Ko-Pionier-Preis 2026Bewährtes weitergedacht

Zum zweiten Mal wurde in diesem Jahr der Ko-Pionier-Preis an Verwaltungen vergeben, die erfolgreiche Ansätze anderer Kommunen nachgenutzt und weiterentwickelt haben.
(Bildquelle: Re:Form)
Für eine erfolgreiche Verwaltungsdigitalisierung braucht es nicht nur Menschen, die gute IT-Lösungen entwickeln. Ebenso wichtig sind Beschäftigte und Verwaltungen, die vorhandene Anwendungen übernehmen und an ihre Anforderungen anpassen – sie also sinnvoll nachnutzen. Der Ko-Pionier-Preis würdigt dieses Engagement für Nachnutzung statt Neuentwicklung. Nun berichtet die FITKO, unter deren Schirmherrschaft der Wettbewerb steht, über die neun Verwaltungen, die während des KGSt-Forum in Leipzig ausgezeichnet wurden. „Pionier ist nicht nur, wer etwas als Erster entwickelt. Pionier ist auch, wer aus einer guten Einzellösung einen gangbaren Weg für viele macht“, sagte FITKO-Präsident André Göbel.
Ansätze für die digitale Verwaltung
In der Kategorie „Digitalisierung der Verwaltung“ belegte die KI-Gebäudeerkennung für Hamburg den ersten Platz. Die KI-gestützte Cloud-Lösung unterstützt Katasterverwaltungen dabei, bauliche Veränderungen auf Luftbildern automatisiert zu erkennen. Das Projekt erhielt zusätzlich den Publikumspreis „Nachnutzung der Herzen“. Auf Platz 2 folgten die Digital-Lotsen Sachsen-Anhalt. Das Land übernahm das in Sachsen entwickelte Konzept und baute es zu einem landesweiten Unterstützungs- und Qualifizierungsnetzwerk für die kommunale Digitalisierung aus. Den dritten Platz erreichte PLAIN in der Bundesnetzagentur. Die ursprünglich vom Auswärtigen Amt entwickelte Plattform dient dort als zentrale Infrastruktur für Datenanalysen und datenbasierte Zusammenarbeit. Ausgezeichnet wurde außerdem Jonas Bostelmann vom Landesamt für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen (LGLN). Er erhielt den govdigital-Sonderpreis für sein besonderes Engagement für die Nachnutzung.
Digitale Angebote stärken den Zusammenhalt
In der Kategorie „Gesellschaftlicher Zusammenhalt“ erreichte der KoblenzPass den ersten Platz. Die Stadt nutzt die quelloffene Plattform „Digitale Berechtigungskarte“ als digitalen Sozialpass und erleichtert damit den Zugang zu städtischen Angeboten. Den zweiten Platz belegte „Havelland engagiert“. Der Landkreis passte für die digitale Ehrenamtsplattform eine vorhandene Open-Source-Lösung an die regionalen Anforderungen an. Sie dient als zentrale Anlaufstelle für Ehrenamtliche, Vereine und Verwaltung. Auf Platz 3 folgte „Playdate“. Freiburg übernahm den offenen Spieletreff gegen Einsamkeit aus Berlin und entwickelte das generationenübergreifende Format für den Einsatz vor Ort weiter.
Open Source über Stadtgrenzen hinweg
In der Kategorie „Offene Standards und Open Source“ ging der erste Platz an das Nachhaltigkeitsdashboard Aschaffenburg. Die Stadt übernahm dafür das Open-Source-Klimadashboard aus Münster und ergänzte weitere Themen. Den zweiten Platz belegte die Nachnutzung des Urban Stack aus Gütersloh in Detmold. Die Stadt verwendet die Plattform als gemeinsame digitale Infrastruktur für kommunale Daten und Anwendungen. Auf Platz 3 kam die URBO-Plattform. Bamberg übernahm die Open-Source-Stadt-App aus Soest und entwickelte sie gemeinsam mit weiteren Kommunen zu einer modularen Plattform für Apps und digitale Stelen weiter.
Bitkom: Smart Country Startup Award 2026
[29.09.2026] Der vom Bitkom ausgelobte Smart Country Startup Award zeichnet als Innovationspreis der Smart Country Convention Start-ups in den Bereichen Smart City und GovTech aus. Nun stehen die fünf Finalisten fest, die im Rahmen der Smart Country Convention ihre Lösungen vorstellen werden. mehr...
3. Public-Data-Konferenz: Offene Daten für Verwaltung und KI
[23.09.2026] Wie Verwaltungsdaten besser ausgetauscht und für Digitalisierung und Künstliche Intelligenz genutzt werden können, steht im Mittelpunkt der dritten Public-Data-Konferenz von Fraunhofer FOKUS. Die Veranstaltung findet am 1. Oktober 2026 in Berlin statt. mehr...
