysteme können das Personal in Kommunen entlasten: Sie erleichtern die Orientierung, organisieren den Besucheraufruf und informieren. Der ISO/IEC 27001 zertifizierte Anbieter digitalSIGNAGE deckt dafür ein breites Produktspektrum ab. mehr...
KGSt: Neues Verwaltungsleitbild
[27.08.2026] Die KGSt hat mit der „Netzwerkkommune“ ein neues Verwaltungsleitbild vorgelegt. Es beschreibt eine Verwaltung, die komplexe Aufgaben gemeinsam mit Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft löst. Die Steuerung solcher Netzwerke muss so angelegt sein, dass Kooperation und Vertrauen möglich werden. mehr...
Peine: Onlinedienste bekannter machen
[27.08.2026] Die Stadt Peine will ihre digitalen Verwaltungsangebote bekannter machen sowie Bürgerinnen und Bürger über deren Vorteile und Nutzungsmöglichkeiten informieren. Dazu begann nun eine langfristig angelegte Kampagne, die Werbeflächen in der Stadt und Social Media bespielt. mehr...
Saarland: Weniger Behördengänge im Trauerfall
[25.08.2026] Ein neuer Online-Dienst ermöglicht Angehörigen und Bestattungsunternehmen, Bestattungen digital anzumelden und Unterlagen hochzuladen. Nach dem Start in St. Wendel steht das Angebot nun auch in Kirkel bereit und allen saarländischen Kommunen zur Nachnutzung offen. mehr...



