KGSt-FORUM 2026: Wie bleiben Kommunen handlungsfähig?
[22.09.2026] Wachsende Aufgaben, knappe Ressourcen: Beim KGSt-FORUM in Leipzig diskutierten Fachleute über Wege zu einer leistungsfähigen kommunalen Verwaltung. Erstmalig vertreten war Vitako. Die Bundes-Arbeitsgemeinschaft der kommunalen IT-Dienstleister stellte unter anderem bewährte Praxislösungen vor. mehr...
Learntec 2027: Ticketverkauf gestartet
[22.09.2026] Für die Learntec 2027 ist der Ticketverkauf gestartet. Bis Ende November bietet die Messe vergünstigte Eintrittskarten an, während für den Kongress bereits erste Themenschwerpunkte feststehen. mehr...
Smart Country Convention: Resilienz im Fokus
[21.09.2026] Vom 13. bis 15. Oktober bringt die Smart Country Convention in Berlin erneut Akteure aus Verwaltung, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft zusammen. Mehr als 1.000 Programmsessions und 100 Weiterbildungsangebote sind angekündigt. Ein Schwerpunkt liegt auf der Resilienz des öffentlichen Sektors. mehr...
Smart Country Convention: KI für den Verwaltungsalltag
[18.09.2026] Wie sich Verwaltungswissen mithilfe Künstlicher Intelligenz erschließen und für die tägliche Arbeit nutzen lässt, zeigt IntraFind auf der Smart Country Convention. Im Mittelpunkt stehen bereits realisierte KI-Projekte sowie der schrittweise Ausbau von der intelligenten Suche bis hin zu KI-Agenten. mehr...
Smart Country Convention: Werkzeuge für digitale Souveränität
[16.09.2026] openCode, openDesk und ein neuer Kriterienkatalog für digitale Souveränität stehen im Mittelpunkt des Auftritts des ZenDiS auf der Smart Country Convention. Vorgestellt werden außerdem Projekte für sichere Softwarelieferketten und einen cloudbasierten Notfallarbeitsplatz. mehr...
Smart Country Convention: Damovo präsentiert Kommunikationsplattform
[15.09.2026] Auf der Smart Country Convention präsentiert Damovo die Kommunikationsplattform SovereignStack. Die Lösung bündelt Messaging, Videokonferenzen und Telefonie und soll öffentlichen Verwaltungen eine digital souveräne Kommunikation ermöglichen. mehr...
Smart Country Convention: Mit GISA zur souveränen Verwaltung
[11.09.2026] Lösungen für Cloud-Transformation, Cybersecurity, Künstliche Intelligenz und digitale Verwaltungsprozesse zeigt GISA auf der Smart Country Convention. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie öffentliche Einrichtungen ihre Digitalisierung sicher und souverän gestalten können. mehr...
NEGZ-Herbsttagung: Impulse für die Verwaltungsdigitalisierung
[10.09.2026] Bei der Herbsttagung des NEGZ haben Fachleute aus Verwaltung, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft aktuelle Fragen der Verwaltungsdigitalisierung diskutiert. Im Mittelpunkt standen unter anderem EUDI-Wallet, Open Source, Künstliche Intelligenz und digitale Souveränität. mehr...
Smart Country Convention: Lösungen für den Bürgerbesuch
[10.09.2026] Auf der Smart Country Convention präsentiert JCC Software Lösungen für Terminvereinbarung, Besuchersteuerung, Personalplanung und Zahlungsabwicklung. Kommunen sollen damit Bürgerbesuche durchgängig organisieren und ihre Beschäftigten bei der Bearbeitung entlasten können. mehr...
Merseburger Digitaltage: Austausch über Smart City und digitale Verwaltung
[07.09.2026] Rund 700 Fachleute trafen sich Ende August bei den Merseburger Digitaltagen 2026 zum Austausch über Smart City und digitale Verwaltung. Im Mittelpunkt standen konkrete Anwendungen wie die digitale Baugenehmigung, Digitale Zwillinge und neue Funktionen für Verwaltungsprozesse. mehr...
Learntec: Projekte für den delina gesucht
[03.09.2026] Der Deutsche E-Learning Award geht 2027 in seine 20. Runde. Bis 30. September können Unternehmen und Bildungseinrichtungen Projekte aus allen Bildungsbereichen einreichen. Zum Jubiläum kommt einmalig ein Impact Award für frühere Siegerprojekte hinzu. mehr...
Merseburger Digitaltage: KGSt zeigte die Vorteile von RPA
[03.09.2026] Robotic Process Automation kann Kommunen auf dem Weg zur proaktiven Verwaltung unterstützen. Bei den Merseburger Digitaltagen 2026 zeigte die KGSt, wie Software-Roboter bestehende Fachverfahren nutzen und Sachbearbeitende von Routinen entlasten können. mehr...

















